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    <title>GEO.de RSS-Feed - Ernährung</title>
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    <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 16:10:32 GMT</pubDate>
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      <title>GEO.de RSS-Feed - Ernährung</title>
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      <title>Phthalate und BPA: Eine Woche ohne Plastik: Studie zeigt drastischen Effekt im Körper</title>
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      <description>Wer beim Einkauf und bei der Zubereitung von Lebensmitteln auf plastikfreie Produkte achtet, kann die Belastung im eigenen Körper in nur sieben Tagen messbar reduzieren</description>
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      <category>Zeit</category>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 06:32:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer beim Einkauf und bei der Zubereitung von Lebensmitteln auf plastikfreie Produkte achtet, kann die Belastung im eigenen Körper in nur sieben Tagen messbar reduzieren</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine kürzlich <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04324-7" class="external-link">im Fachmagazin "Nature Medicine" veröffentlichte klinische Studie</a> zeigt: Schon eine Woche plastikarme Ernährung kann die Belastung im Körper mit schädlichen Chemikalien deutlich senken – um bis zu 50 Prozent. Die Ergebnisse geben der weltweit geführten Diskussion über mögliche Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik in Nahrungsmitteln neuen Auftrieb.</p><p>Forschende der University of Western Australia hatten sich mit der Frage beschäftigt, ob die Minimierung von Kunststoffkontakt bei der Lebensmittelproduktion, -verpackung und in der Küchenausstattung messbare Verbesserungen im menschlichen Körper mit sich bringen würde. "Dazu haben wir zwei wichtige Arten von Kunststoffchemikalien untersucht, nämlich Bisphenole und Phthalate. Beide können die hormonellen Funktionen unseres Körpers beeinträchtigen und mit Unfruchtbarkeit sowie kardiometabolischen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden", erklärt Erstautorin Michaela Lucas <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.uwa.edu.au/news/article/2026/april/research-shows-fast-and-effective-way-to-reduce-plastics-in-body" class="external-link">in einer Mitteilung der Universität.</a> </p><h2>Starker Rückgang der Phthalat- und Bisphenol-Werte</h2><p>Für ihre Studie hatten die Forschenden die Daten von 211 gesunden Erwachsenen ausgewertet und anschließend 60 Probandinnen und Probanden aus der Gruppe ausgewählt, um die Wirksamkeit des Ersatzes von Lebensmitteln und Getränken, Küchenutensilien und Körperpflegeprodukten durch plastikarme Alternativen zu testen.</p><p></p><p>Probandinnen und Probanden, die plastikarme Lebensmittel und plastikfreies Küchengeschirr für den Studienzeitraum erhielten – etwa Töpfe aus Edelstahl und Holzschneidebretter – verzeichneten einen Rückgang der Phthalat-Werte um mehr als 44 Prozent und der Bisphenol-Werte, einschließlich BPA und BPS, um mehr als 50 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe.</p><p>"Unsere Ergebnisse zeigen, dass die konsequente Einhaltung einer Ernährung, bei der Lebensmittel weder während der Produktion noch bei der Verpackung mit Kunststoff in Berührung kommen, den Gehalt an Kunststoffchemikalien in unserem Körper bereits innerhalb einer Woche senken kann", fasst das Forschungsteam, das aus Ernährungswissenschaftlern, Ärztinnen, Pflegekräften, Statistikern und Biologinnen besteht, seine Ergebnisse zusammen.</p><p>"Ob die Reduzierung des Plastikchemikalien-Spiegels automatisch auch erhebliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, wird derzeit noch weiter untersucht", sagte Michaela Lucas. Doch da Mikroplastik mittlerweile in menschlichem Blut, Lungen und Plazenten nachgewiesen wurde, liefert die Studie zumindest einen der ersten klinischen Belege dafür, dass Einzelpersonen konkrete Schritte unternehmen können, um ihre Exposition zu reduzieren.</p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04349-y" class="external-link">Ein begleitender Beitrag im Magazin "Nature Medicin"</a> von Eliane El Hayek, Matthew Campen und Bethany Jorgensen von der Universität New Mexico betonte, dass die Erkenntnisse dieser neuen Studie die Notwendigkeit "umfangreicher regulatorischer Maßnahmen" unterstreichen, um eine spürbare Wirkung auf die öffentliche Gesundheit zu erzielen.</p><h2>Problembewusstsein für Kunststoffe wird größer</h2><p>Die Studie der University of Western Australia erscheint zu einer Zeit, in der Wissenschaft und Politik Kunststoffe in Lebensmittelproduktion und in der Nahrungsversorgung immer stärker in den Fokus nehmen. Das Problembewusstsein für Mikroplastik und Kunststoffe allgemein wächst weltweit.</p><p>Eine erst <a rel="noopener" target="_blank" href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12767036/" class="external-link">im Dezember 2025 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit</a> ergab, dass der dauernde Einfluss von Mikroplastik und den damit verbundenen Chemikalien mit einem erhöhten Risiko für Insulinresistenz, Fettleibigkeit und Dyslipidämie korreliert – allesamt Kernkomponenten des metabolischen Syndroms. Und separate <a rel="noopener" target="_blank" href="https://news.ucr.edu/articles/2025/12/23/fathers-microplastic-exposure-tied-their-childrens-metabolic-problems" class="external-link">Forschungsarbeiten der University of California, Riverside,</a> zeigten ebenfalls Ende 2025, dass die Mikroplastik-Exposition von Vätern bei Mäusen zu Stoffwechselstörungen bei den Nachkommen führen kann.</p><p></p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.uwa.edu.au/news/article/2026/april/research-shows-fast-and-effective-way-to-reduce-plastics-in-body" class="external-link">Der University of Western Australia zufolge</a> werden mehr als 16.000 Chemikalien wie BPA, BPS und Phthalate häufig bei der Herstellung von Kunststoffen für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen, Küchenutensilien, Frischhaltefolie, Kunststoffbehälter für Lebensmittel und Getränke sowie Körperpflegeprodukte und viele andere Artikel verwendet – zum Beispiel als Weichmacher oder in der Beschichtung.</p><h2>Auch die Verbraucherzentralen warnen</h2><p>In Deutschland <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/schadstoffe-im-essen-von-der-verpackung-ins-lebensmittel-11944" class="external-link">warnen die Verbraucherzentralen</a> seit Jahren davor, dass aus Kunststoffen und Beschichtungen in der Lebensmittelproduktion problematische Chemikalien in Essen und Getränke übergehen können. Sie betonen, dass nicht das Plastik an sich die größte Gefahr ist, sondern die Vielzahl an Zusatzstoffen: Weichmacher wie Phthalate, Bisphenole wie BPA oder BPS, PFAS in fettabweisenden Fast‑Food-Verpackungen sowie Stoffe aus Klebern und Druckfarben. Diese Stoffe können sich insbesondere bei Hitze, langer Lagerdauer oder bei fettreichen Lebensmitteln aus Verpackungen, Kunststoffgeschirr, Dosenbeschichtungen, Frischhaltefolien oder Küchenutensilien lösen und aufgenommen werden.</p><p>Zugleich machen die Verbraucherzentralen deutlich, dass es zwar Grenzwerte und Positivlisten gibt, dass die Lage aber lückenhaft und für Laien kaum durchschaubar ist. Sie begrüßen, dass besonders problematische Stoffe inzwischen stark eingeschränkt oder ganz verboten sind: So darf Bisphenol A in Babyfläschchen schon länger nicht mehr eingesetzt werden, und seit 2025 verbietet eine neue EU-Verordnung die absichtliche Verwendung von BPA und weiteren kritischen Bisphenolen in allen Lebensmittelkontaktmaterialien weitgehend. Auch für bestimmte Phthalat-Weichmacher sowie für PFAS in Lebensmittelverpackungen greifen zunehmend Beschränkungen: Das EU‑Verpackungsrecht schränkt PFAS in Lebensmittelverpackungen ab August 2026 stark ein, und für mehrere Phthalate gelten strenge Migrationsgrenzwerte oder Zulassungsauflagen.</p><p></p><p>Für die Praxis raten die Verbraucherzentralen daher zu einfachen Selbstschutzstrategien: Glasbehälter und Edelstahl; wenn möglich, Kunststoff vor allem bei heißen, fettreichen Speisen meiden; keine alten, rissigen Plastikdosen weiterverwenden und Einwegkunststoffe sowie stark beschichtete Pappen im Zweifel eher kritisch betrachten. Zugleich warnen sie davor, sich in falscher Sicherheit zu wiegen: Auch "Bioplastik" oder Bambus-Kunststoff-Mischungen können problematische Chemikalien enthalten, und auch bei "plastikfrei" wirkenden Fast‑Food-Verpackungen aus Pappe oder Zuckerrohr ließen sich schon PFAS und andere Schadstoffe nachweisen.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Solvejg Hoffmann</dc:creator>
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      <title>Fastentrends: Wann strenge Essensregeln problematisch werden</title>
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      <description>Fasten: für die Gesundheit und ein optimiertes Körperbild. Wenn Essen aber nach Uhrzeit statt nach Hunger funktioniert, kann das gefährlich werden.</description>
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      <category>Fasten</category>
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      <category>Gesundheit</category>
      <category>Diät</category>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:03:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Fasten: für die Gesundheit und ein optimiertes Körperbild. Wenn Essen aber nach Uhrzeit statt nach Hunger funktioniert, kann das gefährlich werden.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Intervallfasten und andere Fastenmethoden sind populär, auch dank sozialer Medien. Viele Menschen nutzen sie aus gesundheitlichen Gründen und meist auf eigene Faust, ohne ärztliche Begleitung. Dabei sind mögliche Vorteile durchaus belegt: Intervallfasten, eine Ernährungsform bei der sich Fastenperioden und Essensphasen abwechseln, kann etwa zu einer moderaten Gewichtsabnahme führen oder Blutzuckerwerte verbessern. Allerdings halten diese Effekte nur an, solange die Methode dauerhaft praktiziert wird.</p><p>Zugleich ist Vorsicht geboten. "Das ist ein schmaler Grat, auf dem man sich da bewegt – ein zweischneidiges Schwert", sagt Christian Dannmeier, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Innere Medizin. Bevor man sich eine solche Ernährungsumstellung vornimmt, sollte man klären, ob Fasten zur eigenen Situation passt, ob es Gegenanzeigen gibt und ob die Erwartungen realistisch sind.</p><h2>Vorsicht bei restriktiven Essmustern</h2><p>Problematisch wird es vor allem dann, wenn Fasten stark mit Diätgedanken verknüpft ist. "Menschen, die ohnehin zu restriktiven Essmustern oder häufigen Diäten neigen, würden wir eher davon abraten", sagt Dannmeier, Oberarzt der Schön Klinik in Bad Bramstedt. Viele Fastenformen hätten einen klaren Regelcharakter. So auch das verbreitete 16:8-Modell des Intervallfastens, bei dem 16 Stunden gefastet und nur in einem 8-Stunden-Fenster gegessen wird. Das könne dazu führen, dass Essen nicht mehr nach Hunger- und Sättigungsgefühl gesteuert werde. "Man orientiert sich an einem zeitlichen Regelwerk", so Dannmeier. Das wiederum könne Heißhunger und Essanfälle begünstigen.</p><p></p><p>Für Menschen mit (einer Neigung zu) Essstörungen kommt Fasten deshalb nicht infrage. Auch Schwangere, Kinder sowie ältere oder chronisch kranke Personen sollten nicht fasten. Geeignet sei Fasten aus gesundheitlichen Gründen höchstens für "gesunde Erwachsene mit stabilem Essverhalten", so der Mediziner.</p><h2>Körperliche und psychische Warnsignale beachten</h2><p>Wer Fasten ausprobiert, sollte zudem aufmerksam auf den eigenen Körper achten. Warnsignale, dass das Fasten in eine ungesunde Richtung schlägt, können etwa körperliche Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder starke Hungergefühle sein.</p><p></p><p>Aber auch anhaltender Stress sollte ernst genommen werden: "Wenn man merkt, dass man sich quält oder ständig ans Essen denkt, ist das ein Hinweis, dass man auf einem unguten Weg ist", sagt Dannmeier. In solchen Fällen sollte man das Fasten anpassen oder ganz abbrechen.</p><p></p><p>Entscheidend ist außerdem, flexibel zu bleiben. Starre Regeln können im Alltag schnell zusätzlichen Druck erzeugen, etwa bei Einladungen oder besonderen Anlässen. "Essen und Fasten sind etwas sehr Individuelles und sollten gut zum eigenen Leben passen", betont Dannmeier. Entscheidend ist dem Facharzt zufolge ohnehin etwas anderes: eine insgesamt ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil.</p><h2>6 wichtige Tipps für Intervallfasten und Co.</h2><ol class="rte--list"><li>Eigene Voraussetzungen prüfen: Fasten kommt vor allem für gesunde Erwachsene infrage – nicht für Menschen mit Essstörungen, in der Schwangerschaft oder bei schweren Erkrankungen.</li><li>Langsam beginnen: Wer Intervallfasten ausprobieren möchte, kann zunächst mit längeren Essensfenstern starten, etwa 12 statt 16 Stunden Pause.</li><li>Flexibel bleiben: Einladungen oder besondere Anlässe sollten kein Problem sein. Wer sich zu strikt an Regeln bindet, sollte das Konzept überdenken.</li><li>Warnsignale ernst nehmen: Körperliches Unwohlsein oder Stress können Hinweise sein, dass Fasten nicht gut passt.</li><li>Auf die Ernährung achten: Auch beim Intervallfasten gilt: ausgewogen essen, viel Gemüse und Obst, ausreichend trinken und Bewegung einplanen.</li><li>Vorsicht bei teuren Produkten: Spezielle Pulver, Tees oder Nahrungsergänzungsmittel sind in aller Regel unnötig.</li></ol></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Frühlingsgemüse: Was wissen Sie über Spargel?</title>
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      <description>Wie sehen Spargelbeeren aus? Welcher Künstler malte das Kultgemüse in Öl? Und wann ist "Spargelsilvester"? Testen Sie zur Spargelsaison Ihr Wissen!</description>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:08:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wie sehen Spargelbeeren aus? Welcher Künstler malte das Kultgemüse in Öl? Und wann ist "Spargelsilvester"? Testen Sie zur Spargelsaison Ihr Wissen!</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wie sehen Spargelbeeren aus? Welcher Künstler malte das Kultgemüse in Öl? Und wann ist "Spargelsilvester"? Testen Sie zur Spargelsaison Ihr Wissen!</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Maria Kirady</dc:creator>
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    <item>
      <title>Frühjahrswissen: Acht Spargel-Mythen im Faktencheck</title>
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      <description>Schon zu Beginn des Frühlings steigt bei vielen die Vorfreude auf frischen Spargel. Doch um das bleiche Gemüse ranken sich viele Mythen. Welche stimmen – und welche nicht?</description>
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      <category>Erdbeeren</category>
      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:16:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Schon zu Beginn des Frühlings steigt bei vielen die Vorfreude auf frischen Spargel. Doch um das bleiche Gemüse ranken sich viele Mythen. Welche stimmen – und welche nicht?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Dank langanhaltender frühlingshafter Temperaturen gibt es in diesem Jahr schon früh den ersten deutschen Spargel. Es sei mit einem "Turbostart" ab etwa Mitte März zu rechnen, hatte der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer kürzlich angekündigt. Doch zum Spargel gibt es viele Mythen – was davon stimmt?</p><h2>"Spargel ist ein Gemüse"</h2><p><a href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/vitamin-lexikon/spargel-diese-vitamine-stecken-drin-30177168.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Spargel: Diese Vitamine stecken drin">Spargel</a> gilt kulinarisch als Gemüse, botanisch handelt es sich um junge Triebe einer mehrjährigen Staude, die im Frühling aus der Wurzel sprießen. Der Fachname lautet Asparagus officinalis, Gemeiner Spargel genannt.</p><p>Grüner Spargel wird oberirdisch abgeschnitten, sobald er weit genug aus der Erde schaut. Beim weißen Spargel müssen Erntehelfer Stange für Stange aus der Erde stechen - Maschinen dafür gibt es nicht. Ein penibler Blick ist nötig: Schaut der Kopf ins Licht, färbt er sich rasch violett - was Verbraucher nicht mögen.</p><p>Lässt man eine Spargelstange einfach weiterwachsen, entsteht eine buschige, bis zu eineinhalb Meter hohe Staude mit bis zu drei Meter tief reichenden Wurzeln. Es gibt männliche und weibliche Exemplare. Wegen der höheren Erträge werden heutzutage fast nur männliche Hybridsorten gepflanzt.</p><h2>"Spargel ist gesund"</h2><p>Spargel besteht zu bis zu etwa 95 Prozent aus Wasser und liefert verglichen mit nährstoffreicheren Gemüsen wie Kohl oder Spinat deutlich weniger Energie, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. In den Stangen enthaltene Substanzen wie Asparagin und Kalium regen die Nierentätigkeit an und haben entwässernde Wirkung.</p><p></p><p>Positiv zu verbuchen ist, dass <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/ruckstande_verunreinigungen/ruckstande_von_pflanzenschutzmitteln/pflanzenschutzmittelruckstande-in-spargel-240340.html" class="external-link">Untersuchungen etwa des niedersächsischen Landesamtes Laves</a> regelmäßig zeigen, dass Spargel vergleichsweise wenig mit Pestiziden und Düngemittelrückständen belastet ist. Rückstände werden vor allem bei importiertem Spargel nachgewiesen.</p><p>Zwar werden auch bei Spargelpflanzen häufig Pestizide eingesetzt, aber oft vor allem nach der Erntesaison. Sie belasten dann Umwelt und Natur, den Spargel in der Gemüsetheke aber weniger. Eine umweltschonendere Alternative ist Bio-Spargel.</p><h2>"Grüner Spargel ist gesünder"</h2><p>Nicht wirklich, auch wenn er oft minimal mehr förderliche Stoffe wie Vitamin C enthält. Zwar werden für weißen und grünen Spargel meist unterschiedliche Sorten verwendet, die Ursache der Färbung liegt aber in der Anbaumethode: Beim weißen Spargel wachsen die Spitzen ohne Sonnenlicht in angehäuften Erdwällen. Die Stangen werden meist schon gestochen, sobald ihre Köpfe die Erde leicht anheben und Risse entstehen. Grüner Spargel hingegen darf das Frühlingslicht genießen, er wächst überirdisch bei ebenem Boden. Das Sonnenlicht lässt in den Sprossen den grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll entstehen.