Unterschätzte Insekten Wespen sind nur lästig und nutzlos? Nach diesem Text denken Sie anders

Die Deutsche Wespe ist neben der Gemeinen Wespe die häufigste Wespenart Mitteleuropas. Zu erkennen ist sie an den drei schwarzen Punkten auf ihrem Kopf
Die Deutsche Wespe ist neben der Gemeinen Wespe die häufigste Wespenart Mitteleuropas. Zu erkennen ist sie an den drei schwarzen Punkten auf ihrem Kopf
© Mauritius Images
Ob beim Picknick oder Grillen: Vor allem im Spätsommer scheinen sich fast alle einig, dass Wespen einfach nur nerven. Ein britisches Forschungsteam hat nun gute Gründe zusammengetragen, warum wir die Tiere mehr schätzen sollten: Sie können etwa in der Landwirtschaft Pestizide ersetzen, helfen bei der Bestäubung und stellen sogar Antibiotika her

Es fällt schwer, sie zu mögen. Wenn sie heranschwirren und in die Limonade fallen, auf Marmeladenbrötchen hocken oder die Gabel mit dem Pflaumenkuchen darauf erobern, kurz vor dem Mund. Das so schön geplante Picknick im Park, das Grillen im Garten oder das Frühstück auf dem Balkon wird unversehens zur Abwehrschlacht gegen die Angreifer. Manch einem vermiesen die Plagegeister ganz die Zeit an der frischen Luft: die Wespen.

Gerade jetzt, im Spätsommer, erscheinen sie uns gar aggressiv. Doch nun sind einfach die meisten von ihnen unterwegs, mehr als sonst im Jahr. Die Larven sind geschlüpft, Heerscharen von jungen und älteren Wespen fliegen umher.


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