Gestank bei Hitze Sieben Tipps für die perfekte Mülltonnen-Hygiene

An heißen Tagen entwickeln Müll- und Biotonnen besonders unangenehme Gerüche. Mit diesen Tipps beugen Sie vor
Abfall

Bei hohen Temperaturen faulen, gären und schimmeln Essensreste schneller und intensiver – mit der entsprechenden Geruchsentwicklung

In diesem Artikel
1. Müll- und Bio-Eimer regelmäßig leeren
2. Mülleimer raus aus der Sonne!
3. Bakterien und Schimmel mögen es feucht
4. Rasenschnitt vor dem Einfüllen trocknen lassen
5. Auswaschen mit Wasser und Spülmittel
6. Vermeiden Sie Deos
7. Zeitungspapier schont den Tonnenboden

1. Müll- und Bio-Eimer regelmäßig leeren

Das Wichtigste: Leeren Sie an sommerlichen Tagen Mülleimer und Biomüllbehälter öfter, am besten täglich. Denn bei hohen Temperaturen sind Mikroorganismen und Bakterien aktiver. Das bedeutet: Essensreste faulen, gären und schimmeln schneller und intensiver – mit der entsprechenden Geruchsentwicklung. Dabei hilft es, wenn Sie z.B. Bioabfälle in einem kleinen Behälter sammeln, der ohnehin schnell voll ist und geleert werden muss.

2. Mülleimer raus aus der Sonne!

Bakterien und andere Mikroorganismen mögen Wärme. Darum stinken Mülltonnen, die in der Sonne stehen, besonders unangenehm. Sorgen Sie dafür, dass sie tagsüber schattig stehen. Auch in der Wohnung sollten Müll- und Bioeimer nicht in der Sonne oder nah an der Heizung stehen.

3. Bakterien und Schimmel mögen es feucht

Geben Sie, wenn immer möglich, nur Trockenes in den Müll, den Wertstoffsack oder die Werstofftonne. Es empfiehlt sich, Joghurtbecher und Co. mit kaltem Wasser kurz abspülen und vor dem Wurf in den gelben Sack trocknen zu lassen. So entziehen Sie Bakterien und Schimmelsporen die Lebensgrundlage. Feuchte Küchenabfälle können Sie auch in ein Blatt Zeitungspapier einwickeln. Das erfüllt denselben Zweck.

4. Rasenschnitt vor dem Einfüllen trocknen lassen

Um zu vermeiden, dass abgemähtes Gras fault und stinkt, sollten Sie es möglichst trocknen lassen. Das spart nicht nur unangenehme Gerüche – sondern auch Gewicht.

5. Auswaschen mit Wasser und Spülmittel

In Müll- und Bioeimern verbleiben auch nach dem Leeren noch stinkende Abfallreste. Reinigen Sie darum Eimer mit Wasser und einem Tropfen Spülmittel. Das beseitigt einen Großteil des hartnäckigen Dufts. Lassen Sie die Eimer nach dem Spülen trocknen – nach Möglichkeit an der Sonne. Denn das UV-Licht tötet zusätzlich Keime. Auch Müll- und Biotonnen sollten Sie gelegentlich auswaschen – am besten mit einem Gartenschlauch.

Auch wenn in der Regel keine Gesundheitsgefahr besteht: Achten Sie darauf, dass Sie möglichst wenig mit der mikrobenhaltigen Brühe in Kontakt kommen.

6. Vermeiden Sie Deos

Von Deos und ähnliche Duftmitteln raten Experten eher ab. Denn tilgen den Müllgeruch nicht - sondern überdecken ihn nur - und belasten die Raumluft zusätzlich.

7. Zeitungspapier schont den Tonnenboden

Um sich das Reinigen zu erleichten, können Sie auf den Mülleimer- oder Tonnenboden einige Lagen Zeitungspapier legen. Das lässt sich beim nächsten Reinigen leicht entfernen, erneuern und hält den Tonnenboden sauber.