</p><p></p><p>Die Bundesbürger verzehren überwiegend den recht mild schmeckenden weißen Spargel, international kommt eher grüner Spargel auf den Tisch. Sein Aroma ist würziger und intensiver. Und: Weißen Spargel muss man komplett schälen, grünen Spargel nur im unteren Drittel, wenn überhaupt.</p><h2>"Spargel sollte möglichst frisch sein"</h2><p>Unbedingt! "Sobald Spargel gestochen ist, verliert er stündlich an Frische, Aroma, Zartheit und Geschmack", <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.landwirtschaft.de/einkauf/lebensmittel/pflanzliche-lebensmittel/spargel" class="external-link">heißt es beim Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL).</a> "Am leckersten und besten ist der Spargel, der noch am Tag der Ernte verspeist wird."</p><p>Nach der Ernte wird sehr schnell ein Enzym aktiviert, welches - beginnend am unteren Ende - das Zäh- und Holzigwerden der Stangen einleitet, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) erklärt. Verzögern lasse sich das durch niedrige Temperaturen: Die schnelle Abkühlung von Spargel nach der Ernte per Eiswasser sei wichtig zur Erhaltung der Frische. Auch daheim sollte das Gemüse, eingehüllt in feuchte Tücher, im kühlen Teil des Kühlschranks aufbewahrt werden.</p><p>Bitter schmeckt Spargel, wenn er zu nah an der Wurzel gestochen wurde. Ursache von Bittergeschmack besonders am unteren Stangenende können dem BLE zufolge zudem bei Stress entstehende Saponine sein. Solcher Wachstumsstress, der bei hoher Dammtemperatur und relativ kühler Temperatur des Unterbodens oder bei schnellen Temperaturwechseln entsteht, führe zudem zu hohlen Stangen.</p><h2>"Spargel ist ein Aphrodisiakum"</h2><p>Stimmt nicht. Spargel enthält wie andere Gemüse Stoffe wie Vitamine, die der Gesundheit - und damit auch der sexuellen - generell förderlich sind. Der seit Jahrhunderten gängige Ruf als potenzielles Aphrodisiakum ist Experten zufolge aber wohl vor allem auf das phallusähnliche Aussehen zurückzuführen.</p><h2>"Spargel essen lässt den Urin stinken"</h2><p>Hui auf dem Teller, igitt auf dem Klo: Spargelurin kann tatsächlich heftig stinken. Verantwortlich ist ein Enzym, das die Asparagusinsäure aufspaltet und schwefelhaltige Verbindungen freisetzt, die anschließend ausgeschieden werden, heißt es in einem Beitrag im Magazin "Chemie in unserer Zeit". Spargel ist demnach das einzige Gemüse, das die Schwefelverbindung Asparagusinsäure und Abwandlungen davon synthetisieren kann.</p><p></p><p><a href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/spargel-urin--darum-riecht-der-urin-nach-dem-essen-30172544.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Ernährung: Warum der Urin nach dem Spargel-Essen so seltsam riecht ">Nicht jeder, sondern nur knapp jeder zweite Mensch produziert müffelnden Spargelurin</a> – eine Fähigkeit, die vererbt wird, wie es in dem Beitrag heißt. Unabhängig davon nehmen einige Glückliche den Geruch gar nicht wahr. Und es soll sogar Menschen geben, die den Dunst als wohlriechend empfinden.</p><p>Im Spargel selbst ist Asparagusinsäure übrigens von großem Nutzen: Sie beschleunigt das unterirdische Sprosswachstum, hemmt das Wachstum fremder Pflanzen in der Umgebung und wirkt gegen Fressfeinde.</p><h2>"Spargel ist ein urdeutsches Gemüse"</h2><p>Stimmt nicht. Die Heimat von Asparagus officinalis sind der Bundesanstalt BLE zufolge die Salzsteppen und sandigen Meeresdünen in Osteuropa, Vorder- und Mittelasien. Seit dem 2. Jahrhundert vor Christus seien Anbauanleitungen bei den Römern bekannt. "Sie schätzten Spargel als Gemüse- und Heilpflanze und brachten ihn auch in Länder nördlich der Alpen."</p><p>In Deutschland wuchs die Staude zunächst wohl vor allem in Klostergärten. Seinen Siegeszug in den Küchen begann der Spargel ab Ende des 19. Jahrhunderts. "Heute wird er in fast allen Ländern des gemäßigten und warmen Klimas angebaut", so die Bundesanstalt. Weltweit werden demnach jährlich etwa 8,5 Millionen Tonnen erzeugt, vor allem in China, mit Abstand gefolgt von Peru, Mexiko, Deutschland, Spanien, Italien und den USA.</p><h2>"Spargel ist das Lieblingsgemüse der Deutschen"</h2><p>Auch das stimmt nicht. Gegen ganzjährig verfügbare Agrarprodukte wie Tomaten und Möhren kommt der Spargel nicht an. Immerhin aber war er nach Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) mit rund 22.500 Hektar auch 2025 das Gemüse mit der größten Anbaufläche in Deutschland vor Speisezwiebeln (19.800) und Karotten (14.200).</p><p></p><p>Spargel hierzulande ist fast immer Folienspargel: Kunststoffbahnen auf den Erdwällen verwandeln die Felder monatelang in gigantische Plastikwüsten. Optimal aus ökologischer Sicht wäre es, Spargelstangen - ebenso wie Erdbeeren - nur dann zu kaufen, wenn sie natürlicherweise Saison haben. Hauptsaison für Spargel ist in Deutschland erst im Mai und Juni. </p><p>Wie in den beiden Jahren davor lag der Pro-Kopf-Verbrauch von frischem Spargel in Deutschland 2024 <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/BZL/Informationsgrafiken/250304_Spargel.html" class="external-link">der BLE zufolge</a> bei 1,2 Kilogramm. Für 2025 liegen noch keine offiziellen Angaben vor. Nach Destatis-Daten wurden im vergangenen Jahr bundesweit rund 103 920 Tonnen Spargel geerntet.</p><p>​Beheizte Flächen ermöglichen hierzulande eine frühe Ernte - die im Supermarkt ihren Preis hat. Der größte Teil des deutschen Spargels wird erst zwischen Ende April und dem 24. Juni (Johanni) geerntet, wie es beim Informationszentrum BZL heißt. Danach endet die Saison in unseren Breiten traditionell, auch wenn die Stangen natürlich weiter sprießen: Die Pflanzen müssen sich vom ständigen Zurückschneiden erholen, um auch im nächsten Jahr wieder guten Ertrag zu bringen.</p><p>Eine Spargelstaude bleibt meist sieben bis zehn Jahre ergiebig, neu gepflanzte Exemplare liefern erst nach etwa drei Jahren den vollen Ertrag.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Ernährung: Satt? Ist unserem Gehirn egal, wenn es noch Snacks gibt</title>
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      <description>Warum greifen wir auch nach dem Essen noch zu Schokolade oder Chips? Forscher zeigen, wie unser Gehirn auf Bilder von Snacks anspringt – selbst wenn wir eigentlich satt sind</description>
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      <category>Hirnforschung</category>
      <category>Gehirn</category>
      <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 13:35:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Warum greifen wir auch nach dem Essen noch zu Schokolade oder Chips? Forscher zeigen, wie unser Gehirn auf Bilder von Snacks anspringt – selbst wenn wir eigentlich satt sind</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eigentlich pappsatt, aber der Schokoriegel geht doch noch rein? Ein Team der britischen University of East Anglia hat dieses Phänomen untersucht, das wohl vielen bekannt vorkommen dürfte. Unserem Gehirn scheint es demnach bei der Verarbeitung von verlockenden Essensreizen ziemlich gleichgültig zu sein, ob wir bereits genügend Nahrung zu uns genommen haben oder nicht, wie die Forscher <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41274307/" class="external-link">im Fachblatt "Appetite"</a> schreiben.</p><p>Sie führten mit 90 Erwachsenen ein Experiment durch und maßen währenddessen ihre Gehirnaktivität mit einem Gehirnscan (EEG), bei dem Elektroden auf der Kopfhaut platziert werden. Letztlich flossen die Daten von 76 Probanden in die Auswertung ein.</p><h2>Gehirn reagiert auf Bilder von Snacks</h2><p>Die zu Beginn des Experiments hungrigen Teilnehmenden gaben zuvor an, wie gern sie bestimmte Snacks mögen. Jedem wurde daraufhin je ein süßer und ein herzhafter Snack – also etwa Schokolade oder Chips – zugeteilt, den die Person überdurchschnittlich lecker findet. Dann folgte ein Belohnungsspiel, bei dem die Probanden fiktive Lose für diese Snacks gewinnen konnten. Bei den Messungen erkannten die Forscher als Reaktion auf die Snack-Bilder Signale, mit denen das Gehirn einen Reiz als potenziell gewinnbringend oder wertvoll einstuft.</p><p></p><p>Nach der Hälfte des Experiments bekamen die Probanden eines der zuvor gesehenen Lebensmittel zu essen – und zwar so viel davon, bis sie nach eigenen Angaben "keinen weiteren Bissen mehr wollten". Danach ging das Belohnungsspiel weiter.</p><h2>Der Magen ist dem Gehirn herzlich egal</h2><p>Im Gehirn spielte die Sättigung den Autoren zufolge kaum eine Rolle: Obwohl der Körper eigentlich genug von dem Lebensmittel hatte, blieb die Reaktion ähnlich: Die Auswertung der neuronalen Aktivität zeigte, dass die Belohnungszentren im Gehirn weiterhin genauso stark auf Bilder des nun vom Körper eigentlich ungewollten Essens reagierten wie vor der Sättigung.</p><p>"Wir haben untersucht, wie die Gehirnwellen nach dem Essen reagieren, und festgestellt, dass es dem Gehirn anscheinend egal ist, wenn der Magen eigentlich gesättigt ist", erklärt der leitende Studienautor Thomas Sambrook. "Tatsächlich konnte keine noch so große Sättigung die Reaktion des Gehirns auf köstlich aussehende Lebensmittel ausschalten."</p><p></p><p>Als Einschränkung führen die Autoren selbst an, dass es im späteren Verlauf der Studie keine Möglichkeit gab, die jeweiligen Lebensmittel direkt zu essen, sondern dass nur die Reaktion auf die Bilder erfasst wurde. Dies weiche von den meisten Situationen im realen Leben ab.</p><h2>Etwa jeder Vierte in Deutschland krankhaft übergewichtig</h2><p>Ungesunde und kalorienreiche Snacks sind oft omnipräsent: Sie sind beliebte Mitbringsel, liegen in großer Auswahl und hübschen Verpackungen griffbereit, wenn man an der Supermarktkasse steht, und werden auf Leuchttafeln oder mehreren Metern großen Bannern an Bahnhöfen beworben. </p><p>Übergewicht – und insbesondere die krankhafte Form Fettleibigkeit (Adipositas) – ist insbesondere in reichen Industriestaaten ein enormes Gesundheitsproblem. In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Adipositas Gesellschaft rund zwei Drittel der Männer und gut die Hälfte der Frauen übergewichtig. Rund ein Viertel der Erwachsenen sind stark übergewichtig, also adipös.</p><p></p><p>"Fettleibigkeit ist weltweit zu einer großen Gesundheitskrise geworden", so Sambrook. Das übermäßige Essen sei jedoch nicht nur eine Frage der Willenskraft. Zunehmende Fettleibigkeit sei "ein Zeichen dafür, dass unsere nahrungsreiche Umgebung und unsere erlernten Reaktionen auf appetitanregende Reize die natürlichen Appetitkontrollen des Körpers überwältigen".</p><p>Die Studie legt nahe, dass Reaktionen auf die Reize von Schokolade, Chips und Co. unabhängig von bewussten Entscheidungen wie Gewohnheiten funktionieren – also automatische, gelernte Reaktionen sind, die über Jahre hinweg durch die Verknüpfung dieser Lebensmittel mit Genuss oder Freude entstanden sind. Vor diesem Hintergrund sei es "kein Wunder, dass es sich unmöglich anfühlen kann, einem Donut zu widerstehen", so Sambrook.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>"High-Fiber-Drinks": Wie sinnvoll sind Limonaden mit Ballaststoffen und Apfelessig?</title>
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      <description>Limos, die neben Genuss auch Nützliches wie Ballaststoffe oder Milchsäurebakterien zu bieten haben: Darauf setzen manche Getränkehersteller. Geldmacherei oder Gesundheitsbooster?</description>
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      <category>Gesunde Ernährung</category>
      <category>Ernährung</category>
      <category>Ratgeber</category>
      <category>Ballaststoffe</category>
      <category>Apfelessig</category>
      <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 12:19:16 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Limos, die neben Genuss auch Nützliches wie Ballaststoffe oder Milchsäurebakterien zu bieten haben: Darauf setzen manche Getränkehersteller. Geldmacherei oder Gesundheitsbooster?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ein spritziges, spaßiges Getränk, das auch noch gut für unseren Körper sein soll? Funktionelle Limonaden wie High-Fiber-Drinks versprechen, genau das zu sein. Sie wollen uns eine Extraportion <a href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/ballaststoffreiche-lebensmittel--liste-der-top-lieferanten-33206838.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Bewusste Ernährung: Ballaststoffe" class="autolinker">Ballaststoffe</a> (engl. "fiber") liefern, auch <a href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/mit-apfelessig-abnehmen--geht-das--30510932.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Diät: Apfelessig" class="autolinker">Apfelessig</a> und Milchsäurebakterien sind klassische Bestandteile. All das soll Verdauung und Darmgesundheit unterstützen. Dazu enthalten die Getränke weniger Zucker als klassische Softdrinks - oder gleich gar keinen. </p><p>Wie sinnvoll sind diese Getränke? "Prinzipiell klingt das erstmal gut", findet Antje Degner von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Sie sieht aber auch ein "Aber": "Die zugesetzte Menge an Ballaststoffen ist oft nicht besonders hoch und die teilweise enthaltenen Zusatzstoffe wie Süßstoffe, Stabilisatoren oder Konservierungsstoffe machen die Getränke auch nicht unbedingt gesund."</p><h2>Wie stark die Drinks auf das Ballaststoff-Konto einzahlen</h2><p>Kurzer Exkurs: Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile, die wir nicht oder nur teilweise verdauen können. Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst und Gemüse enthalten viel davon. Ballaststoffe regen die Verdauung an und gelten als Futter für die nützlichen Darmbakterien. </p><p></p><p>Es ist also wichtig, sie in die Ernährung einzubauen. 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Eine Dose eines "High-Fiber-Drinks" kommt laut der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern in der Regel auf 7 bis 10 Gramm Ballaststoffe. Heißt: Wer sich gut mit Ballaststoffen versorgen will, sollte nicht allein auf die Drinks setzen - sondern vor allem auf eine vielfältige und ausgewogene Ernährung. </p><h2>Und wie steht es um die Süße? </h2><p>Oft sind die Getränke laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) mit kalorienfreien Steviaprodukten gesüßt, was Hersteller gern als "natürlich" bewerben. "Sie nehmen jedoch keine Sonderrolle unter den Süßstoffen ein und gelten genau wie Aspartam oder Cyclamat als Zusatzstoff", schreiben die Ernährungsexperten.  Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat für sogenannte Steviolglycoside eine Menge definiert, die selbst bei lebenslänglichem täglichem Verzehr keinen gesundheitlichen Schaden anrichtet. Er liegt bei vier Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. </p><p></p><p>Die Verbraucherzentrale weist allerdings darauf hin, dass vor allem Kinder diesen Wert sehr schnell erreichen und überschreiten können, wenn sie Erfrischungsgetränke konsumieren. Bei übermäßigem Verzehr kann es zu Blähungen und Bauchschmerzen kommen. </p><h2>Mehr Schein als Sein: Apfelessig und Milchsäurebakterien</h2><p>Und was bringen die anderen Zutaten, die in den "funktionalen" Drinks stecken? Die Milchsäurebakterien liegen laut der Verbraucherzentrale MV oft in inaktiver Form vor, was sie weniger wertvoll für den Körper macht. Besser: regelmäßig fermentierte Milchprodukte wie Joghurt oder Kefir essen. Durch den Apfelessig in den Getränken sind laut den Verbraucherschützern keine besonderen Effekte zu erwarten. Die BZfE-Experten verweisen darauf, dass Auswirkungen wie ein schöneres Hautbild oder ein stabilerer Blutzucker wissenschaftlich nicht nachgewiesen sind. </p><p>Wunder darf man also nicht erwarten. Sich gelegentlich eine der Limonaden zu gönnen - dagegen spricht laut der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern nichts. Auch dem Geldbeutel zuliebe bleibt es besser beim gelegentlichen Gönnen: Die Drinks sind mit bis zu sechs Euro pro Liter ein eher teures Vergnügen.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Ernährung: Wieviel Protein ist zu viel?</title>
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      <description>Sie trenden auf Instagram, sollen Muskeln aufbauen und beim Abnehmen helfen: Proteinprodukte. Wieviel Eiweiß unser Körper wirklich braucht und warum zu viel Protein Risiken birgt</description>
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      <category>Ernährung</category>
      <category>Gesunde Ernährung</category>
      <category>Kraftsport</category>
      <category>Superfood</category>
      <category>Sport</category>
      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 10:39:51 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sie trenden auf Instagram, sollen Muskeln aufbauen und beim Abnehmen helfen: Proteinprodukte. Wieviel Eiweiß unser Körper wirklich braucht und warum zu viel Protein Risiken birgt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sie trenden auf Instagram, sollen Muskeln aufbauen und beim Abnehmen helfen: Proteinprodukte. Wieviel Eiweiß unser Körper wirklich braucht und warum zu viel Protein Risiken birgt</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Carlotta Wagner</dc:creator>
      <dc:creator>Sophia Klimpel Akahoshi</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Metaanalyse: Ist der Hype ums Intervallfasten ungerechtfertigt?</title>
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      <description>Seit Jahren gibt es den Trend zum Intervallfasten. Streng geprüfte Daten lassen daran zweifeln, dass die Methode besser wirkt als herkömmliche Diäten</description>
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      <category>Diät</category>
      <category>Fasten</category>
      <category>Gesunde Ernährung</category>
      <category>Buenos Aires</category>
      <category>Südamerika</category>
      <category>Zeit</category>
