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Rätselhafter Mörder Zwei Leichen und eine Frage: Wer kennt den verrückten Fallensteller?

Im Winter 1932 hält ein Fallensteller die kanadische Polizei in Atem. Nach einer wochenlangen Hatz durch die Wildnis bleiben zwei Leichen und die bis heute ungeklärte Frage: Wer kennt den "Mad Trapper"?
Der Mad Trapper

Wie aus dem Nichts taucht der Fallensteller in Kanadas Wildnis auf. Schnell wird der »Mad Trapper« zum Mythos und bleibt doch bis zu seinem Tod ein Mysterium. Selbst wie er aussah, lässt sich nicht genau sagen

Was zum Teufel…! Ratlos stehen die Polizisten vor den Spuren im Schnee. Seit Wochen jagen sie im äußersten Nordwesten Kanadas einen Kriminellen, der auf seiner Flucht zum Mörder geworden ist. Und nun, an diesem 5. Februar 1932, haben sie gleich zwei Fährten vor sich. Beide stammen zweifellos von dem Gesuchten: Deutlich zeichnen sich die spitz zulaufenden Umrisse seiner selbst gebastelten Schnee­schuhe ab. Doch sie führen in unterschiedliche Richtungen. Was hat das zu bedeuten? Warum ist der Mann binnen kurzer Zeit zweimal an derselben Stelle vorbeigekommen?

Es gibt nur einen Weg, diese Fragen zu beantworten: Die Polizisten müssen beide Spuren verfolgen. Im Dämmerlicht des polaren Winters ziehen die Teams getrennt weiter. Bei Temperaturen von minus 40 Grad gefriert ihnen trotz ihrer mit Wolfsfell gesäumten Kapuzen der Rotz in den Nasen. Immer wieder müssen sie sich mit den Handschuhen die Gesichter reiben, um Frostbeulen vorzubeugen. In einem weiten Bogen ziehen sie durch die verschnei­te Landschaft. Eine Weile verlieren sich die Männer aus den Augen, doch dann, nach mehreren Stunden, halten sie genau aufeinander zu, kommen einander immer näher – und treffen sich schließlich. Jetzt erst bemerken sie ihre Dummheit: Der Gesuchte hat sie im Kreis geschickt, um Zeit zu gewinnen. Es ist eine Finte, die zu dem Mann passt, den die Presse nur den „Mad Trapper“, den verrückten Fallensteller, nennt. 

Längst ist der Verbrecher ein Star, dem schier übermensch­liche Fähigkeiten nachgesagt werden. Und tatsächlich muss es den Fahndern vorkommen, als jagten sie einen Dämon. Er, der fast 70 Kilogramm auf dem Rücken trägt, der es nicht wagt, ein größeres Feuer zu entzünden, weil er sich sonst verraten würde, der keine Karibus schießt aus Furcht, der Knall könnte seine Verfolger anlocken, er hält die Royal Canadian Mounted Police (RCMP), die hochverehrten „Mounties“, seit Wochen zum Narren. Ebenso unermüdlich wie unaufhaltsam strebt er immer weiter nach Westen. Nach Alaska. Weg vom Tatort, hin zur Freiheit. Sein Spitzname, den er Spekulationen verdankt, er habe in der Einsamkeit des Nordens den Verstand verloren, könnte falscher nicht sein. Der „Mad Trapper“ ist nicht verrückt. Im Gegenteil: Er handelt kühl und berechnend. Doch wer ist dieser Mann, der ein ganzes Land in seinen Bann zieht und die Polizei zu blamieren droht?

Jagt die Polizei einen Unschuldigen?

Im Sommer zuvor ist er in der Gegend auf­getaucht. Aus dem Nichts, wie so viele Fallensteller vor ihm. Noch immer wütet in Nord­amerika eine schlimme Wirtschaftskrise. Und noch immer gehen viele Männer einfach fort. Fliehen vor der Schmach, ihre Familien nicht mehr ernähren zu können. In der kanadischen Wildnis erhoffen sie sich einen Neuanfang als Pelzjäger oder Goldwäscher. Keine Straße, nicht einmal eine Schotterpiste führt in diese Einöde. Wer hier sein Glück machen will, muss dem verschlungenen Lauf des Mackenzie River und seiner Nebenflüsse folgen. Bis zu jenem sumpfigen Delta, in dem sich der Strom ins Nordpolarmeer ergießt. Am 9. Juli 1931 erreicht der Fremde Fort McPherson, eine der wenigen Siedlungen in der Region. Der Mann sei ein idealer Kunde gewesen, wird sich der Besitzer eines Geschäfts später erinnern: schweigsam und gut bei Kasse. Neben Essensvorräten kauft er unter anderem eine einläufige Schrotflinte und 25 Patronen. Er ist mittelgroß, 30 bis 40 Jahre alt, hat hellbraune Haare, blaue Augen und einen leichten Buckel, als habe er sein Leben lang hart gearbeitet. Über seine Vergangenheit spricht er nicht, Kontakt zu anderen Menschen meidet er.

