Erziehung Wie es gelingt, ein guter Vater zu sein

Die neuen Väter verlangen nach neuen Rollen: Wann Vatersein gelingt 
Die neuen Väter verlangen nach neuen Rollen: Wann Vatersein gelingt 
© mauritius images / EyeEm / Oleksandr Bedenyuk
Früher waren Väter ihren Kindern oft fremd, heute sollen sie Spielgesellen sein, Vorbild und emotionale Stütze. Aktuelle Forschung zeigt: Wie gut das gelingt, hängt auch von den Müttern ab

Den jungen Vater, der sich „brandnewdad“ nennt, quälen Selbstzweifel. „Seit vier Tagen sind wir aus der Geburtsklinik zurück“, schreibt er in einem Onlineforum, „und am ersten Tag fing ich plötzlich an zu weinen.“ Er liebe sein Baby, fährt er fort, „aber ich glaube nicht, dass ich es so sehr liebe, wie ich sollte.“ Antriebslos fühle er sich und tieftraurig. Dabei sei er normalerweise gelassen und sehr fröhlich. „Das erste Jahr ist eine Achterbahnfahrt“, antwortet ihm ein Mann mit mehr Babyerfahrung. Ein anderer tröstet: „Vater werden ist hart. Halt durch!“ Beide gestehen, dass auch sie nach der Geburt ihres Kindes depressiv gewesen seien.

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