      <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 12:57:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Seit Jahren gibt es den Trend zum Intervallfasten. Streng geprüfte Daten lassen daran zweifeln, dass die Methode besser wirkt als herkömmliche Diäten</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Intervallfasten ist einer neuen Übersichtsarbeit zufolge womöglich weniger effektiv als von vielen Menschen angenommen. Bei Erwachsenen mit Übergewicht oder Adipositas liege der damit erzielte Gewichtsverlust wahrscheinlich nicht über dem anderer Diätformen, berichtet die britische Organisation Cochrane, die regelmäßig hochwertige Übersichtsarbeiten zu Gesundheitsthemen erstellt. Die Ergebnisse seien allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet.</p><p>"Es handelt sich dabei bislang nur um Hinweise, nicht um einen Beweis – das heißt, wir können die Wirksamkeit von Intervallfasten noch nicht mit ausreichender Sicherheit beurteilen", erklärte Jörg Meerpohl vom Universitätsklinikum Freiburg, Direktor von Cochrane Deutschland und selbst nicht an der Arbeit beteiligt.</p><p></p><p>Für die Analyse berücksichtigte das Team um Luis Garegnani vom Universidad Hospital Italiano in <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/reisetipps-fuer-argentinien-36-stunden-buenos-aires-30197008.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Reisetipps für Argentinien: Buenos Aires" class="autolinker">Buenos Aires</a> (Argentinien) 22 Studien mit insgesamt knapp 2.000 Teilnehmern aus Nordamerika, Europa, China, Australien und <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/themen/suedamerika-30016530.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Reiseziel: Südamerika" class="autolinker">Südamerika</a>. Geprüft werden sollte, ob Intervallfasten für Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas wirksamer zur Gewichtsreduktion als herkömmliche Diätempfehlungen ist und wie es sich auf die Lebensqualität auswirkt.</p><h2>Kein besserer Effekt als bei anderen Methoden</h2><p>Intervallfasten zeigte demnach keinen besseren oder nur einen sehr geringfügig besseren Effekt bei der Gewichtsabnahme als andere Methoden, wie die Wissenschaftler in der "Cochrane Database of Systematic Reviews" berichten. Auch eine merkliche Verbesserung der Lebensqualität ließ sich nicht nachweisen. "Intermittierendes <a href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/fasten-heilt--warum-verzichten-so-gesund-ist-30169542.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Ernährung: Fasten" class="autolinker">Fasten</a> mag für manche Menschen eine sinnvolle Option sein, doch die derzeitige Studienlage rechtfertigt nicht die Begeisterung, die wir in den sozialen Medien beobachten", erklärte Garegnani.</p><p>Nach Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren im Jahr 2022 rund 2,5 Milliarden Menschen auf der Welt übergewichtig, das entspricht 43 Prozent der Menschen ab 18 Jahren. Von ihnen waren 890 Millionen - 16 Prozent aller Erwachsenen - adipös.</p><p>"Gewichtsverlust bleibt die wichtigste Strategie zur Reduzierung der gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen von Übergewicht und Adipositas", heißt es in der Cochrane-Analyse. Eine allgemeine Empfehlung für eine bestimmte Maßnahme auszusprechen, sei aufgrund der aktuellen Studienlage aber schwierig, sagte Mitautorin Eva Madrid von der Universidad de Valparaíso in Chile.</p><p></p><h2>Arbeit bestätigt vorherige Ergebnisse</h2><p>Auch vorherige Meta-Analysen hätten übereinstimmend keinen besonderen Vorteil von Intervallfasten gegenüber vergleichbaren Diätinterventionen ermittelt, erklärte Stefan Kabisch von der Charité in Berlin, selbst nicht an der Cochrane-Studie beteiligt. Eine merkliche Gewichtsabnahme habe sich in der Regel nur im Vergleich zu gar keiner Ernährungsumstellung ergeben.</p><p>Die Beweislage bleibe insgesamt unsicher - allein schon, weil es eine große Vielfalt an Intervallfasten-Varianten gebe. Eine Methode ist zum Beispiel, an acht Stunden des Tages zu essen und die verbleibenden 16 zu fasten (8:16-Methode). Alternativ kann man an fünf Tagen der Woche normal essen und an zwei Tagen weitgehend hungern (5:2-Methode). Beim Alternate Day Fasting (ADF) wiederum wird typischerweise jeden zweiten Tag gefastet.</p><p></p><p>"Die gesamte Studienlage beinhaltet also dutzende Spielarten des Intervallfastens, die man nicht in einen Topf werfen sollte", so Kabisch. "Langzeitdaten, wie Studien von mehr als zwei Jahren Dauer, existieren praktisch gar nicht." Kleine Teilnehmerzahlen und fehlende Daten seien für Analysen in dem Bereich typisch - selbst die für das Cochrane-Review gewählten Studien wiesen methodische Schwächen auf, die auch genannt würden. </p><p>Klar ist Kabisch zufolge aber: "Der Hype um Intervallfasten war zu keiner <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a> von überzeugenden Humanstudien untermauert, sondern verfrüht bis ungerechtfertigt."</p><h2>Wähle den eigenen Weg</h2><p>Auch Annette Schürmann vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) weist darauf hin, dass die ausgewählten Studien extrem heterogen seien, unter anderem mit Blick auf die Teilnehmenden und die Fastenformen. Es sei nicht möglich, daraus die klare Aussage abzuleiten, dass Intervallfasten beim Abnehmen generell keinen besseren Effekt habe. Aus Tierstudien sei zudem bekannt, dass Intervallfasten positiv auf den Blutzuckerspiegel wirke.</p><p>Zusammengefasst bedeuten die neuen Daten zumindest: Wer Gewicht verlieren und seine Gesundheit verbessern möchte, kann - am besten ärztlich beraten und begleitet - die selbst bevorzugte Methode wählen. Bestenfalls eine, die man auch langfristig gut durchhalten kann.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Koffein: Täglicher Kaffee- oder Teekonsum kann das Demenzrisiko deutlich senken</title>
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      <description>Kaffee und Tee können das Gehirn schützen: Eine große Langzeitstudie zeigt, dass moderater Koffeinkonsum das Risiko, an Demenz zu erkranken, nachweislich senken kann</description>
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      <category>Forschung</category>
      <category>Wissenschaftlerinnen</category>
      <category>Zeit</category>
      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 14:33:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kaffee und Tee können das Gehirn schützen: Eine große Langzeitstudie zeigt, dass moderater Koffeinkonsum das Risiko, an Demenz zu erkranken, nachweislich senken kann</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer regelmäßig Kaffee oder Tee trinkt, könnte seinem Gehirn Gutes tun. Eine aktuelle Untersuchung von Forschenden der Harvard-Universität und des Massachusetts General Hospital legt nahe: Menschen, die täglich moderate Mengen an Koffein zu sich nehmen, entwickeln seltener Demenz als Personen, die kaum oder gar keinen Kaffee oder Tee trinken.</p><p>Für die Studie begleiteten <a href="https://www.geo.de/wissen/zehn-wissenschaftlerinnen--die-sie-kennen-sollten-30178362.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Weltfrauentag: Wissenschaftlerinnen" class="autolinker">Wissenschaftlerinnen</a> und Wissenschaftler mehr als 130.000 Teilnehmende über einen Zeitraum von bis zu 43 Jahren. In dieser Zeit dokumentierten die Forschenden 11.033 Demenzfälle. Das Ergebnis der Studie, welche das Forschungsteam im <a rel="noopener" target="_blank" href="https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2844764?utm_campaign=articlePDF&amp;utm_medium=articlePDFlink&amp;utm_source=articlePDF&amp;utm_content=jama.2025.27259" class="external-link">"Journal of the American Medical Association"</a> veröffentlichte, zeigt: Wer zwei bis drei Tassen Kaffee oder ein bis zwei Tassen Tee pro Tag konsumierte, hatte ein um rund 18 Prozent geringeres Risiko, im Laufe des Lebens an einer Form von Demenz zu erkranken – verglichen mit denjenigen, die wenig oder gar nichts davon konsumierten. </p><p>Die kognitiven Vorteile erreichten bei mehr als zweieinhalb Tassen Kaffee täglich ein Plateau. Ein höherer Konsum von Tee oder Kaffee schien jedoch nicht schädlich zu sein. Yu Zhang, einer der Hauptautoren der Studie und Doktorand an der Harvard Chan School, <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.massgeneralbrigham.org/en/about/newsroom/press-releases/consuming-coffee-associated-with-lower-dementia-risk" class="external-link">weist darauf hin,</a> dass die schützenden Effekte bei Personen mit unterschiedlichen genetischen Veranlagungen für Demenz konsistent blieben: "Bei Menschen mit unterschiedlicher genetischer Veranlagung für die Entwicklung von Demenz kamen wir zu denselben Ergebnissen – das heißt, Koffein ist wahrscheinlich für Menschen mit hohem und niedrigem genetischem Risiko, an Demenz zu erkranken, gleichermaßen vorteilhaft."</p><p></p><h2>Koffein scheint Schlüsselrolle zu haben</h2><p>Interessanterweise zeigte sich der Effekt aber nur bei koffeinhaltigen Getränken – entkoffeinierter Kaffee erzielte keine messbaren Vorteile. Das spricht dafür, dass Koffein selbst eine entscheidende Rolle spielt. Nach Angaben der Forschenden könnte der Stoff Entzündungsprozesse im Gehirn bremsen, den Stoffwechsel anregen und die Durchblutung verbessern. Auch Antioxidantien und andere bioaktive Pflanzenstoffe aus Kaffee und Tee könnten zur Schutzwirkung beitragen. Teetrinker zeigten ähnliche Risikoreduktionen.</p><p>Hauptautor Daniel Wang warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen: "Auch wenn unsere Ergebnisse ermutigend sind, ist es wichtig zu bedenken, dass die Effektgröße gering ist und es viele wichtige Möglichkeiten gibt, die kognitive Funktion im Alter zu schützen", wird der Epidemiologe am Mass General Brigham und außerordentlicher Professor an der Harvard Medical School <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.massgeneralbrigham.org/en/about/newsroom/press-releases/consuming-coffee-associated-with-lower-dementia-risk" class="external-link">in einer Pressemitteilung zitiert</a>. "Unsere Studie legt nahe, dass der Konsum von koffeinhaltigem Kaffee oder Tee ein Baustein dieses Puzzles sein kann."</p><p></p><p>Die Forschenden betonen zudem, dass die Ergebnisse zwar robust sind, aber auf Beobachtungsdaten beruhen – also keinen eindeutigen Beweis für Ursache und Wirkung liefern. Weitere Studien sollen nun klären, wie genau Koffein die Gehirnzellen schützt und ob sich die Effekte auch in kontrollierten klinischen Studien bestätigen.</p><h2>Die Koffeinmenge macht's</h2><p>Koffein steht seit Jahren im Fokus der Forschung – und die Bilanz fällt überwiegend positiv aus. Mehrere große Übersichtsarbeiten zeigen, dass moderater Kaffeekonsum mit einer geringeren Gesamtsterblichkeit sowie einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und einige Krebsarten verbunden ist. Besonders deutlich ist der Zusammenhang bei Diabetes: Prospektive Studien legen nahe, dass jede zusätzliche Tasse Kaffee das Erkrankungsrisiko weiter senken kann.</p><p></p><p>Auch im Nervensystem scheint Koffein protektiv zu wirken. Metaanalysen und Übersichtsarbeiten berichten konsistent, dass regelmäßiger Kaffeekonsum mit einem deutlich niedrigeren Risiko für Parkinson einhergeht. Klinische Studien mit Parkinson-Patientinnen und -Patienten deuten zudem darauf hin, dass Koffein motorische Symptome wie Tremor und Müdigkeit lindern kann. Parallel dazu gibt es Hinweise, dass Kaffee auch das Risiko für Depressionen und andere kognitive Störungen verringern könnte.</p><p></p><p>Trotz der vielen positiven Befunde mahnen Fachleute zu einem nüchternen Blick: Ein Großteil der Daten stammt aus Beobachtungsstudien, die zwar robuste Zusammenhänge zeigen, aber keine Kausalität beweisen. Zudem können hohe Dosen Koffein den Schlaf und das Herz-Kreislauf-System belasten, insbesondere bei empfindlichen Menschen. Aus Sicht der Forschung fügt sich die neue Demenzstudie daher in ein größeres Bild ein: Koffeinhaltiger Kaffee und Tee können Bausteine eines insgesamt gesunden Lebensstils sein – ersetzt werden sollten dadurch Bewegung, ausgewogene Ernährung und geistige Aktivität jedoch nicht.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Solvejg Hoffmann</dc:creator>
    </item>
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      <title>Rheuma, Gicht, Arthrose: Wie eine antientzündliche Ernährung bei Gelenkschmerzen hilft | GEOplus</title>
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      <description>Was sollte man bei Rheuma, Gicht oder Arthrose essen – und was nicht? Rheumatologe Thomas Pap erklärt, wie die richtige Ernährung Schmerzen lindern und Medikamente reduzieren kann</description>
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      <category>Ernährung</category>
      <category>Schmerz</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Gesunde Ernährung</category>
      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 08:23:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Tilman Botzenhardt</dc:creator>
      <dc:creator>Claus Peter Simon</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Fotografie: Von Algenzucht und Hightech-Farmen: Einblicke in die Lebensmittelindustrie</title>
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      <description>In Supermärkten herrscht ein schier endloses Angebot an Lebensmitteln. Alles ist zu jeder Zeit verfügbar. Doch woher kommt unsere Nahrung? Und wie decken wir den Bedarf in Zukunft?</description>
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      <category>Ernährung</category>
      <category>Landwirtschaft</category>
      <category>Fotografie</category>
      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 15:39:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Supermärkten herrscht ein schier endloses Angebot an Lebensmitteln. Alles ist zu jeder Zeit verfügbar. Doch woher kommt unsere Nahrung? Und wie decken wir den Bedarf in Zukunft?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Laura Evers</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Dörrobstmotte, Mehlmotte und Co.: Lebensmittelmotten bekämpfen: Wie Sie die Schädlinge für immer loswerden</title>
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      <description>Motten im Müsli oder im Mehl? So lassen sich Lebensmittelmotten bekämpfen und zwar dauerhaft, ganz ohne Gift. Eine Anleitung Schritt für Schritt</description>
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      <category>Tipps für den Haushalt</category>
      <category>Insekten</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Ernährung</category>
      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 12:23:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Motten im Müsli oder im Mehl? So lassen sich Lebensmittelmotten bekämpfen und zwar dauerhaft, ganz ohne Gift. Eine Anleitung Schritt für Schritt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p class="typo-body-md">Wenn das Mehl Klümpchen bildet und von Fäden durchzogen ist, sich zwischen schwarzen Schokostreuseln weiße Raupen winden oder es im Müsli flattert – dann sind Lebensmittelmotten am Werk. </p><p class="typo-body-md">Die Insekten im Essen sind ziemlich unappetitlich, aber sind sie auch gesundheitsschädlich? Hilft Einfrieren wie oft geraten gegen den Befall? Woher kommen Lebensmittelmotten und wie wird man sie wieder los? Vielleicht haben Sie verdächtige Spuren in Ihren Vorräten entdeckt und stellen sich diese Fragen. Hier sind die Antworten:</p><h2 class="anchor">Dörrobstmotte, Mehlmotte, Speichermotte: Welcher Falter flattert da?</h2><p>Lebensmittelmotten zählen trotz ihres unscheinbaren Aussehens zu den Schmetterlingen, genauer zur Familie der Zünsler. Um einen Mottenbefall zu erkennen, hilft es zu wissen, in welchen Varianten die Tierchen auftreten. Im Vorratsschrank wird Ihnen wahrscheinlich eine dieser Arten begegnen:</p><ul class="rte--list"><li>Am häufigsten befällt die bis zu einem Zentimeter lange, stabförmige <strong>Dörrobstmotte </strong>(<em>Plodia interpunctella</em>) häusliche Vorräte. Sie besitzt einen spitzen braunen Kopf, eine helle Flügelmitte und dunkle Flügelenden.</li><li>Die zweithäufigste Art ist die <strong>Mehlmotte </strong>(<em>Ephestia kuehniella)</em>. Sie ist silbrig-grau gefärbt und mit bis zu 14 Millimetern Körperlänge etwas größer als die Dörrobstmotte.</li><li>Seltener anzutreffen ist der <strong>Mehlzünsler </strong>(<em>Pyralis farinalis</em>). Zu erkennen<strong> </strong>an breit gefächerten Flügeln von bis zu drei Zentimetern Spannweite, die hübsch gezeichnet sind.</li><li>Die <strong>Speichermotte</strong> (<em>Ephestia elutella</em>) oder Kakaomotte ist vor allem in Industrielagern, ab und an aber auch in Privathaushalten zu finden. Ihre Flügel sind verschieden braun gemustert. Ihr Körper misst ungefähr einen Zentimeter.</li><li>Ferner führt das <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1/dokumente/infoblatt_lebensmittel-motten.pdf" class="external-link">Umweltbundesamt</a> auf seiner Internetseite die <strong>Samenmotte</strong> und die <strong>Kornmotte</strong> auf.</li></ul><p></p><p>Die Falter mit der Lupe zu bestimmen ist allerdings nicht erforderlich. Lebensmittelmotten werden alle auf dieselbe Art bekämpft.</p><h2>Der Lebenszyklus einer Motte: Ei, Larve, Puppe, Falter</h2><p>Nicht nur Aussehen und Farberscheinung, auch der Lebenszyklus der verschiedenen Arten ähnelt sich. Die Dörrobstmotte etwa legt bis zu 600 Eier auf einem geeigneten Nährsubstrat ab. Daraus schlüpfen zunächst winzige gelblich-weiße, rötliche oder grünliche Raupen, die sich an Mehl oder Backwaren fett fressen. Die Larven sitzen auch häufig in Gespinströhrchen zwischen Kotkrümeln. </p><p></p><p>Unter optimalen Bedingungen, zum Beispiel in einer feucht-warmen Küche, dauert die Entwicklung von <em>Plodia interpunctella</em> etwa einen Monat. In dieser Zeit häuten sich die Larven bis zu fünf Mal und werden bis zu 17 Millimeter lang. Für ihre letzte Verpuppung zum Falter suchen sie sich ein entlegenes Versteck. Die ausgewachsenen Motten leben etwa zwei Wochen, in denen sie sich paaren und die Weibchen Eier legen.