Münchner Olympia-Attentat 1972 Die "schlimmste Nacht in der Geschichte der Bundesrepublik"

Nur wenige Stunden nach der Tragödie versammeln sich Zehntausende im Münchner Olympiastadion, um der Opfer zu gedenken. Dann gehen die Spiele weiter
Nur wenige Stunden nach der Tragödie versammeln sich Zehntausende im Münchner Olympiastadion, um der Opfer zu gedenken. Dann gehen die Spiele weiter
© picture alliance/ASSOCIATED PRESS
Die Olympischen Spiele 1972 in München sollen der Welt zeigen, wie weltoffen Deutschland geworden ist. Doch dann töten palästinensische Terroristen israelische Sportler – und die "heiteren Spiele" enden im Horror. Das Sportfest wird zum ersten weltweit live übertragenen Terrorakt

Es ist der 26. August 1972, und München gibt ein Fest für die Welt. 80000 Zuschauer stehen und sitzen unter den geschwungenen Zeltdächern des Stadions; vom nahen Olympiaberg aus beobachten 40000 Zaungäste die Eröffnungsfeier der Sommerspiele. Und an den TV-Geräten sind fast eine Milliarde Menschen zugeschaltet. Die Sonne scheint, als die Mannschaften aus 122 Nationen in das Oval der Wettkampfstätte einlaufen.


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