Siedlertreck 1846 Kannibalismus, Schneestürme, gewaltige Berge: Amerikas Pioniere im Überlebenskampf

Einsames Gelände, Unfälle und Hungersnot: Um den mehr als 3500 Kilometer weiten Weg quer durch den Kontinent fernab der meisten Siedlungen zu überstehen, schließen sich Reisende nach Westen zu Planwagen-Trecks zusammen (nachgestellte Szene)
Einsames Gelände, Unfälle und Hungersnot: Um den mehr als 3500 Kilometer weiten Weg quer durch den Kontinent fernab der meisten Siedlungen zu überstehen, schließen sich Reisende nach Westen zu Planwagen-Trecks zusammen (nachgestellte Szene)
© Granger Collection/ullstein bild
Tausende Siedlerinnen und Siedler machen sich Mitte des 19. Jahrhunderts in Nordamerika auf den Weg Richtung Westen. Die beschwerliche Reise im Planwagen endet manchmal tragisch, wie bei George Donner und seiner Familie: Eine vermeintliche Abkürzung führt Dutzende Menschen ins Verderben

Das Land der Verheißung liegt auf der anderen Seite der Berge. Ein Ort des ewigen Frühlings, in dem Orangen, Zitronen und Granatäpfel im Überfluss wachsen. In dem der Weizen auf den Feldern mannshoch steht und an heißen Tagen eine Brise vom Pazifik Erfrischung bringt.

Die fruchtbaren Täler Kaliforniens sind ein gesegnetes Stück Erde, gehören zu den "gesündesten Orten der Welt": So steht es in den Reiseführern und Zeitungsartikeln, die Auswanderer aus dem Osten in den Westen locken. Doch 81 Reisende, Männer, Frauen und Kinder, führt die Fahrt in dieses Paradies mitten hinein in eine Hölle aus Eis und Kälte.


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