</p><p>Die Mehlmotte (<em>Ephestia kuehniella)</em> legt an die 500 Eier, die für ihre Entwicklung etwa 50 Tage brauchen, bei der Speichermotte (<em>Ephestia elutella</em>) sind es 300 Eier und 42 bis 95 Tage. Beim Mehlzünsler (<em>Pyralis farinalis</em>) kann sich das Larvenstadium sogar bis zu zwei Jahre hinziehen.</p><h2 class="anchor">Wo kommen Lebensmittelmotten her und welche Lebensmittel befallen sie?</h2><p>Da die winzigen Falter nicht besonders weit fliegen, werden sie vor allem mit kontaminierten Lebensmitteln eingeschleppt. Übliche Verdächtige sind "offene" Lebensmittel wie Mehl- und Zuckerpakete, Schokostreusel oder Tierfutter. Aber selbst in Plastik eingeschweißte Lebensmittel sind nicht sicher. Alle Mottenarten befallen ähnliche Nahrungsmittel. Ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen vor allem, aber nicht nur, stärkehaltige Produkte:</p><p></p><ul class="rte--list"><li>Getreideprodukte wie Mehl, Haferlocken oder Nudeln</li><li>Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen</li><li>Nüsse und Samen, etwa Sonnenblumenkerne</li><li>Dörrobst, Dörrgemüse und getrocknete Pilze, selten frisches Obst</li><li>Gewürze, Tees und Heilkräuter</li><li>Hefe, Trockenmilch, Soja, Kakao und Schokolade</li><li>Trockentiernahrung.</li></ul><h2>Wie erkennen ich einen Mottenbefall an Lebensmitteln?</h2><p>Eine einzelne Motte ist ein Alarmzeichen, muss aber noch kein Problem bedeuten. Eindeutig auf einen Befall weisen Maden und Gespinste der Tiere in Lebensmitteln sowie eine große Zahl an Faltern hin. Klebefallen locken ausgewachsene Männchen an und können ebenfalls helfen, einen Befall sichtbar zu machen.</p><h2>Können sich Mottenlarven durch Plastik und Schraubverschlüsse fressen?</h2><p>Ja. <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/tiere/schadlingsbekampfung/insekten/schmetterlinge/schmetterlinge-im-kuchenschrank-73729.html" class="external-link">Berichten</a> zufolge können Mottenlarven sich durch Plastikverpackungen hindurchfressen. 2017 wurde sogar eine <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/junk-food-diese-raupe-ernaehrt-sich-von-plastik-30172588.html" class="external-link">Mottenart</a> entdeckt, die in der Lage ist, Plastik zu verdauen. Auch kleinste Löcher und Ritzen bieten den Larven ein Einfallstor.</p><p>Schraubverschlüsse überwinden die Larven, indem sie in Lebensmittelresten am Deckelrand ausharren, bis dieser geöffnet wird und dann schnell hineinkriechen. </p><p></p><p>Bei der Auswahl der <strong>Vorratsgefäße</strong> gilt es darauf zu achten, dass diese möglichst dick und luftdicht sind. Bestenfalls werden geleerte Behältnisse gründlich, etwa in der Spülmaschine, gereinigt, bevor man neue Lebensmittel einfüllt. Ein Verschluss mit Gummilippe hilft zusätzlich, heimliche Mitesser fernzuhalten.</p><h2 class="anchor">Lebensmittelmotten bekämpfen ohne Gift in fünf einfachen Schritten</h2><h3><strong>1. Befallsherd finden:</strong> </h3><p>Besteht der Verdacht, dass Vorräte von Motten befallen sind, gilt es zunächst die Keimzelle des Befalls ausfindig zu machen. Dazu müssen <u>alle</u> Vorräte herausgenommen und genau untersucht werden. Durch Schütteln lassen sich Verklumpungen und Gespinste identifizieren. Auch die Schränke selbst und etwaiges Tierfutter sollten abgesucht werden. <strong>Mottengelege</strong> lassen sich mit einer Lupe erkennen. Sie sehen aus wie winzige weiße oder cremefarbene Brösel. Größere Raupen und Falter sind auch mit bloßem Auge zu erkennen.</p><h3><strong>2.</strong><span><strong>  </strong></span><strong>Wegwerfen oder Einfrieren: </strong></h3><p>Bereits befallene Lebensmittel sollten auf jeden Fall entsorgt werden. Bei Lebensmitteln, die in Ordnung aussehen, also keine Larven oder Gespinste aufweisen, lassen sich durch Einfrieren etwaige Eier oder Junglarven unschädlich machen. Eine Woche bei<strong> -18 Grad Celsius</strong> tötet diese zuverlässig ab.</p><h3><strong>3. Schrank reinigen:</strong></h3><p>Es empfiehlt sich, das Innere der Vorratsschränke gründlich auszusaugen (Staubsaugerbeutel anschließend entsorgen) und mit Essigwasser zu wischen. Mit einem <strong>heißen Föhn</strong> lassen sich etwaige Larven und Eier in Ritzen abtöten. Vorsicht: Zu intensive Hitze kann Föhn und Schrank beschädigen. Diese Maßnahme sollte alle zwei Wochen wiederholt werden. </p><p></p><p>Von chemischen <strong>Bioziden</strong> ist abzuraten, da sie oft Nervengifte enthalten, die für Menschen und Haustiere deutlich gefährlicher sind als die Motten selbst, zumal es gute Alternativen gibt. Bei Anti-Motten-Produkten im Handel schauen Sie am besten nach entsprechenden Warnhinweisen auf der Rückseite und lassen das Produkt im Zweifel liegen. Vor allem in Haushalten mit Babys, Schwangeren und Kranken haben Biozide nichts zu suchen.</p><h3><strong>4. Nützlinge einsetzen:</strong></h3><p>Mit Schlupfwespen (<em>Trichogramma evanescens</em>) lassen sich so gut wie alle Lebensmittelmotten bekämpfen. Die Insekten, die mit 0,4 Millimeter Größe kleiner sind als ein i-Punkt, spüren Motteneier zuverlässig bis in jede Ritze auf und parasitieren diese mit ihren eigenen Eiern. Das hat zwei Vorteile: Die Mottenlarven sterben und die <strong>Schlupfwespen</strong> bringen die nächste Generation hervor, die erneut auf Beutezug geht. So erledigt sich das Problem auf natürliche Weise. Sind keine Motteneier mehr vorhanden, sterben die Schlupfwespen einfach ab und werden Teil des Hausstaubs.</p><p></p><p>Im Internet können Karten mit Schlupfwespen bestellt werden. Es wird empfohlen, die Behandlung im Abstand von 10 Wochen <strong>drei bis vier Mal </strong>zu wiederholen, um auch wirklich alle Motten zu erwischen. Die Sorge, dass die hochspezialisierten Parasiten Menschen oder Haustiere belästigen oder gar befallen könnten, ist unbegründet.</p><h3><strong>5. Kontrolle mit Klebefallen:</strong></h3><p>Klebefallen mit Pheromonen deuten frühzeitig auf einen erneuten Befall hin. Sie enthalten Sexuallockstoffe und ziehen Männchen an, die daran kleben bleiben und langsam verenden. Klebefallen sind allerdings nicht gerade tierfreundlich und auch nicht als alleinige Bekämpfungsmaßnahme geeignet.</p><h2 class="anchor">Kann ich mit Lebensmittelmotten befallene Lebensmittel noch essen?</h2><p>Nein. Das Umweltbundesamt <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1/dokumente/infoblatt_lebensmittel-motten.pdf" class="external-link">schreibt</a>, dass befallene Lebensmittel nicht mehr gegessen werden sollten. Der Grund sind Allergene. Diese gehen entweder auf die Motten selbst, ihre Larven, deren Ausscheidungen und Gespinste oder auf eingeschleppte Pilze und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/mehlmilben-bekaempfen--welche-mittel-am-besten-helfen-34791834.html" class="external-link">Milben</a> zurück. Sie können Allergien, Hautproblemen oder Magen-Darm-Erkrankungen auslösen, warnt laut <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/laestige-mitbewohner-so-werden-sie-kleider-und-lebensmittelmotten-wieder-los-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240313-99-317801" class="external-link">Medienberichten</a> unter anderem Michèle Bandoly vom Umweltbundesamt. Selbst gründliches Erhitzen kann die Allergene nicht vollständig zerstören.</p><h2 class="anchor">Wie beuge ich einem Befall vor?</h2><p>Nicht nur Motten können Lebensmittel befallen, auch andere Schädlinge wie Schaben, <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.geo.de/natur/tierwelt/papierfischchen--vorsicht--sie-kommen-mit-der-post--30181410.html" class="external-link">Papierfischchen</a> oder <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/mehlmilben-bekaempfen--welche-mittel-am-besten-helfen-34791834.html" class="external-link">Mehlmilben</a> werden schnell zur Plage. Deshalb sollte man sich grundsätzlich angewöhnen, Lebensmittel zu Hause nach dem Einkauf in dicht verschließbare Behälter aus dickwandigem Plastik, Glas oder Keramik umzufüllen. Das gilt auch für <strong>Haustier- und Vogelfutter</strong>. So können Mottenweibchen nicht ins Innere gelangen, um ihre Eier abzulegen und ein etwaiger Befall bleibt auf das eine Gefäß beschränkt.</p><p></p><p>Je weniger Lebensmittel im Haus sind und je schneller sie aufgebraucht werden, desto weniger Chance haben Schädlinge, sich unbemerkt einzunisten. <strong>Krümel </strong>im oder unter dem Vorratsschrank und in Fugen gilt es regelmäßig zu entfernen. Eine kühle und trockene Lagerung dämmt die Entwicklung der Motten ebenfalls ein, da sie es warm und feucht bevorzugen.</p><p>Wer ganz sichergehen will, hält etwaige am Fenster vorbeifliegende Motten aus Nachbarwohnungen mit <strong>Fliegengittern</strong> auf Abstand und dichtet Ritzen im Vorratsschrank ab. Ferner sollen <strong>Düfte</strong> von Lorbeer, Lavendel, Nelken, Zedernholz, Pfefferminze, Patchouli oder Thuja, etwa als Duftsäckchen, die Tiere fernhalten. Sie müssen allerdings erneuert werden, sobald der Duft verfliegt. Zudem wirken sie auf eingesetzte Schlupfwespen abschreckend – und mitunter auch auf menschliche Nasen.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Maria Kirady</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Ernährung: Nährstoffe, Fette, Vitamine: Wie gesund ist die Avocado wirklich?</title>
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      <description>Die Avocado gilt als Superfood – doch wie gesund ist sie wirklich? Wir erklären, was hinter der Schale des grünen Trend-Obsts steckt – und nennen die Schattenseiten</description>
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      <category>Superfood</category>
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      <category>Ernährung</category>
      <category>Gesunde Ernährung</category>
      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 09:15:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Avocado gilt als Superfood – doch wie gesund ist sie wirklich? Wir erklären, was hinter der Schale des grünen Trend-Obsts steckt – und nennen die Schattenseiten</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Grün, gesund allgegenwärtig: Kaum ein anderes Lebensmittel hat in den vergangenen Jahren einen solchen Aufstieg erlebt wie die Avocado. Auf Toast, im Salat, als Smoothie oder Dip gilt sie als Symbol für bewusste Ernährung und modernen Lifestyle. In sozialen Medien wird sie gefeiert, in Feinkostregalen ist sie längst nicht mehr exotisch. Ihr Image: <a href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/23995-thma-superfood/?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Superfood" class="autolinker">Superfood</a> mit jeder Menge gesunder Fette, Vitamine und Mineralstoffe. </p><p>Kein Wunder,  dass sich dieser Trend auch in den Absatzzahlen wiederspiegelt: Im Jahr 2023 wurden <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2024/PD24_16_p002.html" class="external-link">dem Statistischen Bundesamt zufolge</a> knapp 157.800 Tonnen der Früchte nach Deutschland importiert. Damit hat sich die Importmenge von Avocados in den vergangenen zehn Jahren mehr als verfünffacht (+402 Prozent).</p><p>Doch ist die Avocado wirklich so gesund, wie ihr Ruf vermuten lässt? Mediziner und Ernährungswissenschaftlerinnen bewerten das beliebte Obst durchaus differenzierter. Denn hinter der grünen Schale steckt mehr als ein Trendprodukt – einerseits reich an wertvollen Nährstoffen, andererseits mit Schattenseiten, die von Kalorien bis zu ökologischen Fragen reichen.</p><p></p><h2 class="anchor">Wie gesund ist die Avocado?</h2><p>Die Avocado gilt nicht ohne Grund als nährstoffreiches Lebensmittel. Ihr hoher Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren – insbesondere <strong>Ölsäure </strong>(eine Omega-9-Fettsäure) – wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Zugleich liefert sie zahlreiche <strong>Mikronährstoffe</strong>, die eine ausgewogene Ernährung unterstützen.</p><p>Zu den wichtigsten Vitaminen der Avocado zählen <strong>Vitamin E</strong>, das als Antioxidans die Zellen vor freien Radikalen schützt, sowie verschiedene B-Vitamine, darunter <strong>Folsäure </strong>(Vitamin B9), die an Zellteilungs- und Wachstumsprozessen beteiligt ist. Die Avocados trägt auch viel <strong>Vitamin B6</strong> in sich, welches für über hundert biochemische Stoffwechselprozesse im Körper unabkömmlich ist. Es beeinflusst unter anderem maßgeblich den Fettstoffwechsel, die Bildung von Botenstoffen des Nervensystems und das Immunsystem. Auch Vitamin K spielt eine Rolle, etwa für die Blutgerinnung und stabile Knochen.</p><h3>Tabelle: Übersicht der Nährstoffe und Vitamine</h3><p><em>Welche Vitamine und Nährwerte enthalten </em><a href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/vitamin-lexikon/avocados-diese-vitamine-stecken-drin-30177904.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Avocados: Diese Vitamine stecken drin"><em>Avocados</em></a><em>? Das zeigt die folgende Tabelle.</em></p><table><tbody><tr><td><strong>Vitamin</strong></td><td><strong>Wert pro 100 g</strong></td></tr><tr><td>Vitamin A (Retinoläquivalent)</td><td>19 μg</td></tr><tr><td>Vitamin B1 (Thiamin)</td><td>70 μg</td></tr><tr><td>Vitamin B2 (Riboflavin)</td><td>100 μg</td></tr><tr><td>Niacin (Vitamin B3)</td><td>1010 μg</td></tr><tr><td>Vitamin B5 (Pantothensäure)</td><td>-</td></tr><tr><td>Vitamin B6 (Pyridoxin)</td><td>270 μg</td></tr><tr><td>Biotin (Vitamin B7)</td><td>-</td></tr><tr><td>Folsäure (Vitamin B9)</td><td>20 μg</td></tr><tr><td><a href="https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/vitamin-b12-fleischlos-gluecklich-30183758.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Ernährung: Vitamin B12" class="autolinker">Vitamin B12</a> (Cobalamin)</td><td>-</td></tr><tr><td>Vitamin C</td><td>-</td></tr><tr><td>Vitamin D</td><td>-</td></tr><tr><td>Vitamin E (Alpha-Tocopherol)</td><td>2030 μg</td></tr><tr><td>Vitamin K</td><td>14 μg</td></tr></tbody></table><p>Darüber hinaus enthält die Frucht wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, das den Blutdruck regulieren hilft, Magnesium für Muskeln und Nerven sowie Kupfer und Eisen, die an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt sind. Dank dieser Zusammensetzung liefert die Avocado viele essenzielle Nährstoffe – allerdings in einem recht hohen Kalorienrahmen, was bei regelmäßigem Verzehr berücksichtigt werden sollte.</p><p></p><h2 class="anchor">Wie viel Avocado pro Tag oder Woche ist gesund?</h2><p>Für gesunde Erwachsene  mit normalem Gewicht und durchschnittlichem Energiebedarf gilt eine moderate Menge von etwa einer halben Avocado pro Tag als unproblematisch – oder rund 3 bis 4 Avocados pro Woche als praktikable Obergrenze, eingebettet in eine insgesamt ausgewogene Ernährung. Avocados liefern etwa 160 Kilokalorien pro 100 Gramm, eine ganze Frucht je nach Größe 250 bis 400 Kilokalorien. Wer täglich große Mengen isst, riskiert daher eine über dem Bedarf liegende Kalorienzufuhr, auch wenn es sich überwiegend um "gute" Fette handelt.</p><h3>Worauf ältere Menschen achten sollten</h3><p>Für ältere Menschen bieten Avocados einige Vorteile: Die Kombination aus einfach ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen, Kalium und antioxidativen Carotinoiden kann Herz, Gehirn und Augen unterstützen. Einzelne Untersuchungen deuten darauf hin, <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.aerzteblatt.de/news/taegliche-avocado-senkt-cholesterin-in-studie-8a0b8f89-3a18-45ef-9105-6e916a14a728" class="external-link">dass ein täglicher Avocadokonsum den Cholesterinspiegel senken</a> und die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.aponet.de/artikel/avocados-verbessern-die-konzentration-16250" class="external-link">kognitive Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen</a> kann. Gleichzeitig sollten Senioren mit bestimmten Vorerkrankungen vorsichtig sein: Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion müssen wegen des Kaliumgehalts die Menge mit dem Arzt abstimmen, ebenso Personen, die Vitamin-K-abhängige Blutverdünner wie Warfarin einnehmen.</p><p></p><h3>Rezeptideen für einfache Avocado-Gerichte</h3><p>In der Avocado steckt viel kulinarisches Potenzial. Wie vielseitig sie ist, zeigen zwei einfache Ideen: eine klassische Guacamole als cremiger Dip und eine frische Avocado-Salatbowl, in der gesunde Fette, Gemüse und pflanzliches Eiweiß in einer Schüssel zusammenkommen. Beide Rezepte sind in wenigen Minuten zubereitet.</p><h4>Guacamole</h4><p>Der klassische Avocado-Dip aus der mexikanischen Küche ist weltweit beliebt. Traditionell wird Guacamole zu Tortilla-Chips, Tacos oder Burritos serviert, passt aber genauso gut zu frischem Gemüse oder auf Brot.</p><p><strong>Zutaten:</strong></p><ul class="rte--list"><li>2 reife Avocados</li><li>1 kleine Tomate (entkernt, fein gewürfelt)</li><li>1 kleine Knoblauchzehe (gepresst oder sehr fein gehackt)</li><li>Saft von einer halben Limette (oder Zitrone)</li><li>1 bis 2 EL fein gehackter Koriander oder Petersilie (optional</li><li>Salz und frisch gemahlener Pfeffer</li><li>Nach Belieben: etwas Chili oder Chiliflocken für die Schärfe</li></ul><p><strong>Zubereitung</strong>: Avocados halbieren, Kern entfernen, Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und in eine Schüssel geben. Limettensaft hinzufügen und die Avocado mit einer Gabel grob bis cremig zerdrücken, je nach gewünschter Konsistenz. Tomate, Knoblauch und Kräuter unterrühren, anschließend mit Salz, Pfeffer und ggf. Chili abschmecken.</p><h4>Avocado-Salatbowl</h4><p>Ein leichtes, aber sättigendes Gericht, das sich perfekt für die Mittagspause oder ein unkompliziertes Abendessen eignet und sich flexibel mit dem kombinieren lässt, was der Kühlschrank gerade hergibt.</p><p><strong>Zutaten (für 1 Portion)</strong></p><ul class="rte--list"><li>1 reife Avocado</li><li>1 kleine Handvoll Blattsalat (z.B. Rucola, Babyspinat oder gemischter Salat)</li><li>6 Cherrytomaten</li><li>etwas Gurke</li><li>halbe, kleine rote Zwiebel</li><li>3 bis 4 EL Kichererbsen aus der Dose (abgespült)</li><li>1 EL Olivenöl</li><li>Saft von einer halben Zitrone (oder Limette)</li><li>Salz, Pfeffer</li><li>etwas Feta oder Hirtenkäse (optional)</li></ul><p><strong>Zubereitung</strong>: Salat waschen und in eine Schüssel geben. Tomaten halbieren, Gurke in Würfel, Zwiebel in feine Ringe schneiden und dazugeben. Kichererbsen darüberstreuen. Avocado halbieren, entkernen, Fruchtfleisch würfeln und auf den Salat setzen.  