Indien

Noorjaha Sagri, 56, und ihr Mann Abbas Ali Sagri, 67, dahinter ihre Kinder Faisal, 24, Heena, 17, und Rafiq, 22 (v. l.)

Nach einem Schlaganfall ist Vater Abbas Ali Sagri auf Medikamente angewiesen. Weitere Arzneimittel kann sich die Familie kaum leisten: Beide Eltern arbeiten nicht, die Kinder verdienen nur wenig Geld. Die Sagris wohnen in Mumbai gemeinsam in einem Zimmer in Dharavi, einem der größten Slums Asiens. Die Familien dort sollen künftig medizinisch besser versorgt werden: Gerade hat Indien eine neue Krankenversicherung für Arme eingeführt. Gelingt die Reform, dann wären eine halbe Milliarde Menschen zumindest ­ grundlegend medizinisch versorgt – 40 Prozent der Bevölkerung.

GEO Nr. 04/2019 - Der Aufbruch des Menschen
GEO Nr. 04/2019
Der Aufbruch des Menschen
Warum Forscher die Geschichte des Homo sapiens neu erzählen