Ein Mann, dem der Trapper nicht aus dem Weg gehen kann, ist Constable Edgar Millen. Der junge Provinzpolizist hat den Auftrag, jeden Neubürger daraufhin zu überprüfen, ob er körperlich und seelisch auf das Leben als Fallensteller vorbereitet ist. Die Kontrolle soll verhindern, dass die Mounties später ihr Leben für Glücksritter riskieren müssen, die sich selbst überschätzt haben. Als Millen den schweigsamen Fremden zur Rede stellt, gibt dieser seinen Namen mit Albert Johnson an. Das Einzige, was dem Polizisten auffällt, ist der leichte skandinavische Akzent des Mannes. Da Johnson zu wissen scheint, was er tut, sieht Millen keinen Grund, einzugreifen.

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Wenig später kauft sich Johnson ein Kanu und paddelt zum Rat River, einem der zahl­reichen Nebenflüsse des Mackenzie. Dort baut er sich auf einer Anhöhe eine winzige Blockhütte. Constable Millen verschwendet keinen Gedanken mehr an den Fremden – bis sich am 25. Dezember ein indigener Trapper bei ihm beschwert. Der Jäger, dessen Revier sich in der Nähe von Johnsons Wohnsitz befindet, klagt, jemand habe seine Fallen ausgelöst und in die Bäume gehängt. Für Millen kommt nur einer als Täter in Frage: Albert Johnson. Der Neuling. Die Beschwerde ist das erste Glied in einer Kette von Ereignissen, die schließlich zu einer irrwitzigen Menschenjagd führen wird. Doch schon an dieser Stelle beginnen die Rätsel, die den Fall des „Mad Trapper“ bis heute umgeben. Denn es ist nicht geklärt, ob Johnson tatsächlich schuldig gewesen ist. Möglicher­weise, so ein späterer Bericht, hat der Denun­ziant den Verdacht bewusst auf den Einsiedler gelenkt, weil dieser ihn zuvor unfreundlich behandelt hatte. Am zweiten Weihnachtsfeiertag beauftragt Millen zwei seiner Männer, die Sache mit Johnson zu klären. Pünktlich zur Neujahrsfeier wollen sie wieder zurück sein.

Chroniken einer Menschenjagd

Montag, 28. Dezember 1931: Am späten Vormittag erreichen Alfred King und Joe Bernard mit ihren Hundeschlitten Johnsons Refugium. Rauch quillt aus dem Schornstein. An einer Wand lehnen Schneeschuhe aus Weidenholz und Karibuleder. Der Trapper scheint zu Hause zu sein. Doch als King anklopft, erhält er keine Antwort. Auch als er sich als Polizist zu erkennen gibt, regt sich nichts. Eine Stunde warten die Mounties in der Kälte. Dann machen sie sich auf den Weg in das rund 130 Kilometer entfernte Aklavik, um den Polizeichef der Region, Inspektor Alexander Eames, um einen Durchsuchungsbefehl zu bitten. An die Neujahrsfeier ist nicht mehr zu denken.

Donnerstag, 31. Dezember 1931: Der letzte Tag des Jahres ist einer der kältesten. Ein kräf­tiger Wind peitscht übers Land, die gefühlte Temperatur sinkt auf minus 67 Grad. Gegen 10.30 Uhr kehren King und Bernard mit zwei Mann als Verstärkung und einem Durchsuchungsbefehl in der Tasche zu Johnsons Hütte zurück. Als King den Trapper auffordert, die Tür zu öffnen, schießt dieser sofort. Der Polizist sackt zusammen, kann aber aus der Schusslinie kriechen. In einer 20-stündigen Gewalttour bringen die Mounties ihren verwundeten Kollegen in das Hospital von Aklavik. Ein Schlittenhund stirbt an Erschöpfung. King überlebt.

