Geniale Erfindung Artur Fischer und sein Dübel: Eine geniale Idee, die dem Tüftler unter der Dusche kam

Artur Fischer mit einem von seiner Firma hergestelltem Dübel, aufgenommen in den 1960-er Jahren
Artur Fischer mit einem von seiner Firma hergestelltem Dübel, aufgenommen in den 1960-er Jahren
© picture-alliance/ dpa | Fotoreport Fischer
Mit einer simplen Erfindung ­verändert der Schwabe Artur Fischer in den 1950er-Jahren die Welt: Seine Dübel verhindern, dass Regale von der Wand und Lampen von der Decke fallen – und trotzen sogar Lokomotiven

Artur Fischer erfindet in seinem Leben mehr als 1100 nützliche Dinge. Seine wichtigste Idee aber kommt ihm an einem Samstagmorgen im Jahr 1958 unter der Dusche: Zähne, die sich in einer Wand festbeißen. Ein Stück gezacktes Plastik, das sich aufspreizt, wenn man eine Schraube eindreht. Und sie nie wieder aus der Wand lässt. Noch am selben Tag feilt er an der Werkbank den ersten Spreizdübel, kurz: S-Dübel, zurecht.

Es ist eine Jahrhunderterfindung und die Antwort auf ein uraltes Pro­blem: zwei Werkstoffe so miteinander zu verbinden, dass sie sich nicht lösen. Der S-Dübel verhindert fortan so zuverlässig wie kein anderer, dass Regale von der Wand und Lampen von der Decke fallen. Einfachere Dübel gibt es bereits: Sie waren meist aus Metall und hatten einen Hanf-Kern, hielten aber mehr schlecht als recht und waren schwierig zu montieren.

Die Idee aus der Dusche wird Fischer zum Welterfolg führen.


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