Amerikanischer Bürgerkrieg Die Gangs von New York: Die Verbrecher, die die Slums beherrschten – und ein Blutbad entfachten

"Banditennest" nennen New Yorker diese Gasse in den Five Points, dem übelsten Slum der USA. 1889 fotografiert der Sozialreporter Jacob Riis diese Szene in dem Armenviertel im Süden Manhattans
"Banditennest" nennen New Yorker diese Gasse in den Five Points, dem übelsten Slum der USA. 1889 fotografiert der Sozialreporter Jacob Riis diese Szene in dem Armenviertel im Süden Manhattans
© Bettmann/Corbis/Getty Images
Bandenkriege und Rassenhass prägen den Alltag in New Yorks Armenvierteln im 19. Jahrhundert. Als die Regierung im Amerikanischen Bürgerkrieg 1863 Soldaten für den Kampf gegen die Südstaaten ausheben will, eskaliert die Gewalt in den Slums

Sie werden keine Spuren im Gedächtnis der Stadt hinterlassen, und keiner wird sich an ihre Namen erinnern. Sie haben keine Reichtümer und keine Macht und deshalb auch keine Geschichte. Gestalt nehmen sie in der öffentlichen Wahrnehmung nur in der Masse an – dann nennen Zeitungen sie "den Mob".


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