Montag, 4. Januar 1932: Gemeinsam mit sieben Helfern bricht Eames auf, um Johnson endlich festzunehmen. Neben Waffen packen die Beamten auch neun Kilogramm Dynamit auf ihre Schlitten. Diesmal werden sie Johnson aus seinem Versteck holen – koste es, was es wolle.

Samstag, 9. Januar 1932: Eames und seine Männer treffen an der Hütte am Rattenfluss ein. Als der Trapper nicht auf ihre Aufforderung reagiert, sich zu ergeben, nähern sich die Polizisten langsam dem Blockhaus – und laufen in einen Kugelhagel. Aus mehreren Schießscharten eröffnet Johnson das Feuer auf die Mounties. Eames befiehlt daraufhin, das Blockhaus zu sprengen. Weil das Dynamit zu kalt ist, richtet es aber nur geringfügigen Schaden an. Die Belagerer verschanzen sich.

Sonntag, 10. Januar 1932: Um 3.00 Uhr morgens steckt sich einer der Männer eine Dynamit­stange unter seine Kleidung, um sie aufzuwärmen. Dann zündet er die Lunte und wirft den Sprengstoff auf das Dach der Hütte. Sekunden später liegt sie in Trümmern. Mit einer Lampe nähern sich die Polizisten der zerstörten Behausung. Die Belagerung ist vorbei, glauben sie. Da reißt ihnen ein Schuss die Leuchte aus der Hand. Johnson lebt immer noch. Nach einem 14-stündigen Feuergefecht beschließen Eames und seine Männer, nach Aklavik zurückzukehren, um Verstärkung zu holen.  

Samstag, 16. Januar 1932: Constable Millen und ein weiterer Beamter fahren noch einmal zum Rattenfluss. Dort stellen sie fest: Johnson ist geflohen, seine Klause verlassen. Schwere Schneefälle haben in der Zwischenzeit alle Spuren verwischt. Mittlerweile berichten immer mehr Journalisten über die Jagd.

Montag, 25. Januar 1932: Der Blizzard, der die Suchtrupps tagelang behindert hat, lässt nach. Auf einer ihrer Touren entdecken die Mounties endlich die Spuren des Trappers. Offenbar marschiert er Richtung Westen. Die Polizisten sind sich sicher: Johnson ist ganz in ihrer Nähe.  

Samstag, 30. Januar 1932: Am späten Vormittag entdecken Constable Millen und der Rest seiner Patrouille den nichts ahnenden Johnson im Unterholz. Johnson schießt sofort, die Mounties erwidern das Feuer. Eine Kugel trifft Millen ins Herz, Johnson flieht. Die Mounties bauen eine erhöhte Plattform, um Millens Leiche vor Aasfressern zu schützen.  

Dienstag, 2. Februar 1932: Als Eames von Millens Tod erfährt, rekrutiert er Freiwillige, die die Jagd auf Johnson verstärken sollen, darunter Inuit und Gwich’in, die sich in der Gegend bestens auskennen. 30 Männer und 133 Schlittenhunde machen sich schließlich auf die Suche. Außerdem fordert der Inspektor ein Flugzeug an. In der Zwischenzeit hält Johnson seine Verfolger mit diversen Tricks auf Abstand: Er zieht seine Schneeschuhe falsch herum an, läuft in den Spuren der Karibu-Herden – oder schickt die Mounties im Kreis.  

Sonntag, 7. Februar 1932: Der Buschflieger Wilfred „Wop“ May, bekannt geworden durch ein Luftgefecht mit Manfred von Richthofen, erreicht mit seinem Eindecker das Suchgebiet. May soll nicht nur aus der Luft nach Johnson Ausschau halten, sondern auch die Trupps mit Vorräten versorgen. Seine erste Aufgabe ist es, Millens Leiche nach Aklavik zu fliegen.  

Freitag, 12. Februar 1932: Trotz des schlechten Wetters wächst bei den Mounties die Zu­versicht. Unter diesen Bedingungen, so glauben sie, wird es Johnson niemals über die Richardson Mountains schaffen, die ihm den Weg nach Westen versperren. Da erhalten sie die Meldung, dass ein Jäger auf die Spuren des Trappers gestoßen ist: Sie führen über die Berge! Von allen Leistungen, die Johnson voll­­bringt, ist die Überwindung eines 1200 Meter hohen Gipfels die bemerkenswerteste.

