Crash in der Luft Experiment zeigt: So gefährlich sind Drohnen für den Flugverkehr

An der US-Universität von Dayton haben Wissenschaftler untersucht, welche Schäden Drohnen an Flugzeugen verursachen können. Das Ergebnis ist eindrucksvoll

Normalerweise untersucht Kevin Poormon vom University of Dayton Research Institute, was Vögel anrichten, die mit Flugzeugen kollidieren. Denn sie können ein Flugzeug schlimmstenfalls sogar zum Absturz bringen. Aber es gibt weitere Gefahrenquellen im Luftraum. Zum Beispiel Drohnen.

Drohne prallt auf Flugzeugflügel

Um zu ermitteln, welche Schäden die surrenden Hobbygeräte verursachen können, ließ der Forscher eine handelsübliche, ein Kilogramm schwere Drohne auf die Vorderkante eine Flugzeugflügels prallen - mit einer Geschwindigkeit von 380 Kilometern pro Stunde. Das zerschmetternde Ergebnis: Ähnlich schwere Vögel richten zwar auf der Flügeloberfläche einen größeren Schaden an. Doch die Drohne drang tiefer ein und beschädigte sogar die tragende Struktur des Flügels.

Der Forscher will mit seinem Versuch dafür sensibilisieren, dass der anwachsende Drohnenverkehr in der Luft auch für die bemannte Luftfahrt zu einem ernstzunehmenden Problem wird. Erst im vergangenen Jahr kollidierte in den USA ein Helikopter mit einer Drohne. Bei dem Zusammenprall zog allerdings die Drohne den Kürzeren.

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