Aus Olivenöl, Zitronen- oder Limettensaft, Salz und Pfeffer ein schnelles Dressing rühren, über die Bowl geben. Nach Belieben mit Feta und Saaten toppen und sofort servieren.</p><h2 class="anchor">Ist Avocado gesund für Kinder?</h2><p>Die Avocado ist für Kinder im Allgemeinen eine gesunde und wertvolle Zutat in der Ernährung – vorausgesetzt, sie wird in passender Menge und altersgerecht zubereitet. <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/avocado--leicht-verdaulich-und-gesund_32617788-32617700.html" class="external-link">Schon sechs Monate alte Kinder können beispielsweise mit Avocadobrei gefüttert werden.</a> Die Frucht lässt sich leicht verdauen und hilft, einen gereizten Darm zu beruhigen. Dazu liefert die Avocado jede Menge einfach ungesättigte Fettsäuren, die für die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems wichtig sind.</p><h3>Wie viel Avocado ist die richtige Menge?</h3><p>​Für Babys ab einem halben Jahr reicht zunächst ein kleiner Löffel Avocadobrei, pur oder mit Banane oder Karotte gemischt. Für Kleinkinder und Schulkinder ist ein Viertel bis halbe Avocado pro Tag eine sinnvolle Portion, etwa als Brotaufstrich, im Smoothie oder als Beilage. Wegen des hohen Fett- und Kaloriengehalts sollte Avocado nicht täglich in großen Mengen verzehrt werden, sondern als Teil einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkorn und Proteinen.</p><p></p><h3>Worauf Eltern achten sollten</h3><p>Avocados sind in der Regel gut verträglich und selten allergieauslösend, aber wie bei jedem neuen Lebensmittel sollte die Einführung langsam erfolgen, um Unverträglichkeiten zu erkennen. Bei Kindern mit Übergewicht oder familiärer Vorbelastung für Fettstoffwechselstörungen ist es sinnvoll, den Verzehr mit der Kinderärztin abzustimmen. Zusätzlich lohnt ein Blick auf die Herkunft: Bio-Avocados oder Früchte aus nachhaltigem Anbau können die ökologische Belastung reduzieren, was auch für Familien mit Kindern wichtig sein kann.</p><h2 class="anchor">Hilft Avocado beim Abnehmen? Oder macht das Fett eher dick?</h2><p>Die Avocado kann tatsächlich beim Abnehmen helfen, wenn sie maßvoll eingesetzt und andere, ungünstigere Fettquellen ersetzt – sie ist aber kein Schlankheitswunder und ein Verzehr in großen Mengen eher kontraproduktiv. </p><h3>Wo die Avocado bei einer Diät hilfreich sein kann</h3><p>Der hohe Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren und Ballaststoffe sorgt für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und stabilere Blutzuckerwerte. <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/avocado-zuegelt-appetit-und-hilft-beim-abnehmen" class="external-link">In Studien</a> gaben Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Avocado-Mahlzeiten an, über Stunden weniger Hunger zu verspüren und insgesamt weniger Kalorien aufzunehmen. Dies kann im Rahmen einer Diät helfen, weniger zu essen.</p><p>Einige Untersuchungen zeigen außerdem, <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.ptaheute.de/aktuelles/2021/09/21/eine-avocado-pro-tag-beguenstigt-die-fettverteilung" class="external-link">dass Avocados in einer kalorienreduzierten Ernährung den Gewichtsverlust unterstützen</a> und die Verteilung von Bauchfett günstig beeinflussen können. Entscheidend ist dabei, dass Avocado andere, stärker verarbeitete oder gesättigte Fettquellen ersetzt, etwa Wurst, Butter oder fettreiche Snacks.</p><p></p><h3>Warum zu viel Avocado hinderlich beim Abnehmen ist</h3><p>Im Rahmen einer abwechslungs- und ballaststoffreichen Ernährung kann man problemlos auch mit Avocados abnehmen. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass eine Avocado ein sehr fettreiches Lebensmittel ist. Die Frucht ist sehr energiedicht: 100 Gramm enthalten etwa 150 bis 200 Kilokalorien, eine ganze Avocado je nach Größe 250 bis 400 Kilokalorien.</p><p>Besteht die Ernährung ausschließlich aus Nahrungsmitteln mit hohem Fettgehalt oder hoher Kaloriendichte und ist insgesamt sehr einseitig, ist es sehr schwer ein für die Gewichtsabnahme notwendiges Kaloriendefizit zu erreichen. Wer zusätzlich zu seiner gewohnten Ernährung regelmäßig große Mengen Avocado isst, überschreitet leicht den eigenen Kalorienbedarf – dann kann die Frucht das Abnehmen bremsen oder sogar eine Gewichtszunahme begünstigen.</p><p></p><p>Für Menschen mit normalem Energiebedarf gilt eine Portion von etwa einer halben Avocado als vernünftige Menge, insbesondere wenn sie Teil einer insgesamt ballaststoffreichen, pflanzenbetonten Ernährung ist. In diesem Rahmen unterstützt die Frucht eher eine bewusste Gewichtsregulation, als dass ihr Fettgehalt "dick macht".</p><h2 class="anchor">Gibt es gesundheitliche Risiken?</h2><p>Avocados sind für die meisten Menschen unbedenklich, bergen aber einige gesundheitliche Risiken – vor allem bei Übermaß, bestimmten Allergien oder Vorerkrankungen.</p><h3>Allergie und Kreuzreaktionen</h3><p>Avocados können bei empfindlichen Menschen eine allergische Reaktion auslösen, oft mit Juckreiz, Schwellungen im Mund oder Magen-Darm-Beschwerden. Besonders relevant ist die Kreuzallergie bei Latex-Allergikern: Die Frucht enthält Proteine, die dem Latex ähnlich sind, weshalb Betroffene vorsichtig sein sollten. Auch bei Kreuzreaktionen mit bestimmten Pollen (z. B. Birke) kann Avocado Unwohlsein verursachen, meist im sogenannten oralen Allergiesyndrom. Wer bereits auf andere Früchte oder Nüsse reagiert, sollte den Verzehr langsam testen und bei Beschwerden eine Allergologin konsultieren.</p><p></p><h3>Kalium und Blutverdünner</h3><p>Avocados sind reich an Kalium, was für Herz und Blutdruck grundsätzlich positiv ist, aber bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion problematisch werden kann. Bei schweren Nierenerkrankungen kann ein zu hoher Kaliumspiegel im Blut gefährlich sein, weshalb der Avocadoverzehr mit dem Arzt abgestimmt werden sollte.</p><p>Zudem enthält Avocado viel Vitamin K, das die Blutgerinnung fördert. Wer blutverdünnende Medikamente wie Warfarin einnimmt, sollte den Verzehr möglichst konstant halten und nicht plötzlich große Mengen essen, um die Wirkung des Medikaments nicht zu beeinflussen.</p><h3>Mythos Avocadokern: Kein "Superfood"</h3><p>Der Kern der Avocado wird manchmal als "Superfood" propagiert, etwa als Pulver oder Tee, doch davon raten Verbraucherschutz und Gesundheitsbehörden ab. Er enthält den Bitterstoff Persin, der für Tiere (z. B. Vögel, Pferde) giftig ist; bei Menschen sind die Auswirkungen in größeren Mengen nicht ausreichend erforscht.</p><p>Außerdem gelten Avocadokern-Produkte in der EU als neuartige Lebensmittel (Novel Food), deren Verkauf ohne Zulassung verboten ist. Selbst hergestellte Pulver oder Tees aus dem Kern sollten daher nicht verzehrt werden, um mögliche gesundheitliche Risiken zu vermeiden.</p><h2 class="anchor">Ökologische Schattenseiten</h2><p>Wenngleich die Avocado zweifelsohne gesund ist, hat das grüne Image der angesagten Frucht in den vergangenen Jahren Risse bekommen: Ihr Anbau ist oft schädlich für die Natur. Und für die Menschen, die in ihr leben und Landwirtschaft betreiben. Die weltweit rasant gestiegene Nachfrage verleitet immer mehr Farmer in den Hauptanbaugebieten wie Mexiko, Peru oder Chile dazu, Avocados statt traditioneller Feldfrüchte anzubauen, weil der Avocadoanbau weit lukrativer ist.</p><p></p><p>Der Wasserverbrauch ist jedoch enorm: Für ein Kilogramm Avocados werden je nach Region bis über 1.000 Liter Wasser benötigt. Und das in häufig ohnehin trockenen Regionen, in denen lokale Gewässer und Grundwasserreserven unter Druck geraten. Diesen gewaltigen Durst können manche Farmer nur decken, indem sie illegal Flüsse anzapfen. In Gegenden, in denen Wasser ohnehin knapp ist, können die aus dem Boden schießenden Avocado-Plantagen schnell zu einer gefährlichen Wasserknappheit führen. Hinzu kommen Rodungen für neue Plantagen sowie der Einsatz von Pestiziden, die Böden und Artenvielfalt zusätzlich belasten.</p><p>Auch der Transport schlägt zu Buche: Avocados legen meist lange Kühlketten per Schiff und Lkw zurück, bevor sie in europäischen Supermärkten landen, was den CO₂-Fußabdruck weiter erhöht. Verglichen mit saisonalem Obst und Gemüse aus der Region schneiden Avocados deshalb in Klimabilanzen deutlich schlechter ab, vor allem wenn sie ganzjährig und in großen Mengen konsumiert werden. Fachleute empfehlen daher, Avocados eher als gelegenen Genuss zu betrachten: Wer sie bewusst und selten kauft – idealerweise saisonal, aus zertifiziert nachhaltigem Anbau und ohne Food-Waste – entlastet Klima und Natur deutlich.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Solvejg Hoffmann</dc:creator>
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      <title>Darmgesundheit: Wie Obst und Gemüse helfen können, Divertikeln vorzubeugen</title>
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      <description>Divertikel, kleine Ausstülpungen der Darmwand, haben viele Menschen. Eine entsprechende Ernährung beugt Beschwerden vor und kann das Risiko, Divertikel zu bekommen, reduzieren</description>
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      <category>Darm</category>
      <category>Verdauung</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Ernährung</category>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 10:42:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Divertikel, kleine Ausstülpungen der Darmwand, haben viele Menschen. Eine entsprechende Ernährung beugt Beschwerden vor und kann das Risiko, Divertikel zu bekommen, reduzieren</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer fünfmal am Tag eine Portion Obst oder Gemüse isst, kann in einem gewissen Maß einer Divertikulose vorbeugen. Darauf weist das Magazin "Apotheken Umschau" (Ausgabe B 12/ 2025) hin.</p><p></p><p>Die enthaltenen Ballaststoffe, die auch in Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen stecken, sorgen für aufgelockerten Stuhl - der ist wichtig, weil die kleinen Aussackungen im Darm unter anderem durch Druck begünstigt werden, der sich dort aufbaut.</p><h2>Ballaststoffe helfen auch bei Divertikeln</h2><p>Auch der Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten rät auf seiner Website zu ballaststoffreicher Ernährung samt mindestens fünf Portionen Obst oder Gemüse täglich. Diese Ernährung sei zudem sinnvoll, wenn man bereits Divertikel und Beschwerden habe.</p><p>Mit sehr hohem Ballaststoffgehalt kann zum Beispiel Weizenspeisekleie punkten. Die täglich verzehrten Ballaststoffe sollten laut dem Internisten-Verband hälftig zum einen Getreide- und Getreideprodukten, zum anderen aus frischem Obst und Gemüse stammen.</p><h2>Drei bis fünf Mahlzeiten am Tag</h2><p>Was außerdem zu einem Divertikel-vorbeugenden Verhalten gehöre, seien regelmäßiges Essen, schreibt die "Apotheken Umschau". Drei bis fünf Mahlzeiten am Tag hätten einen positiven Effekt. Leider ließen viele Menschen im stressigen Alltag gerade das morgendliche Frühstück ausfallen.</p><p></p><p>Veraltet sei dagegen, dass man bei Divertikeln bestimmte Lebensmittel wie ungemahlene Körner oder Popcorn meiden sollte. Kürbiskerne, Kiwis, Saaten und Nüsse etwa seien erlaubt. Sie sorgten für einen weicheren Stuhl, die Öffnungen von Divertikeln verstopften sie nicht. Dagegen sei der Zusammenhang zwischen regelmäßigem Verzehr von rotem Fleisch und Divertikeln sowie deren Entzündung belegt.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Leberschäden: Cumarin in Zimt: Was das ist und wann es schadet</title>
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      <description>Für Weihnachtsbäckerei, Milchreis oder Porridge: Fast jeder hat Zimt zu Hause. Fans des Gewürzes sollten lieber zu einer bestimmten Sorte greifen - um gesundheitliche Risiken auszuschließen</description>
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      <category>Ernährung</category>
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      <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 13:11:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Für Weihnachtsbäckerei, Milchreis oder Porridge: Fast jeder hat Zimt zu Hause. Fans des Gewürzes sollten lieber zu einer bestimmten Sorte greifen - um gesundheitliche Risiken auszuschließen</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob in Plätzchen, im Haferbrei oder im Glühwein: Die Weihnachtszeit schmeckt für viele nach Zimt. </p><p>Wer Nachschub besorgt, achtet im Geschäft am besten darauf, dass nicht Cassia-Zimt im Einkaufskorb landet. Besser ist Ceylon-Zimt, "denn hier ist der Cumaringehalt deutlich geringer", so Antje Degner von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Was es mit dem Stoff auf sich hat und was man noch wissen sollte. </p><h2>Was ist Cumarin überhaupt? </h2><p>Cumarin ist ein Aroma- und Duftstoff, der in vielen Pflanzen steckt, schreibt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) online. Nicht nur in Cassia-Zimt kommt er in höheren Konzentrationen vor, sondern beispielsweise auch in Waldmeister und Tonkabohnen. </p><p></p><p>Das Problem: Nimmt man Cumarin in hohen Dosen zu sich, kann es zu Leberschäden kommen. Damit das nicht passiert, gelten für zimthaltige Lebensmittel wie Gebäck oder Milchreis EU-weite Grenzwerte. Sie schreiben vor, wie viel Cumarin die Produkte maximal enthalten dürfen. Anders ist das bei Zimt als losem Gewürz - hier gibt es solche Grenzwerte nicht. </p><h2>Wie bleibe ich als Zimt-Fan denn auf der sicheren Seite? </h2><p>Orientierung gibt die sogenannte tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI), die das BfR für Cumarin festgelegt hat. Sie liegt bei 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge kann man ein Leben lang jeden Tag aufnehmen, ohne gesundheitliche Risiken erwarten zu müssen. </p><p></p><p>Doch wie viele Zimtsterne darf man nun guten Gewissens am Tag naschen? Die Behörde macht zwei Beispiele, die davon ausgehen, dass die jeweiligen Lebensmittel die gesetzlich festgelegten Höchstwerte für Cumarin voll ausschöpfen. </p><p>Bei einem Kleinkind mit einem Körpergewicht von 15 Kilogramm wäre der TDI-Wert mit ca. sechs kleinen Zimtsternen (30 Gramm) pro Tag ausgeschöpft. Ein Erwachsener mit einem Körpergewicht von 60 Kilogramm müsste ca. 24 kleine Zimtsterne (mehr als 120 Gramm) täglich essen, um den TDI-Wert auszureizen.</p><p>Kurz: Wer es mit zimthaltigen Speisen und Produkten nicht übertreibt, ist auf der sicheren Seite. Von zimthaltigen Lebensmitteln geht nach Angaben der Verbraucherzentrale bei normalen Verzehrgewohnheiten kein Gesundheitsrisiko aus. </p><p></p><p>Und natürlich: Wer gerne viel mit losem Zimt würzt, tut das lieber mit Ceylon-Zimt, der nur geringe Mengen an Cumarin enthält. Sie sind aus Sicht des BfR "gesundheitlich unbedenklich". Einen Nachteil hat Ceylon-Zimt aber: Er ist im Vergleich zu Cassia-Zimt teurer. </p><h2>Wie kann ich im Laden Cassia- und Ceylon-Zimt unterscheiden? </h2><p>Wer das Gewürz als Pulver kaufen möchte, hat es bei der Unterscheidung oft schwer. "Im Handel besteht keine Pflicht zur Kennzeichnung der Zimtsorte, jedoch kennzeichnen einige Hersteller die Zimtsorte freiwillig", so Verbraucherschützerin Degner. </p><p></p><p>Einfacher ist es, wenn es um Zimtstangen geht, denn hier unterscheiden sich die beiden Sorten im Aussehen. Cassia-Zimt ist daran zu erkennen, dass er aus einer einzigen dicken, gerollten Rindenschicht besteht. Typisch für Ceylon-Zimt hingegen ist, dass mehrere, dünne Innenrinden des Zimtbaumes zusammengerollt sind.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Ernährung: Die Schattenseite des Protein-Hypes: Wie viel ist zu viel? | GEOplus</title>
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      <description>Protein-Chips, Quark und Shakes versprechen mehr Muskeln, Energie, Gesundheit. Wie viel Eiweiß braucht unser Körper wirklich? Warum auch zu viel Protein Risiken birgt</description>
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      <category>Gesunde Ernährung</category>
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      <category>Gesundheit</category>
      <category>Medizin</category>
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      <category>Sport</category>
      <category>Kraftsport</category>
      <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 12:09:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Carlotta Wagner</dc:creator>
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      <title>Würzige Weihnacht: Gewürz-Adventskalender: Lohnt sich der Kauf?</title>
      <link>https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/gewuerz-adventskalender-2025-im-vergleich-36190902.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Gewürze sind im Adventskalender eine gute Alternative zu Schokolade und Süßigkeiten. Sie geben Anregungen und motivieren zum frischen Kochen, auch in der Vorweihnachtszeit</description>
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      <category>Adventskalender</category>
      <category>Weihnachten</category>
      <category>Geschenke</category>
