Fehlende Leidenschaft Wie Paare den Sex neu entdecken - und warum zu viel Nähe ein Lustkiller ist

Der Blick in die Augen: Manchmal der Beginn neuer Leidenschaft
Der Blick in die Augen: Manchmal der Beginn neuer Leidenschaft
© Timothy Shonnard / Getty Images
In der Pandemie erleben viele Pärchen Stress im Homeoffice und zu viel Nähe. Die Therapeutin Beatrice Wagner erläutert, welche Lustkiller es sonst noch gibt, mit welchen Mitteln sich Begehren neu entfachen lässt und wodurch Menschen anziehend werden

GEOplus: Frau Wagner, Sie arbeiten als Paar- und Sexualtherapeutin, hat die Pandemie dazu geführt, dass Paare mehr Sex miteinander haben?

Beatrice Wagner: Man dachte anfangs, wenn Paare so viel Zeit miteinander verbringen, würden sie auch ganz viel Sex haben. Ich kenne Pärchen, bei denen läuft es tatsächlich so, obwohl beide Partner im Homeoffice arbeiten – allerdings in getrennten Bereichen. Und es gibt andere, die nerven sich gegenseitig sehr. Wenn es bereits in einer Beziehung kriselt, wirkt die Pandemie als Katalysator für Konflikte. Die haben dann natürlich weniger Sex.

Verstärkt die große Nähe nicht generell die Probleme bei langen Beziehungen, in denen das Begehren mit den Jahren schwindet?


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