Entscheidungen Psychologie des Ausmistens: Brauche ich das? Oder kann das weg?

Frau beim Ausmisten des Kleiderschranks
In fast jedem Haushalt liegen unzählige Dinge herum, die niemand mehr braucht. Sie auszusortieren kann ungemein befriedigend sein
© Kostikova Natalia - Shutterstock
Der genaue Blick auf die Dinge lässt uns erkennen, was wirklich von Bedeutung ist und was überflüssig. Und wie wir das eine vom anderen unterscheiden

Es begann damit, dass ich meinen Schreibtisch aufräumte. Ich hatte gelesen, dass Angestellte des Statistischen Bundesamtes den Besitz der Deutschen zählen. Jedenfalls kamen sie zu dem Schluss, dass in jedem deutschen Haushalt durchschnittlich 10000 Dinge rumliegen, rumstehen, gebraucht werden oder verstauben.

Ich schaute mich um, mein Blick fiel auf den Schreibtisch, und ich hatte sofort den Verdacht, dass unser Vierpersonenhaushalt die 10000er-Marke locker überschreitet.

Also packte ich alle Dinge vom Schreibtisch auf das Bett. Dann zählte ich: 504 Gegenstände. Der Schreibtisch ist wirklich klein, ich befürchte, wir besitzen in der ganzen Wohnung Hunderttausende Dinge. Ich habe dann aussortiert.


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