Schlafforschung Wanderer durch die Nacht: Wissenschaftler erforschen das Schlafwandeln und was im Gehirn passiert

Zwei bis vier Prozent aller Erwachsenen schlafwandeln hin und wieder. Einige verlassen sogar jede Nacht ihr Bett 
Zwei bis vier Prozent aller Erwachsenen schlafwandeln hin und wieder. Einige verlassen sogar jede Nacht ihr Bett 
© picture-alliance / dpa | Dieter Assmann
Sie laufen umher, schwimmen, fahren Auto. Doch wenn sie aufwachen, erinnern sich Schlafwandler an nichts. Mittlerweile ist immer mehr darüber bekannt, was nachts in ihren Gehirnen geschieht

Als Brian und Christine Thomas im Juli 2008 zu einem Kurzurlaub aufbrachen, konnten sie nicht ahnen, dass es ihre letzten gemeinsamen Stunden sein würden. Voller Vorfreude steuerten die Briten mit ihrem Wohnmobil die walisische Küste an. Im Badeort Aberporth aßen sie in einem Pub zu Abend, bewunderten den Sonnenuntergang und zogen sich anschließend in ihren Camper zurück.  

Doch es wurde eine unruhige Nacht. Jugendliche jagten mit ihren Autos in der Nähe des Wohnwagens vorbei. Immer wieder heulten Motoren auf. Als die Eheleute endlich Ruhe fanden, verfolgte das verstörende Erlebnis Brian Thomas bis in den Schlaf. Er träumte von einem Einbrecher, der sich auf seine Gattin stürzte und den er mit aller Gewalt packte und wegzerrte.  

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