Mittwoch, 17. Februar 1932: Der 49. Tag der Jagd bringt endlich gutes Wetter. Die Männer kommen zügig voran. Kurz vor Mittag treibt Sergeant Heps Hersey seinen Hundeschlitten um eine Biegung des Eagle River in der Nähe der Richardson Mountains. Plötzlich sieht er einen Mann vor sich. Johnson, sichtlich überrascht, versucht in Richtung Böschung zu fliehen. Hensey schießt. Daneben! Der Trapper wirbelt herum, feuert zurück – und trifft. Die Wucht der Kugel reißt seinen Verfolger von den Beinen. Blutend bleibt Hensey auf dem Eis liegen. Doch nun gehen an beiden Ufern weitere Polizisten in Stellung. Johnson verschanzt sich hinter seinem Rucksack und feuert, bis eine Kugel die Munition in seiner Hosentasche trifft, die eine tiefe Wunde in seinen Schenkel sprengt. Wenig später liegt der Trapper mit dem Gesicht nach unten im Schnee. Nach 240 Kilometern ist die Hatz beendet. Als die Beamten seine Leiche auf den Rücken drehen, bietet sich ihnen ein grausiger Anblick: Johnsons Augen sind geöffnet, sein Mund ist zu einem bösen Grinsen verzerrt, als wollte er seine Verfolger auslachen.

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In seinem Gepäck finden die Polizisten unter anderem 2410 Dollar, zwei Gewehre, eine abgesägte Schrotflinte, einen Taschenkompass, eine Axt, eine leere Schmalzdose sowie ein totes Eichhörnchen und einen Meisenhäher. Seine Fingerabdrücke bringen die Ermittler ebenfalls nicht weiter. In einem eiskalten Schuppen in Aklavik, aufgehängt wie ein erlegtes Tier, wartet die tiefgefrorene Leiche des „Mad Trapper“ wochenlang darauf, dass ein Angehöriger ihn vermisst und sich bei der Polizei meldet. Doch nichts geschieht.  

Im März 1932 wird der Verbrecher beerdigt. Über Jahrzehnte hinweg machen immer neue Theorien über seine Identität die Runde. Er sei ein Schwede, Amerikaner, Däne oder Finne gewesen, heißt es. Mal ist er ein irrer Eigen­brötler, dann wieder ein russischer Spion, ein entflohener Bankräuber oder ein Opfer der Liebe. Mal hasst er die Mounties, weil ihm ein Polizist das Mädchen ausgespannt hat, mal war er gar selbst ein ehemaliger Gesetzeshüter.

Die einflussreichste Version bringt Albert Johnson mit einem gewissen Arthur Nelson in Verbindung, der in den späten 1920er Jahren in der Region aufgetaucht war und dem Getöteten angeblich ähnlich sah. Der kanadische Autor Dick North entwickelte diese These weiter und behauptete, dass sowohl „Arthur Nelson“ als auch „Albert Johnson“ Pseudonyme des in Norwegen geborenen und in den USA auf­gewachsenen Kriminellen Johnny Johnson gewesen seien.

Im Sommer 2007, nachdem der Fall zwischenzeitlich mit Charles Bronson („Death Hunt“) verfilmt worden war, ließ eine TV-Produktionsfirma die Überreste des „Mad Trapper“ exhumieren. Die Untersuchungen förderten Erstaunliches zutage: Johnson, den man immer für einen armen Arbeiter gehalten hatte, war offensichtlich früher einmal ein reicher Mann gewesen. Denn in seinem Kiefer fand sich teurer Zahnersatz. Eine Analyse seines Schmelzes zeigte, dass er wohl ursprünglich aus dem Mittleren Westen stammte. Körperlich, so offenbarte die Untersuchung seines Skeletts, war der „Mad Trapper“, dieser vermeintliche Übermensch, ein ganz normaler Kerl mit Paradontose und einer Wirbelsäulenverkrümmung. Er war nicht größer oder mus­kulöser als andere, nur entschlossener. Und vermutlich auch militärisch ausgebildet.

Was ihn zum Mörder werden ließ, konnten die Wissenschaftler nicht ergründen. Ein Profiler der kanadischen Polizei beschrieb ihn als einen Fundamentalisten der Einsamkeit, der seine Eigenständigkeit um jeden Preis verteidigen wollte – und vermutlich auch ein düsteres Geheimnis verbarg. Welches genau, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Die Theorien über die Herkunft von Albert Johnson indes sind dank mehrerer DNS- Analysen entkräftet. Keine Familie konnte den berühmten Outlaw für sich beanspruchen, alle Hypothesen wurden durch die forensische Untersuchung widerlegt. So ist der „Mad Trapper“ auch im Tode geblieben, was er im Leben sein wollte: ganz allein.

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