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Nanotechnologie Dieses Metall lässt Wasser abprallen


Das Prinzip stammt vom Lotosblatt: Forscher der University of Rochester haben ein superhydrophobes Metall entwickelt, von dem Wasser mühelos abperlt. Zeitlupenaufnahmen zeigen den beeindruckenden Effekt

Ein Tropfen Wasser, der auf ein solches Metall trifft, prallt ab wie von einem Trampolin. Aber wozu braucht man das "wasserscheue" (superhydrophobe) Metall denn? Chunlei Guo, Professor für Optik in Rochester, erklärt den Zweck seiner Entwicklung mit einer Pfanne: Von Teflon, das Oberflächen wasserabweisend macht, kullern Tropfen erst ab 70 Grad Neigung herunter.

GEO-Fallback-Bild

Von superhydrophobem Metall schon ab fünf Grad. Dazu kommt, dass die extrem wasserabweisende Wirkung nicht aus einer Beschichtung resultiert und sich daher nicht abnutzt. Auf solchem Material kann sich auch kein Eis bilden – sehr praktisch für Jet-Tragflächen oder Solarzellen.

Lotosblatt diente als Inspirationsquelle

Das Prinzip stammt vom Lotosblatt. Dessen Oberflächenstruktur hat Guo auf Metall übertragen. Mit Laserimpulsen von einer Billiardstel Sekunde Dauer wird die Metalloberfläche mit einer Nanostruktur versehen. Sie erinnert nun an Wellblech. Das klappt bei Platin, Titan oder Messing gleichermaßen: Die Metalle werden selbstreinigend, das abperlende Wasser nimmt Schmutzpartikel gleich mit. Kein Rost, kaum Raum für Bakterien. Interessant ist der Effekt demnach auch für Toiletten.

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