      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 11:26:09 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Gewürze sind im Adventskalender eine gute Alternative zu Schokolade und Süßigkeiten. Sie geben Anregungen und motivieren zum frischen Kochen, auch in der Vorweihnachtszeit</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ein paar Kekse im Büro, deftige Pommes auf dem Weihnachtsmarkt und zu Hause noch schnell etwas Süßes aus dem Adventskalender naschen - wer sich in der Vorweihnachtszeit nicht allzu sehr zu ungesunder Ernährung verleiten lassen möchte, ist mit einem <a href="https://www.geo.de/wissen/5-etwas-andere-adventskalender-im-vergleich-35221512.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="(Fast) ohne Schokolade: Von Meditation bis Müsli: Fünf etwas andere Adventskalender">Adventskalender ohne Schokolade</a> gut beraten. Gewürz-Adventskalender regen zudem zum Kochen mit frischen Zutaten an und sind oft so gut gefüllt, dass der Inhalt noch bis ins nächste Jahr vorhält.</p><h2>Ankerkraut Best Of Adventskalender</h2><p></p><p>Ein optischer Hingucker ist der fast 70 Zentimeter hohe <span class="presentership-style"><a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.amazon.de/dp/B0FB4MJGFZ?tag=ccapgeo-gewuerz-adventskalender-21" class="external-link">Adventskalender von Ankerkraut</a></span>, der im Leuchtturmdesign daherkommt und mit maritimen Motiven verziert ist. Für kleine Küchen mit begrenztem Platz ist er weniger geeignet. Enthalten sind jeweils 12 Gewürzmischungen im Korkenglas und im Beutel.</p><p></p><p>Wer es herzhaft mag, ist mit dem Modell von Ankerkraut gut beraten. Die Gewürzmischungen eignen sich für die deftige Küche mit Fisch, Fleisch und Pasta. Vegane Gerichte findet man im Kochbuch höchstens zufällig, für vegetarische Rezepte gibt es aber immerhin ein eigenes Kapitel. </p><p>Mit fast 80 Euro Kaufpreis ist der Ankerkraut-Adventskalender das teuerste Modell in unserem Vergleich. Der Inhalt ist nicht exklusiv, alle enthaltenen Gewürzmischungen gibt es so auch im Ankerkraut-Shop oder im Handel zu kaufen. Trotzdem: Hinter 12 Türchen verbergen sich Gewürzmischungen in Originalgröße, welche einzeln um die fünf Euro kosten. Nimmt man den Inhalt der kleineren Beutel, das Kochbuch und die aufwendige Aufmachung des Kalenders hinzu, ergibt sich ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Einen <span class="presentership-style"><a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.amazon.de/dp/B0FB4SB1HM?tag=ccapgeo-gewuerz-adventskalender-21" class="external-link">kleinen Adventskalender</a></span> von Ankerkraut gibt es übrigens für rund 20 Euro.</p><p><strong>Inhalt Ankerkraut Gewürz-Adventskalender:</strong></p><p>12 Gewürzmischungen im Korkenglas</p><ul class="rte--list"><li>100 g Magic Dust</li><li>45 g Pizza</li><li>55 g Tomate Mozzarella grün</li><li>65 g Kräuterbutter</li><li>80 g Bratkartoffel</li><li>130 g Pommes Frites Salz</li><li>100 g Buletten &amp; Frikadellen</li><li>100 g Bolognese</li><li>80 g Gyros</li><li>25 g italienische Kräuter</li><li>75 g Brathähnchen</li><li>90 g Braten</li></ul><p>12 Gewürzmischungen im Beutel</p><ul class="rte--list"><li>12 g Aglio e Olio</li><li>20 g Steakpfeffer Hamburg</li><li>20 g Weihnachtspups</li><li>25 g Texas Chicken, BBQ-Rub</li><li>25 g Graved Lachs</li><li>15 g Gartenkräuter Dressing</li><li>15 g Glühwein</li><li>18 g Gemüsebrühe</li><li>15 g Fisch &amp; Scampi</li><li>15 g Pilzpfanne</li><li>20 g Rührei Mix</li><li>25 g Raclette</li></ul><h2>Spicebar Bio Gewürz-Adventskalender</h2><p></p><p>Der <span class="presentership-style"><a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.amazon.de/dp/B0FMS6QQPY?tag=ccapgeo-gewuerz-adventskalender-21" class="external-link">Adventskalender von Spicebar</a></span> ist günstiger und nur etwa halb so groß wie das Modell von Ankerkraut. Trotzdem bereitet es viel Freude, nicht zuletzt wegen des weihnachtlichen Designs in Form eines Tannenbaums. Auch der Inhalt lässt sich sehen: Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Tütchen mit einer Gewürzmischung, Doppelungen gibt es nicht.</p><p></p><p>Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann im Shop von Spicebar Nachschub ordern. Dafür ist ein Gutschein im Adventskalender enthalten. Und für alle, die sich mehr Inhalt wünschen, gibt es den Spicebar Deluxe Adventskalender mit Gewürzmischungen in Originalgröße. </p><p><strong>Inhalt Spicebar Gewürz-Adventskalender:</strong></p><ul class="rte--list"><li>12 g Low Carb Zimtschnee</li><li>8 g Zack-Ziki</li><li>12 g Gourmetsalz</li><li>12 g Kurkuma Latte</li><li>10 g Knusper Karl</li><li>10 g Steak it easy</li><li>10 g Enten- und Gänseschmaus</li><li>8 g Glühweingewürz</li><li>15 g Winter-Zauber-Zucker</li><li>10 g Röstknoblauch</li><li>8 g Pizza &amp; Pastazauberei</li><li>10 g Topping Allrounder</li><li>10 g Umami Bums</li><li>10 g Kartoffelknaller</li><li>10 g Crunchy Brot-Topping</li><li>9 g Rührei-Deluxe</li><li>15 g Frittenpulver</li><li>12 g Rauchige Drecksau</li><li>10 g Avocado Topping</li><li>10 g Boom Chicken</li><li>5 g Oregano</li><li>10 g Für Quark</li><li>10 g Salat Zauberzeug</li><li>10 g Berliner Curry</li></ul><h2>Just Spices: Medium Gewürz-Adventskalender</h2><p></p><p>Vier Just Spices Gewürze in Originalgröße und 20 Probierportionen sind im <span class="presentership-style"><a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=23552&amp;awinaffid=780557&amp;campaign=ccapgeo-gewuerz-adventskalender-21&amp;clickref=ccapgeo-gewuerz-adventskalender-21&amp;platform=dl&amp;ued=https%3A%2F%2Fwww.justspices.de%2Fgewuerz-adventskalender.html" class="external-link">Medium-Adventskalender</a></span> der beliebten Gewürzmarke enthalten. Die Tütchen sind kleiner als in den Modellen von Ankerkraut und Spicebar, dafür ist die Füllmenge (678 g) dank der größeren Gewürzdosen deutlich höher als bei dem Spicebar-Adventskalender (246 g). Außerdem sind zwei neue Sorten und eine Special-Edition enthalten.</p><p></p><p>Die Gewürzdosen mit fertigem Kräutermix kosten im Handel meist zwischen fünf und sechs Euro. Kleine Probierpäckchen wie im Adventskalender gibt es im Shop nicht zu kaufen. Der Kalender eignet sich also gut für alle, die sich gerne einmal durch das Sortiment von Just Spices probieren möchten. 24 Dosen in Originalgröße gibt es in dem rund 100 Euro teuren <span class="presentership-style"><a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=23552&amp;awinaffid=780557&amp;campaign=ccapgeo-gewuerz-adventskalender-21&amp;clickref=ccapgeo-gewuerz-adventskalender-21&amp;platform=dl&amp;ued=https%3A%2F%2Fwww.justspices.de%2Fgrosser-gewuerz-adventskalender.html" class="external-link">großen Modell</a></span>.</p><p><strong>Inhalt Just Spices Adventskalender Medium:</strong></p><ul class="rte--list"><li>7 g Avocado Topping</li><li>4 g Knoblauch Petersilie Mix</li><li>4 g Sesam Chili Mix</li><li>4 g Zitronen Kräuter Mix</li><li>50 g Auflauf Allrounder</li><li>4 g Ofengemüse Gewürzmix</li><li>5 g Paprika Allrounder</li><li>5 g Asia Gemüsebrühe</li><li>4 g Spicy Asia BBQ Mix</li><li>5 g Tomate Mozzarella Topping</li><li>55 g Pastarelle Mix</li><li>5 g Kartoffel Allrounder</li><li>8 g Hähnchen Allrounder</li><li>5 g Stullen Mix</li><li>4 g Pizza Gewürz</li><li>5 g Bratapfel Mix</li><li>4 g Rahmsoße Mix</li><li>52 g Hot Curry</li><li>6 g Italien Allrounder</li><li>4 g Flammkuchen Topping</li><li>5 g Bagel Topping</li><li>4 g Ei Topping</li><li>5 g Plätzchen Gewürz</li><li>43 g Kräuter Tomaten Mix</li></ul><h2>Lebensbaum Bio-Gewürz-Adventskalender</h2><p></p><p>Eher minimalistisch gehalten ist der <span class="presentership-style"><a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.amazon.de/dp/B0FP2JSQ9M?tag=ccapgeo-gewuerz-adventskalender-21" class="external-link">Adventskalender</a></span> mit Bio-Gewürzen von Lebensbaum. Das zeigt sich nicht nur in der dezenten Aufmachung, sondern auch am Preis. Mit rund 20 Euro schneidet das Modell in unserem Vergleich am günstigsten ab. Ausreichend Gewürzmischungen für eine abwechslungsreiche Vorweihnachtszeit sind trotzdem enthalten.</p><p></p><p>Doppelungen gibt es in dem Adventskalender von Lebensbaum nicht, hinter jedem Türchen wartet eine neue Überraschung. Der Kalender selbst besteht aus Pappe und lässt sich ohne großen Aufwand im Papiermüll entsorgen.</p><p><strong>Inhalt Lebensbaum Gewürz-Adventskalender:</strong></p><ul class="rte--list"><li>Tofu-Gewürz</li><li>Tomaten-Gewürzsalz</li><li>Veggie-Küche</li><li>Wintergewürz</li><li>Zimt, gemahlen</li><li>Porridge-Gewürz, klassisch</li><li>Porridge-Gewürz, Kurkuma-Orange</li><li>Punsch- und Glühweingewürz</li><li>Rührei-Gewürz</li><li>Spekulatiusgewürz</li><li>Ras el-Hanout</li><li>Garam Masala</li><li>Harissa</li><li>Italienische Küche</li><li>Kardaom, gemahlen</li><li>Kräuter-Blüten</li><li>Lebkuchengewürz</li><li>Paprika scharf, gemahlen</li><li>Aglio e Olio</li><li>Aufs Brot</li><li>Avocado</li><li>Cumin-Koriander-Muskatnuss</li><li>Curry, indisch</li><li>Curry, klassisch</li></ul><p>Ob hochpreisig oder günstig, bunt oder schlicht: Gewürz-Adventskalender gibt es mittlerweile in vielerlei Ausführung. Diejenigen, die gerne kochen, machen damit sicher wenig falsch.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Allergien bei Kindern : Frühkontakt mit Erdnüssen lässt Allergierisiko deutlich sinken</title>
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      <description>Nach neuen Erkenntnissen wurden 2015 die Empfehlungen zum Umgang mit Erdnussallergien bei Kindern geändert. Nun zeigt eine Studie: In den USA ist das Phänomen seitdem seltener geworden</description>
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      <category>Kindergesundheit</category>
      <category>Ernährung</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Forschung</category>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 07:06:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p class="mt-4 text-base leading-snug font-medium text-gray-900 lg:text-xl lg:font-normal"><span>Nach neuen Erkenntnissen wurden 2015 die Empfehlungen zum Umgang mit Erdnussallergien bei Kindern geändert. Nun zeigt eine Studie: In den USA ist das Phänomen seitdem seltener geworden</span></p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Selten hatte eine medizinische Studie eine derart durchschlagende Wirkung: Als 2015 eine Untersuchung zu Erdnussallergien bei Kindern veröffentlicht wurde, änderten medizinische Fachgesellschaften weltweit ihre Leitlinien zum Umgang mit dem Lebensmittel. Diese hatten Eltern von gefährdeten Kindern vorher empfohlen, Erdnussprodukte von ihrem Nachwuchs fernzuhalten. Nun raten sie zu einem zeitigen und kontinuierlichen Kontakt zu solchen Produkten.</p><p></p><p>Das, so der Befund der damaligen sogenannten LEAP-Studie und ihrer Folgeuntersuchungen, senke das Risiko für eine Erdnussallergie dauerhaft um mehr als 70 Prozent. Seit 2021 geht in den USA der Rat an Eltern sogar dahin, Kinder im Alter von vier bis sechs Monaten mit allen wichtigen Lebensmittel-Allergenen vertraut zu machen.</p><h2>Neue Leitlinien scheinen zu wirken</h2><p>Nun zeigt eine neue Studie im Fachblatt "<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://publications.aap.org/pediatrics/article/doi/10.1542/peds.2024-070516/204636/Guidelines-for-Early-Food-Introduction-and?autologincheck=redirected" class="external-link">Pediatrics</a>" die Folgen der geänderten Leitlinien in den USA. Demnach sank nach Umstellung der Leitlinien die Häufigkeit von Lebensmittelallergien durch Immunglobulin E (IgE) deutlich. Allergien gegen Erdnüsse und viele andere Lebensmittel beruhen meist auf diesen Antikörpern.</p><p>In der Studie untersuchte das Team um David Hill vom Children's Hospital in Philadelphia elektronische Gesundheitsdaten zu verschiedenen Zeitpunkten auf entsprechende Diagnosen bei Kindern im Alter bis drei Jahre. Demnach sank bei den Teilnehmern die Rate einer IgE-bedingten Erdnussallergie deutlich - von 0,79 auf 0,43 Prozent.</p><p></p><p>Überraschenderweise sank die Rate jeglicher IgE-bedingten Lebensmittelallergie ebenfalls – von 1,46 auf 0,93 Prozent. Inzwischen seien Erdnüsse in den USA nicht mehr die häufigste, sondern nur noch die zweithäufigste Ursache von Lebensmittelallergien – nach Hühnerei, schreibt die Gruppe.</p><h2>Wichtige Erkenntnisse etwa für Eltern</h2><p>"Unsere Ergebnisse sind wichtig für jene Menschen, die Patienten behandeln, und für jene, die sich um Kleinkinder kümmern", wird Studienleiter Hill in einer Mitteilung seiner Klinik zitiert. "Mit mehr Achtsamkeit, Aufklärung und Fürsprache könnten wir die in dieser Studie beobachteten Resultate noch verbessern."</p><p>Für Kirsten Beyer bestätigt der in der Studie festgestellte Rückgang von Erdnussallergien die geänderten Empfehlungen in den Leitlinien. Zwar sei die in der Studie untersuchte Gruppe vermutlich nicht repräsentativ; die Daten beruhten aber auf etablierten Diagnosekriterien, die sowohl vor als auch nach der Leitlinien-Änderung galten, und seien somit methodisch valide, sagt die Leiterin des Kinderallergologischen Studienzentrums der Berliner Charité.</p><p></p><p>Dass der Rückgang von Erdnussallergien etwas geringer ausfiel als in den LEAP-Studien, könnte darauf zurückgehen, dass sich die Empfehlungen im Untersuchungszeitraum noch nicht flächendeckend durchgesetzt hätten, vermutet Beyer. "Es dauert, bis so etwa bei allen Ärzten und Eltern ankommt." Für Deutschland gibt es keine diesbezüglichen Zahlen. </p><h2>Auswirkung auch auf andere Allergien?</h2><p>Und der in der Studie festgestellte überraschende Rückgang auch von anderen Lebensmittelallergien? "Wir wissen, dass Eltern und auch Ärzte Empfehlungen extrapolieren", meint Beyer – also, dass die an Erdnüssen gewonnenen Erkenntnisse auf andere Produkte übertragen werden wie etwa Hühnerei und Cashewnüsse. "Das könnte den gefundenen Rückgang erklären."</p><p></p><p>Generell empfiehlt die Expertin Eltern: "Was zuhause gegessen wird, das sollten Kinder frühzeitig und regelmäßig bekommen – in altersgerechter Form." Allerdings sollte man bei Kindern mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis – also einem hohen Risiko für eine Nahrungsmittelallergie zunächst eine vorhandene Allergie gegen Erdnüsse ausschließen.</p><p>In Deutschland schätzt man, dass etwa 0,4 Prozent aller Kinder bis zwei Jahre von einer Erdnussallergie betroffen sind. In den USA, wo das Lebensmittel wesentlich gängiger ist, dürfte der Anteil höher liegen.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Herbstessen: Üble Sache! Wenn der Kürbis aus dem Garten bitter schmeckt</title>
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      <description>Groß war die Vorfreude auf den Kürbis aus eigener Ernte. Doch wenn man schon den ersten Bissen wieder ausspucken möchte, weil dieser bitter schmeckt, ist das ein guter Impuls</description>
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      <category>Kürbis</category>
      <category>Gemüse</category>
      <category>Herbst</category>
      <category>Gesunde Ernährung</category>
      <category>Ernährung</category>
      <category>Ratgeber</category>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 07:03:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Groß war die Vorfreude auf den Kürbis aus eigener Ernte. Doch wenn man schon den ersten Bissen wieder ausspucken möchte, weil dieser bitter schmeckt, ist das ein guter Impuls</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Endlich kommt die <a href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/superfood-kuerbis-der-nahrhafte-herbstklassiker-30173748.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Superfood: Kürbis" class="autolinker">Kürbis</a>-Ernte auf den Tisch! Bevor das Gemüse in Topf oder Ofen wandert, sollte man aber lieber ein kleines Stück davon roh probieren. Dazu rät das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Warum? Um zu prüfen, ob der Kürbis womöglich bitter schmeckt. Ist das der Fall, plant man das Abendessen lieber um: Dann sollte man ihn nämlich nicht mehr essen - und auch das Probier-Stück wieder ausspucken. </p><p>Die Bitterstoffe - Cucurbitacine heißen sie - sind nämlich giftig. Die Kürbispflanze bildet sie, um sich Fressfeinde vom Leib zu halten. Wer die Hoffnung hat, dass der unerwünschte Geschmack durchs Erhitzen verschwindet, wird enttäuscht: Die Bitternote bleibt. Betroffen sein können übrigens auch Zucchini - auch sie zählen zu den sogenannten Gartenkürbissen, wissenschaftlich Cucurbita pepo genannt. </p><h2>Was passiert, wenn ich bitteren Kürbis esse? </h2><p>Dann muss man mit Symptomen nach dem Essen rechnen: Dem BZfE zufolge kann es etwa zu Bauchschmerzen, Magenkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen, Aufstoßen und Durchfall kommen. Kinder, ältere und chronisch kranke Menschen sind besonders gefährdet. Bei leichten Symptomen ist keine Behandlung nötig, wie die Informationszentrale gegen Vergiftungen vom Universitätsklinikum Bonn online schreibt. Bei anhaltendem Erbrechen, starken oder auch blutigen Durchfällen sowie Kreislaufproblemen gilt hingegen: ab zur Ärztin oder zum Arzt. </p><p></p><h2>Wie kommen die Giftstoffe in den Kürbis? </h2><p>Die gute Nachricht: Wer einen Kürbis im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt kauft, wird wohl kein bitteres Exemplar erwischen - Zuchtkürbisse sind frei von Cucurbitacinen.  Auch die Kürbisse im Garten sind Zuchtformen, die keine Bitterstoffe enthalten sollten. Allerdings kann es zu unbeabsichtigten Kreuzungen kommen - und zwar wenn nicht-essbare Zierkürbisse in der Nähe wachsen. Sie enthalten oft viele der Bitterstoffe.</p><p>Insekten können Pollen von der Zierkürbis- hin zur Speisekürbis-Pflanze tragen. Die Kürbisse, die daraus entstehen, schmecken zwar noch ganz normal. Gewinnen Hobbygärtnerinnen und -gärtner aus ihnen allerdings Samen für die nächste Saison, können daraus bittere Früchte entstehen, so das BZfE. </p><p></p><h2>Was kann ich tun, um das Problem zu vermeiden? </h2><p>Wer von Vorneherein vermeiden möchte, dass sich bittere Exemplare unter die eigene Ernte mischen, setzt auf Kürbisse, die sich nicht mit Zierkürbissen kreuzen. Dazu zählen laut BZfE Hokkaido-, Butternut- und Muskat-Kürbisse. Spaghetti- und Ufo-Kürbisse hingegen lassen sich leicht mit Zierkürbissen kreuzen. Ebenfalls hilfreich: kein Saatgut aus eigener Ernte nutzen, sondern lieber Saatgut und Setzlinge aus dem Fachhandel verwenden.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Chili als Kalorienbremse: Wie scharfes Essen beim Abnehmen hilft – ganz ohne Verzicht | GEOplus</title>
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      <description>Eine Studie zeigt: Scharfe Gewürze erleichtern es, weniger zu essen, ohne den Genuss zu mindern. Welcher Mechanismus dahinter steckt und warum gerade Chili das Abnehmen unterstützt</description>
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      <category>Diät</category>
      <category>Ernährung</category>
      <category>Lebensmittel</category>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 09:21:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Maria Kirady</dc:creator>
