Deutsche Mythen Grimms Märchen: Wie viel Realität spiegeln die Albtraumstoffe wieder?

Brüder Grimm, gemalt von Elisabeth Jerichau-Baumann
Die Grimms, gemalt von Elisabeth Jerichau-Baumann. Dieses M otiv zierte auch den letzten 1000-D-Mark-Schein
© Elisabeth Jerichau-Baumann / gemeinfrei
Mit ihrer Sammlung alter Geschichten wollten Jacob und Wilhelm Grimm ein Fenster in die Vergangenheit öffnen. Einige Großdenker ihrer Zeit ­spotteten darüber – doch die Märchen machten die Brüder weltberühmt. Und bis heute werfen die Gruselgeschichten Fragen auf

Sie waren brave Kinder, der Jacob und der Wilhelm, und zeitlebens ließen sie nicht voneinander und sprachen, so unterschiedlich sie auch manchmal dachten, immer mit einer Stimme. Und so diktierten sie am 19. September 1789, Jacob war vier, Wilhelm drei Jahre alt: "Mein lieber Vatter. Zu Ihrem heuthigen GeburthsTage wünsche ich Ihnen Glück und bitte Gott daß er Ihnen mein bester Vatter mit der lieben Mutter noch Ville Ville Jahre und Ihren gehorsamen Söhnen erhalten wolle. Jacob, und Wilhelm Grimm."


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