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      <title>Superfood mit Zukunft: Warum ein Bauer in Hessen auf Hülsenfrüchte setzt | GEOplus</title>
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      <description>Kichererbsen, Linsen oder Bohnen sind gesund, binden Stickstoff und trotzen der zunehmenden Trockenheit. Dennoch bauen sie nur wenige Landwirte in Deutschland an. Warum? Eine Spurensuche</description>
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      <category>Landwirtschaft</category>
      <category>Ernährung</category>
      <category>Vegetarier</category>
      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 08:35:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Eike Kühl</dc:creator>
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      <title>Essverhalten: Wie das Unbewusste unseren Appetit steuert | GEOplus</title>
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      <description>Wir glauben, beim Essen frei zu wählen. Doch oft entscheidet unser Gehirn im Verborgenen – geprägt von Kindheit, Kontext und Gewohnheit. Wie sich dieses Wissen nutzen lässt</description>
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      <category>Ernährung</category>
      <category>Psychologie</category>
      <category>Entscheidung und Intuition</category>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 06:40:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Bertram Weiß</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Ernährung: Vegane Proteinquellen: Diese pflanzlichen Lebensmittel liefern viel Eiweiß</title>
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      <description>Wer ausreichend Eiweiß zu sich nehmen möchte, muss Fleisch und Eier verzehren? Ein Irrtum: Zahlreiche vegane Produkte enthalten große Mengen Protein. Ein Überblick</description>
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      <category>Ernährung</category>
      <category>Lebensmittel</category>
      <category>Vegan</category>
      <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 09:25:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer ausreichend Eiweiß zu sich nehmen möchte, muss Fleisch und Eier verzehren? Ein Irrtum: Zahlreiche vegane Produkte enthalten große Mengen Protein. Ein Überblick</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer ausreichend Eiweiß zu sich nehmen möchte, muss Fleisch und Eier verzehren? Ein Irrtum: Zahlreiche vegane Produkte enthalten große Mengen Protein. Ein Überblick</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Maike Frye</dc:creator>
      <dc:creator>Paula Eiselen</dc:creator>
      <dc:creator>Sophia Klimpel Akahoshi</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Ballaststoffe: Flohsamenschalen für eine gesunde Darmflora: Was es zu beachten gilt</title>
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      <description>Träger Darm? Flohsamenschalen bringen die Verdauung in Schwung, können aber auch bei Durchfall helfen. Wie man aus ihnen einen Drink anrührt –und warum man den besser nicht vor dem Schlafen trinkt</description>
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      <category>Ernährung</category>
      <category>Gesunde Ernährung</category>
      <category>Darm</category>
      <category>Verdauung</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 09:53:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Träger Darm? Flohsamenschalen bringen die Verdauung in Schwung, können aber auch bei Durchfall helfen. Wie man aus ihnen einen Drink anrührt –und warum man den besser nicht vor dem Schlafen trinkt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob Verstopfung oder Durchfall: Gerät der Darm aus dem Takt, ist das lästig. Wer das Problem angehen möchte, kann es mit einem Hausmittel probieren – genauer gesagt: mit Flohsamenschalen. Antworten auf vier Fragen: </p><h2>1. Was sind Flohsamen überhaupt? </h2><p>Flohsamen sind die Samen verschiedener Wegerichgewächse. Die kleinen, dunklen Kügelchen sehen auf den ersten Blick aus wie Flöhe – daher der Name. </p><p></p><p>Im Supermarkt oder in der Drogerie kann man sowohl ganze Flohsamen als auch die gemahlenen Schalen kaufen. Wer Hilfe bei Verdauungsproblemen sucht, legt besser letztere in den Einkaufskorb: Ganze Flohsamen können den Verdauungstrakt unbeschadet passieren, so das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Sie wirken damit schlechter als gemahlene Flohsamenschalen. </p><h2>2. Warum helfen Flohsamenschalen der Verdauung? </h2><p>Kurz gesagt: Weil sie zu rund 85 Prozent aus löslichen Ballaststoffen bestehen. Das ist viel: Kommen die Flohsamenschalen mit Flüssigkeit in Kontakt, quellen sie stark auf. Dabei können sie das Zehnfache des eigenen Gewichts aufnehmen, so das BZfE. </p><p>Und warum ist das nun gut? Die Extra-Portion Ballaststoffe sorgt dafür, dass dünner Stuhl fester wird – das kann Durchfall lindern. Bei Verstopfungen helfen sie, indem sie den Stuhl weicher machen und sein Volumen erhöhen. Das regt die natürliche Darmbewegung an – es geht wieder voran. </p><h2>3. Wie nehme ich Flohsamenschalen richtig ein? </h2><p>Das BZfE rät, erst einmal mit einem Teelöffel gemahlener Flohsamenschalen am Tag zu beginnen und sie in 200 Milliliter Wasser einzurühren. Mit der Zeit kann man die Menge steigern, also bis zu zwei Teelöffel nehmen. </p><p></p><p>Wichtig: Der Flohsamenschalen-Drink wird schnell schleimig. Die Verbraucherzentrale Bayern rät, die Schalen nur einige Minuten quellen zu lassen. </p><h2>4. Kann ich etwas falsch machen? </h2><p>Ja, es gibt mehrere Fehlerquellen, die man aber leicht umschiffen kann: </p><p>Zu wenig trinken: Bekommen Flohsamen nicht genug Flüssigkeit zum Quellen, droht im schlimmsten Falle ein Darmverschluss. Das lässt sich vermeiden, indem man über den Tag mindestens zwei Liter trinkt. Übrigens: Weil wir nachts in aller Regel wenig oder nichts trinken, sollte man den Flohsamen-Drink nicht vor dem Schlafengehen zu sich zu nehmen, so das BZfE. Medikamente dazu einnehmen: Flohsamenschalen binden nicht nur Flüssigkeit, sondern mitunter auch Wirkstoffe von Medikamenten. Der Körper kann sie womöglich schlechter aufnehmen. Also gilt: Tabletten erst eine halbe bis eine Stunde nach den Flohsamen schlucken. Den Flohsamen-Drink im Liegen trinken: Die aufquellende Masse kann den Rachen verschließen, warnt das BZfE. Im Sitzen oder Stehen kann alles gut in Richtung Verdauungstrakt rutschen - Schwerkraft sei Dank. </p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Besser leben: Was die mediterrane Ernährung so gesund und beliebt macht</title>
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      <description>Die mediterrane Küche gilt als Ernährungsweise, die uns Menschen gut tut. Zwei Ernährungsspezialisten erklären, was die Mittelmeer-Kost so gesund macht und warum Geduld wichtig ist</description>
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      <category>Gesunde Ernährung</category>
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      <category>Gemüse</category>
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      <category>Zeit</category>
      <category>Pille</category>
      <category>Karotten</category>
      <category>Ballaststoffe</category>
      <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 13:20:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die mediterrane Küche gilt als Ernährungsweise, die uns Menschen gut tut. Zwei Ernährungsspezialisten erklären, was die Mittelmeer-Kost so gesund macht und warum Geduld wichtig ist</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mit einer Reise nach Griechenland oder Italien verknüpfen viele Menschen auch das grandiose Essen. Die gute Nachricht: Nicht nur für die Urlaubs-Nostalgie lohnt es sich, im Alltag mehr Mittelmeer auf den Teller zu bringen. Die mediterrane Küche, so liest man es immer wieder, soll die gesündeste der Welt sein. Wobei alle, die dabei an Gnocchi in Sahnesoße oder Pizza denken, stark sein müssen: Diese Leckereien sind nämlich nicht gemeint.</p><p>Stattdessen wird unter dem Begriff der mediterranen Ernährung all das zusammengefasst, was man vor allem in Süditalien und Griechenland in den 1950er und 60er-Jahren vorfand. Also eine Küche, die geprägt ist von frischem Obst und Gemüse, Fisch, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und gesunden Ölen (vor allem Olivenöl). Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und Brot spielen nur eine untergeordnete Rolle.</p><p>Die Ernährungsweise spricht viele gesundheitsbewusste Menschen an, denn sie punktet mit Vielfalt und Genuss. Frische, bunte Zutaten und aromatische Kräuter machen die Gerichte abwechslungsreich und zugleich besonders schmackhaft. Zudem ist die mediterrane Ernährung durchaus alltagstauglich und lässt sich auch zu sozialen Anlässen problemlos genießen. Strikte Verbote gibt es nämilch nicht – etwas Zucker oder auch ein Glas Wein sind in Maßen durchaus erlaubt. "Nichts ist bei dieser Ernährungsform wirklich verboten", sagt der Ernährungsmediziner Prof. Stephan Bischoff gegenüber der Deutschen Presseagentur. "Auch Fleisch können Sie essen. Nur nicht jeden Tag in großen Mengen." Im Mittelmeerraum seien einige Fleischsorten durchaus beliebt. "Und gegen ein Stück Rindfleisch oder Lamm ab und zu ist gar nichts zu sagen." </p><h2>Mediterrane Küche als Booster für die Gesundheit</h2><p>Doch die mediterrane Ernährung ist längst mehr als ein kulinarischer Trend – zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen ihre positiven Effekte auf die Gesundheit. Verschiedene Untersuchungen aus der Vergangenheit zeigen: Die Mittelmeer-Kost kann Krankheiten vorbeugen und verringert nachweislich das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, altersbedingte Gebrechlichkeit und Bluthochdruck dank günstiger Fettsäuren, Vitamine und Antioxidantien. Dazu trägt sie zur Prävention und Behandlung von Typ-2-Diabetes bei und verbessert das Blutfettprofil. Außerdem reduziert die Ernährnugsweise chronische Entzündungen, die mit Krebs, Arthritis und Herzkrankheiten in Verbindung stehen.</p><p></p><p>Fragt man Stephan Bischoff, der seit vielen Jahren an der mediterranen Ernährung forscht, gerät dieser ins Schwärmen. "Die Wirkung ist so erheblich, dass keine <a href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/verhuetung-warum-jede-pille-anders-wirkt-30170778.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Verhütung: Pille" class="autolinker">Pille</a>, die ich kenne, auch nur annähernd solche Effekte für die Prävention hat", so der Professor vom Institut für Ernährungsmedizin und Prävention der Universität Hohenheim. </p><p>Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bewertet die Mittelmeerküche positiv. "Sie ist tatsächlich sehr gesund und als Dauerkost zu empfehlen - und das tun wir auch", sagt Pressereferentin und Ökotrophologin Silke Restemeyer. Denn die klassische mediterrane Ernährung stimme weitestgehend mit den Empfehlungen der DGE überein: Pflanzliche Lebensmittel stehen im Fokus, tierische Lebensmittel gelten als Ergänzung.</p><h2>Und wie sieht ein typischer Tag aus?</h2><p>Wer sich mediterran ernähren möchte, beginnt am besten mit einem ausgewogenen <strong>Frühstück</strong>, das schnell zubereitet ist und lange satt macht. Silke Restemeyer schlägt etwa Naturjoghurt mit frischen Beeren oder ein Rührei mit frischen Kräutern und Tomaten vor. Alternativ kann ein Vollkornbrot mit Avocado, Tomaten und etwas Olivenöl auf den Tisch kommen. So startet man ballaststoff- und nährstoffreich in den Tag, ohne viel Zeit investieren zu müssen. </p><p></p><p>Je nachdem, wie es besser zum eigenen Alltag passt, lässt sich zwischen Mittag- und Abendessen dann variieren. Für die <strong>Mittagspause </strong>im Büro bietet sich ein vorbereitetes Gericht an, das leicht mitgenommen werden kann – zum Beispiel ein Salat aus Kichererbsen, Paprika, Gurken, Tomaten, Oliven und Feta sowie etwas Vollkornbrot. Auch Wraps mit Gemüse, Hummus und Rucola oder Linsensuppe mit <a href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/vitamin-lexikon/karotten-diese-vitamine-stecken-drin-30177994.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Karotten" class="autolinker">Möhren</a> und Tomaten  passen gut in den Arbeitsalltag. Snacks wie Gemüsesticks mit Hummus, ein Stück Obst oder eine Handvoll Nüsse sorgen für Energie zwischendurch.</p><p><strong>Abends </strong>steht oft ein warmes Gericht wie gegrillter Lachs mit mediterranem Ofengemüse oder ein toskanischer Bohneneintopf mit frischen Kräutern auf dem Plan. Vollkornpasta mit Tomaten, Oliven und Basilikum ist ebenso schnell gemacht und lässt sich je nach Saison flexibel variieren. Und für den kleinen Hunger zwischendurch? Da eignet sich eine Handvoll Nüsse. Sie liefern neben gesunden Fetten viele <a href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/ballaststoffreiche-lebensmittel--liste-der-top-lieferanten-33206838.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Bewusste Ernährung: Ballaststoffe" class="autolinker">Ballaststoffe</a> und sorgen für langanhaltende Sättigung - anders als Schokolade. </p><p>Wer ein wenig plant und frische Zutaten bevorratet, kann so die Grundprinzipien der mediterranen Ernährung ganz einfach in den gewohnten Alltag integrieren. Meal-Prep-Techniken, wie das Vorbereiten von Salaten, das Vorkochen von Hülsenfrüchten oder das Schnippeln von Gemüse am Vorabend, helfen zusätzlich dabei, gesunde Mahlzeiten auch bei Zeitdruck griffbereit zu haben.</p><h2>Bei der Ernährungsumstellung ist Geduld gefragt</h2><p>Wer nach der Ernährungsumstellung auf mediterrane Kost allerdings hofft, dass innerhalb kurzer <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a> große Effekte einsetzen, dürfte enttäuscht sein. "Wenn man Risikofaktoren für Diabetes und Herzinfarkt mindern will, ist das nicht von heute auf morgen geschehen, sondern dauert eine Weile", erklärt Stephan Bischoff. Mitunter zeigen sich die positiven Auswirkungen erst Jahre und Jahrzehnte später.</p><p>Klarmachen sollte man sich auch: Wie überall in der Medizin gibt es auch hier keine 100-prozentige Sicherheit. "Bei allen Erkrankungen existiert neben dem Lebensstil auch noch eine genetische Komponente. Das familiäre Risiko bleibt natürlich bestehen", so Bischoff. Die Umstellung auf Mittelmeerkost lohnt aber trotzdem: "Auch die Menschen, die ein familiär höheres Risiko haben, profitieren." </p><p></p><p>Am besten lässt man den Ehrgeiz, der nach schnellen Erfolgen giert, bei der Umstellung auf eine mediterrane Ernährung los. "Es geht nicht darum, etwas super streng ein paar Wochen durchzuziehen", sagt Bischoff. Es handelt sich um ein langfristiges Konzept, "da reden wir über Jahre". Wer jedoch einmal damit angefangen habe, der höre auch so schnell nicht wieder damit auf. "Die Leute führen das freiwillig über sehr lange Zeiträume durch, wenn nicht gar lebenslang." Vorausgesetzt, man hat einen guten Weg gefunden, diese Ernährungsweise im Alltag umzusetzen.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Ernährung: Schwarzer Kaffee – Das Elixier für ein längeres Leben?</title>
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      <description>Eine neue Untersuchung zeigt: Der morgendliche Kaffee kann das Sterberisiko senken – dabei ist allerdings die Zubereitungsart entscheidend</description>
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      <category>Kaffee</category>
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      <category>Gesunde Ernährung</category>
      <pubDate>Fri, 25 Jul 2025 11:25:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine neue Untersuchung zeigt: Der morgendliche Kaffee kann das Sterberisiko senken – dabei ist allerdings die Zubereitungsart entscheidend</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kaffee ist das mit Abstand beliebteste Heißtgetränk der Deutschen – <a rel="noopener" target="_blank" href="https://de.statista.com/themen/171/kaffee/" class="external-link">dem Portal Statista zufolge</a> trinkt jeder Deutsche durchschnittlich rund 164 Liter pro Jahr. Nun liefert eine neue US-Studie gute Nachrichten für alle, die ihren Kaffee gerne schwarz trinken.</p><p>Eine aktuelle Untersuchung der Tufts University in Massachusetts (USA) belegt: Wer Kaffee trinkt, lebt länger und offenbar auch gesünder. Demnach ist regelmäßiger Kaffeekonsum mit einem niedrigeren Risiko für einen vorzeitigen Tod verbunden. Das <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S002231662500286X?via=ihub" class="external-link">berichtet ein Team um Bingjie Zhou im "Journal of Nutrition"</a>.</p><h2>Kaffee, bitte schwarz!</h2><p>Die Forschenden untersuchten, wie sich unterschiedliche Kaffeegewohnheiten auf die Sterblichkeit auswirken. Dazu analysierten sie Ernährungsdaten von rund 46.000 erwachsenen US-Amerikanerinnen und -Amerikanern, die zwischen 1999 und 2018 im Rahmen von neun aufeinanderfolgenden Erhebungszyklen der National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) erhoben wurden.</p><p>Über einen mittleren Beobachtungszeitraum von 9,3 bis 11,3 Jahren verstarben 7074 der Teilnehmenden. Das Forschungsteam um Zhou setzte die Sterblichkeitsraten in Beziehung zum Kaffeekonsum – mit deutlichen Ergebnissen: Wer täglich bis zu einer Tasse (237 ml) koffeinhaltigen Kaffee trank, hatte ein um 11 Prozent verringertes Sterberisiko. Bei einem Konsum von ein bis zwei Tassen pro Tag sank das Risiko um 16 Prozent, bei zwei bis drei Tassen um 17 Prozent. Ab drei Tassen täglich lag die Risikoreduktion noch bei 15 Prozent – jeweils im Vergleich zu Personen, die gar keinen Kaffee tranken.</p><p>Der gesundheitliche Vorteil zeigte sich allerdings nur, wenn der Kaffee schwarz oder nahezu ungesüßt und fettarm getrunken wurde. Bereits eine Menge von mehr als 2,5  Gramm Zucker oder einem  Gramm gesättigter Fettsäuren pro Tasse – das entspricht etwa einem Esslöffel Kaffeesahne oder fünf Esslöffeln fettarmer Milch – galten in der Studie als "hoch". Wurde diese Schwelle überschritten, ließ sich kein positiver Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Sterblichkeit mehr feststellen.</p><p></p><p>"Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kaffee könnte auf bioaktive Inhaltsstoffe wie Polyphenole zurückzuführen sein", wird Studienleiterin Professor Dr. Fang Fang Zhang <a rel="noopener" target="_blank" href="https://now.tufts.edu/2025/06/16/hold-cream-and-sugar-black-coffee-linked-lower-risk-death" class="external-link">in einer Mitteilung der Tufts University</a> zitiert. Kaffeeliebhabern, die sich an einen puren Genuss gewöhnen können, empfehlen die Forscherinnen und Forscher daher, Kaffee möglichst ohne zusätzliche Zutaten zu trinken.</p><p>Die Forschenden weisen darauf hin, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt – kausale Rückschlüsse lassen sich daraus also nicht eindeutig ableiten. Außerdem stützt sich die Datenerhebung auf Erinnerungsangaben der Teilnehmenden, die potenziell ungenau oder verzerrt sein können. Dennoch deuten die Ergebnisse insgesamt darauf hin, dass regelmäßiger Kaffeekonsum mit einer geringeren Sterblichkeit verbunden sein könnte.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Solvejg Hoffmann</dc:creator>
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      <title>Ernährung: Unterschätztes Superfood: Fünf gute Gründe, mehr Pflaumen zu essen</title>
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      <description>Lange vernachlässigt, inzwischen zunehmend gut erforscht: Die Pflaume kann mehr, als man ihr zutraut. Fünf Wirkungen, mit denen die Frucht dem Körper nachweislich guttut</description>
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      <category>Gesunde Ernährung</category>
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      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Lange vernachlässigt, inzwischen zunehmend gut erforscht: Die Pflaume kann mehr, als man ihr zutraut. Fünf Wirkungen, mit denen die Frucht dem Körper nachweislich guttut</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sie zählt nicht unbedingt zu den Stars der Obstabteilung: Anders als die hippe Avocado, die gefeierte Blaubeere oder die allgegenwärtige Banane gilt die Pflaume als bodenständig, ja fast altmodisch. Als Frucht aus Omas Vorratskammer, bestenfalls verwertet in Kompott, Kuchen oder Zwetschgenröster. Dabei hat die Pflaume weit mehr zu bieten, als ihr Ruf vermuten lässt. Vor allem in ihrer getrockneten Form zeigt sie sich als unterschätztes Kraftpaket: reich an Ballaststoffen, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen – und mit erstaunlichen Effekten auf Knochen, Herz, Stoffwechsel und Darm.</p><p>Zahlreiche Studien der vergangenen Jahre haben die Frucht – und insbesondere die Trockenpflaume – genauer unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse zeigen: Wer sie regelmäßig in den Speiseplan integriert, tut seinem Körper Gutes. Fünf Gründe, warum sich der Griff zur Pflaume lohnt.</p><h2><strong>1. Knochenschutz durch Trockenpflaumen</strong></h2><p>Die unscheinbare Trockenpflaume könnte sich als wahres Kraftfutter für unsere Knochen entpuppen. Vor allem bei Frauen nach der Menopause zeigen Studien, dass ein täglicher Verzehr von rund fünf bis zehn Trockenpflaumen den altersbedingten Knochenschwund verlangsamen kann. Verantwortlich dafür ist ein Mix aus Kalium, Bor, Vitamin K und antioxidativen Polyphenolen, die gemeinsam den Knochenstoffwechsel regulieren. Selbst Wachstumsfaktoren wie IGF-1, das für den Erhalt der Knochenmasse entscheidend ist, scheinen durch Pflaumen positiv beeinflusst zu werden. Der Effekt ist so deutlich, dass Forschende sie bereits als funktionelle Nahrung im Kampf gegen Osteoporose diskutieren.</p><p></p><h2><strong>2. Gut fürs Herz: Blutdruck und Cholesterin im Griff</strong></h2><p>Die herzschützende Wirkung der Pflaume wird oft unterschätzt. Dabei zeigen Untersuchungen, dass der tägliche Konsum von Trockenpflaumen sowohl den systolischen Blutdruck als auch den Spiegel des "schlechten" LDL-Cholesterins senken kann. Kalium, das in beachtlicher Menge enthalten ist, unterstützt die Gefäße und reguliert den Flüssigkeitshaushalt. Hinzu kommen antioxidative Verbindungen, die entzündliche Prozesse in den Blutgefäßen eindämmen und die Zellen vor oxidativem Stress schützen – einem zentralen Risikofaktor für Arteriosklerose und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p><h2><strong>3. Blutzuckerkontrolle trotz Süße</strong></h2><p>Pflaumen sind süß – und dennoch ein geeigneter Snack für alle, die auf ihren Blutzuckerspiegel achten. Denn dank ihrer löslichen Ballaststoffe, allen voran Pektin, verlangsamt sich die Glukoseaufnahme im Darm. Das verhindert starke Blutzuckerspitzen und sorgt für eine stabilere Insulinantwort. Auch das Sättigungsgefühl hält länger an – ein Effekt, der nicht nur bei Diabetikern willkommen ist, sondern auch beim Abnehmen helfen kann. Trotz ihres Zuckergehalts haben Trockenpflaumen daher einen überraschend niedrigen glykämischen Index.</p><h2><strong>4. Hilfe für die Verdauung</strong></h2><p>Schon unsere Großeltern wussten: Wer stockt, greift zur Pflaume. Dass Trockenpflaumen verdauungsfördernd wirken, ist mittlerweile auch wissenschaftlich bestätigt. Verantwortlich ist nicht nur der hohe Ballaststoffgehalt, sondern auch Sorbit, ein natürlicher Zuckeralkohol mit leicht abführender Wirkung. Zusätzlich fördern fermentierbare Pflanzenstoffe das Wachstum gesunder Darmbakterien wie Bifidobacterium und Lactobacillus. Dieses veränderte Mikrobiom wiederum kann chronischen Entzündungen vorbeugen und die Darmgesundheit stärken – ein Zusammenhang, der derzeit intensiv erforscht wird.</p><p></p><h2><strong>5. Stille Entzündungen sanft bremsen</strong></h2><p>Pflaumen enthalten eine beachtliche Menge sekundärer Pflanzenstoffe – allen voran Anthocyane, die ihnen ihre violett-dunkle Färbung verleihen. Diese wirken antioxidativ und entzündungshemmend und könnten eine Rolle spielen bei der Prävention chronischer Erkrankungen wie Arthritis oder metabolischem Syndrom. In kleineren Studien wurde gezeigt, dass der regelmäßige Konsum von Trockenpflaumen bestimmte Entzündungsmarker senken kann, etwa bei Rauchern oder älteren Menschen. Auch hier gilt: Die Wirkung entsteht im Zusammenspiel vieler bioaktiver Substanzen, nicht durch einen Einzelstoff allein.</p><h2><strong>Gut für den Körper – aber in Maßen</strong></h2><p>So gesund Pflaumen auch sein mögen: Sie sind kein Wundermittel. Vor allem Trockenpflaumen liefern konzentrierte Fruchtzucker und reichlich Kalorien. Bei übermäßigem Verzehr kann es zu Blähungen oder Durchfall kommen, insbesondere bei Menschen mit empfindlichem Darm. Wer aber täglich eine kleine Portion genießt – ob im Müsli, als Snack oder im Eintopf –, profitiert gleich mehrfach. In den meisten Studien hat sich eine Menge von vier bis sechs Trockenpflaumen (etwa 50 Gramm) pro Tag als besonders bekömmlich gezeigt. Vielleicht ist es also an der Zeit, die Pflaume neu zu entdecken: als unterschätztes Superfood, nicht nur im Spätsommer.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Sebastian Witte</dc:creator>
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      <title>Adipositas: Nicht zu wenig Bewegung, sondern zu viele Kalorien sind Hauptursache für Übergewicht</title>
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      <description>Eine neue Analyse zeigt: Was wir essen, spielt mit Blick auf Übergewicht eine deutlich größere Rolle, als wie viel wir uns bewegen. Eine Lebensmittelart steht besonders im Fokus</description>
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      <category>Lebensmittel</category>
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      <category>Diabetes</category>
      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 09:32:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine neue Analyse zeigt: Was wir essen, spielt mit Blick auf Übergewicht eine deutlich größere Rolle, als wie viel wir uns bewegen. Eine Lebensmittelart steht besonders im Fokus</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Viele Industrieländer haben ein Problem mit Übergewicht – und das könnte einer Studie zufolge vor allem mit einer zu hohen Kalorienaufnahme vieler Menschen zu tun haben. Zu diesem Schluss kommt ein Team der Duke University im US-amerikanischen Durham mit einer Überblicksstudie, die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.2420902122" class="external-link">im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht</a> worden ist.</p><p>Es sei klar, dass Menschen übergewichtig würden, wenn sie mehr Kalorien aufnähmen als sie verbrauchten, schreiben die Autoren. Bislang sei jedoch unklar gewesen, ob so viele Menschen übergewichtig seien, weil sie zu viele Kalorien zu sich nehmen oder zu wenig Energie umsetzen, also sich nicht genug bewegen.  Die Studie kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Eine erhöhte Energiezufuhr spiele für die Übergewichtskrise eine etwa zehnmal so wichtige Rolle wie der Energieverbrauch. </p><h2>Höherer BMI in Industrieländern</h2><p>Zu diesem Schluss kamen die Forschenden, indem sie Daten zum Body Mass Index (BMI) sowie Körperfettanteil und Energieverbrauch von 4.213 Menschen aus 34 Bevölkerungsgruppen von sechs Kontinenten auswerteten. Dabei schloss das Team ganz verschiedene Gruppen mit sehr unterschiedlichen Lebensstilen ein, darunter Jäger und Sammler, Landwirte sowie Menschen aus Industrieländern.</p><p></p><p>Wenig überraschend zeigte sich ein Zusammenhang zwischen dem Leben in wirtschaftlich hoch entwickelten Ländern und einem höheren BMI sowie Körperfettanteil – allerdings war auch der Energieverbrauch in diesen Gruppen höher. Damit zeigt sich, dass das weit verbreitete Übergewicht in den Industrieländern nicht dadurch erklärt werden kann, dass die Menschen sich dort einfach nicht genug bewegen. </p><h2>Hochverarbeitete Lebensmittel im Fokus</h2><p>Im Verdacht hat das Forschungsteam viel mehr hochverarbeitete Lebensmittel, die in den Industrieländern besonders verbreitet sind. Dazu zählen etwa Wurst, Süßigkeiten oder Fertiggerichte. Wo solche Lebensmittel verbreitet sind, zeigte sich der Studie zufolge ein höherer Körperfettanteil. Dies könne daran liegen, dass die breite Verfügbarkeit und die niedrigen Kosten dieser Lebensmittel zu übermäßigem Konsum anregten.</p><p></p><p>Die Autoren hatten zwar keine detaillierten Informationen über die Ernährungsgewohnheiten der untersuchten Gruppen, legen aber dennoch nahe, dass die Ernährung in Industrieländern eine wichtige Rolle zu spielen scheint. Die Erkenntnisse seien eine wichtige Informationsgrundlage, um entsprechende Ableitungen daraus zu treffen, etwa mit Blick auf Gesundheitspolitik.</p><p>Viele westliche Länder kämpfen mit Fettleibigkeit als Volkskrankheit: In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Adipositas Gesellschaft rund zwei Drittel der Männer und gut die Hälfte der Frauen übergewichtig. Das Problem hat sich in den vergangenen Jahrzehnten global deutlich verschärft, auch bei Kindern und Jugendlichen. Damit geht ein höheres Risiko für Krankheiten und gesundheitliche Probleme einher.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Ernährung: Praktisch, schnell – gesund? Ja, wir dürfen öfter zu Fertignahrung greifen | GEOplus</title>
      <link>https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/praktisch--schnell---gesund--ja--wir-duerfen-oefter-zu-fertignahrung-greifen-35868370.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Tiefkühlkost und Konserven sind zu Unrecht verpönt. Sie sparen nicht nur Zeit und Nerven, sondern sind oft überraschend gesund – sofern man klug auswählt. Eine Orientierungshilfe</description>
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      <category>Gesundheit</category>
      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 06:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Jenny Niederstadt</dc:creator>
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    <item>
      <title>Kulturgut: Lieber Iced Matcha Latte oder Espresso Tonic: Stirbt Omas Eiskaffee aus?</title>
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      <description>Eiskaffee in Deutschland: Das ist kalter Filterkaffee mit Vanilleeis und Sahne. Doch die Beliebtheit sinkt. Gefragt sind eher Kaffeevariationen wie Dirty Chai Latte – als Energiebooster</description>
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      <category>Kaffee</category>
      <category>Kultur</category>
      <category>Zeit</category>
      <category>Südkorea</category>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 12:57:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eiskaffee in Deutschland: Das ist kalter Filterkaffee mit Vanilleeis und Sahne. Doch die Beliebtheit sinkt. Gefragt sind eher Kaffeevariationen wie Dirty Chai Latte – als Energiebooster</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das ist doch kalter Kaffee: Bei dieser Redewendung geht es um eine angebliche Neuigkeit, die eben gar nicht neu ist. Doch was ist mit kaltem Kaffee im Wortsinne? Der scheint ganz wichtig geworden zu sein und angesagt wie nie. Nur oft anders als früher. Doch der Reihe nach.</p><p>Sicher ist: Kaffee ist hierzulande ein Lieblingsgetränk. Der Konsum pro Person liegt in Deutschland bei durchschnittlich etwa 163 Litern jährlich (zum Vergleich: bei Bier sind es nur noch 88 Liter, davon gut 8 Liter alkoholfrei).</p><p>Angesagt ist im Sommer oft kalter Kaffee: in erster Linie Iced Coffee, Iced Latte (geeister Espresso mit kühler Milch), Espresso Tonic oder der In-Cocktail Espresso Martini (Shot Espresso mit Wodka, Kaffeelikör, Zuckersirup). Daneben gibt es Cold Brew (über Stunden kalt extrahiert, was als magenfreundlich gilt). </p><p></p><p>Wie viel Kaffee tatsächlich kalt getrunken wird, bleibt allerdings unklar: "Zum Pro-Kopf-Konsum von Eiskaffee oder anderen kalten Kaffeegetränken wie Cold Brew oder Iced Coffee gibt es keine offiziell umfassenden Statistiken", sagt eine Sprecherin beim Deutschen Kaffeeverband in Hamburg. </p><h2>Wiener Eiskaffee versus Iced Coffee</h2><p>Früher im Sommer bei Sonnenschein bestellte Oma im Eiscafé um die Ecke einen Eiskaffee. Klassisch ist das in Deutschland abgekühlter Filterkaffee mit am besten gleich zwei Kugeln Vanilleeis und ordentlich Schlagsahne. Meist steckt noch ein pappsüßes Waffelgebäck darin.</p><p>Dieses Getränk, eher ein Dessert, wird vielerorts Wiener Eiskaffee genannt. Im Gegensatz dazu steht der amerikanische Iced Coffee. Das ist heiß gebrühter Kaffee, der abgekühlt und über Eiswürfel gegossen serviert wird. Auch der hat, auswärts bestellt, trotz deutlich weniger Zutaten oft einen gepfefferten Preis.</p><p></p><p>Das alles kann noch zu Missverständnissen führen, wie etwa in einem Café in Potsdam beobachtet: Eine ältere Dame bestellt auf der Terrasse Iced Coffee ohne Sahne. Die Bedienung klärt auf, dass da ohnehin keine Sahne drin sei. "Wiener Eiskaffee steht für gemütliche Kaffeehausromantik, Iced Coffee für Social-Media-Ästhetik, Beschleunigung, Leistungsorientiertheit", sagt Thomas Stiegler, Autor des Buchs "Kaffee - 35 Kulturgeschichten für Genießer".</p><p>"Sahne und Vanilleeis werden zunehmend mit Überfluss und Vergangenheit assoziiert", meint der Österreicher. "Als süßes luxuriöses Sommergetränk symbolisierte der klassische Eiskaffee einst im deutschen Sprachraum den Wohlstand in den Nachkriegsjahrzehnten." Vorbei die <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a>.</p><h2>Wandel im Kaffeekonsum durch Gen Z und Millennials </h2><p>Seit den 2010er Jahren setze sich unter dem Einfluss globaler Trends der Iced Coffee als puristischeres Getränk durch - meist ohne Milch oder Zucker, oft mit pflanzlichen Milchalternativen oder Zutaten wie Tonic Water, Zitrusnoten oder floralen Sirups. "Iced Coffee steht für Energie und Ästhetik und richtet sich vor allem an ein junges, gesundheitsbewusstes und medienaffines Publikum."</p><p>Stiegler erklärt: "Der Wandel im Kaffeekonsum ist stark von der Generation Z und den Millennials geprägt, die Kaffee primär nicht mehr als traditionelles Getränk sehen, sondern als Lebensgefühl. Erfrischung statt Gemütlichkeit, Stil statt Sättigung." Mit der sogenannten Gen Z und den Millennials sind die Menschen zwischen etwa 16 und Anfang vierzig gemeint.</p><p></p><p>Plattformen wie Instagram oder Tiktok machen kalten Kaffee zum viralen Star; Influencer inszenieren Getränke gern als Lifestyle. Viele Trends kommen aus den USA, Australien und <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/themen/suedkorea-30017908.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Reisen: Südkorea" class="autolinker">Südkorea</a>.  So habe sich der Kaffeekonsum enorm verändert, sagt Kaffee-Experte Stiegler. "Auf der einen Seite steht eine eher funktionale Nutzung. Coffee to go, Cold Brew in Dosen, koffeinhaltige Limonaden. Besonders in urbanen Zentren wird Kaffee zu einem Mittel der Selbstoptimierung: schnell, effizient, überall verfügbar." Parallel gebe es eine kleinere Gegenbewegung, die auf nachhaltige Herkunft, handwerkliche Qualität und Genuss Wert lege.</p><h2>Kalter Kaffee als Energydrink</h2><p>In den USA berichten Marktforscher schon länger, dass gerade junge Erwachsene gern kalten Kaffee trinken. Sie setzen sich dadurch von älteren Generationen ab. Kalte Kaffeegetränke lassen sich gut anpassen: mit Sirup, Toppings, die etwa bei amerikanischen Kaffeehausketten im Überangebot sind. Die Zusätze versüßen den eigentlich bitteren Kaffeegeschmack.</p><p></p><p>Dass ein Frappuccino bei Starbucks schnell mal Dutzende Gramm Zucker enthält, ist vielen gar nicht bewusst - oder einfach latte. Kaltgetränke-Fans und Gelegenheitskaffeetrinkern ist es egal, dass ein Kaffeegetränk womöglich nur sehr wenig echten Kaffee enthält. Sie wollen im heißen Alltag vor allem eine Erfrischung - und sehen kalten Kaffee als Energydrink.</p><p>In diese Richtung geht auch das Trendgetränk Matcha Latte: Matcha ist zu Pulver vermahlener Grüntee. Mit aufgeschäumter Milch (oder Milchersatz) hat sich der grüne belebende Drink zur populären Alternative zum Latte macchiato entwickelt - warm, aber auch kalt. Shirin David sang gleich am Anfang ihres Sommerhits "Bauch Beine Po": "Iced Matcha Latte, zu spät beim Pilates; Küsschen links, Küsschen rechts, ich trag' heute was Scharfes."</p></div></div>]]></content:encoded>
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