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Traumziel: Australien Die 5 schönsten Abenteuer in Westaustraliens Kimberley-Region

Wunderschönes Farbspiel am Cape Levegue
Wunderschönes Farbspiel am Cape Levegue
© Tourism Western Australia
Sie gehört definitiv ganz oben auf die Bucket List! Die Kimberley-Region im äußersten australischen Nordwesten gilt als eines der letzten unberührten und weitgehend unerforschten Wildnisgebiete unserer Erde und ist genau das richtige Reiseziel für Naturliebhaber und Abenteurer.

Die Landschaft, die als Kulisse für den Film „Australia“ diente und vor mehr als zwei Milliarden Jahren entstand, ist geprägt von tiefroten zerklüfteten Bergketten, mächtigen Wasserfällen, unberührten Küsten, mäandernden Flüssen, bauchigen Boabbäumen und kleinen Oasen. Bei einer Größe von 423.000 Quadratkilometern aber nur etwa 30.000 Einwohnern leben in der Kimberley-Region so wenig Menschen pro Quadratkilometer wie kaum irgendwo sonst auf der Welt. Dafür gibt es aber jede Menge Möglichkeiten, um mit Australiens Aboriginal People in Kontakt zu kommen und einen authentischen Einblick in ihre mehr als 40.000 Jahre alte Kultur zu erhalten. Wir haben die fünf schönsten Erlebnisse in der Region zusammengestellt: 

Bungle Bungle Ranges
Erst 1983 wurden diese schwarz-orange gebänderten Felshügel, die sich mitten im Outback aus der Ebene erheben, durch Zufall von einem Filmteam aus der Luft entdeckt. Heute gehören die Bungle Bungles im Purnululu Nationalpark zum UNESCO Weltnaturerbe. Besonders spektakulär sind die weltweit völlig einzigartigen Gesteinsformationen, die an Bienenkörbe erinnern, aus der Luft. HeliSpirit und Aviair bieten Tagestouren ab Kununurra an, inklusive kurzer Wanderungen durch die schönsten Schluchten im Park, darunter Echidna Chasm, Mini Palm Gorge und die Cathedral Gorge, wo der Guide mit etwas Glück „Waltzing Matilda“ trällert, um seinen Gästen die außergewöhnliche Akustik in der Schlucht zu demonstrieren.  Auch in Begleitung eines Aboriginal Guides kann man die schönsten Orte im Park erleben. 

Gibb River Road: Der Traum vom Allrad-Abenteuer
Die Gibb River Road gehört zu den beliebtesten Allradwagen-Strecken Australiens. Auf 660 Kilometern führt die ehemalige Viehroute als staubige Outback-Piste mitten durch das Herz der Kimberley-Region. Auf ihrer Reise von Derby nach Kununurra erleben Besucher bizarre Felsformationen, tiefe Schluchten und natürliche Felsenpools; sie passieren riesige Rinderfarmen, erhalten Einblick in die uralte Kultur der Aborigines und lauschen Geschichten aus der Pionierzeit. Zu den Highlights an der Strecke gehören Winjana Gorge, Tunnel Creek, Bell Gorge, Manning Gorge, die Mitchell Falls, der El Questro Wilderness Park und Home Valley Station.  

Ungezähmte Wildnis „in style“: Kimberley-Kreuzfahrt
Keine Straße führt an die unbesiedelte Küste der Kimberley-Region, nur per Schiff, Hubschrauber oder Wasserflugzeug kommt man hierher. An Bord kleiner, exklusiver, mit allem erdenklichen Komfort ausgestatteter Kreuzfahrtschiffe, z.B. von True North oder Kimberley Quest, erleben Gäste die Schönheit der Landschaft zwischen Broome und Kununurra vom Wasser aus. Täglich werden die Passagiere mit kleinen Beibooten oder einem mitschipperndem Helikopter für Ausflüge an Land gebracht, um in kristallklaren, natürlichen Felsenpools zu schwimmen, eine Dusche unter einem rauschenden Wasserfall zu nehmen, Felsmalereien von Ureinwohnern zu besichtigen oder Wildtiere zu beobachten. An Bord werden exzellente Weine serviert, der mitreisende Schiffskoch zaubert erlesen Speisen aus lokalen Erzeugnissen.

Camping with Custodian – In Aboriginal Communities übernachten
In der Kimberley-Region gibt es inzwischen fünf Campingplätze mit maximal 30 Stellplätzen, die sich auf dem Land von Aboriginal Communities befinden und von diesen betrieben werden: Imintji, Mimbi Caves, Violet Valley, Doon Doon, Djarindjin. Besucher begegnen hier Einheimischen aus der Community, unterstützen diese durch ihre Übernachtung vor Ort und erhalten einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Kultur an Orten, die zu den entlegensten in ganz Australien gehören. Alle Campingplätze liegen in der Nähe touristischer Attraktionen: an der Gibb River Road, unweit des Purnululu Nationalparks, direkt an den Mimbi Caves (Rock Art), in der Nähe von Kununurra oder am Cape Leveque. Neben der Übernachtung und mit etwas Glück abendlichem Beisammensein am Lagerfeuer, gibt es vor Ort meist auch kleine Kunstgalerien und es werden Touren mit Aboriginal Guides angeboten. 

Cape Leveque – Wo das Outback auf den Ozean trifft
An der Spitze der Dampier-Halbinsel nördlich von Broome erwartet Besucher mit Cygnet Bay Pearl Farm nicht nur Australiens älteste Perlenfarm, die bis heute in Betrieb ist, sondern auch eine landschaftlich spektakuläre Kulisse: Am Cape Leveque treffen rostrote Klippen auf schneeweisen Sandstrand und den türkisblau leuchtenden Ozean. Die Stimmung bei Sonnenuntergang an diesem Strand: unvergesslich! Außerdem ist die Dampier-Halbinsel das Land der Bardi-Aborigines, deren kulturelles Erbe bis heute sehr lebendig ist. Bei Touren mit Aboriginal Guides erfahren Besucher mehr über die sechs Jahreszeiten der Ureinwohner (Bundy’s Cultural Tours), dürfen traditionelle Fischfangtechniken selbst ausprobieren, so zum Beispiel beim Speerfischen oder „Mud Crabbing“ (Brian Lee Tagalong Tours) oder lauschen Terry Hunters (Cygnet Bay Pearl Farm, Borgorron Cultural Tours) Familiengeschichte, die seit vier Generationen eng mit den Betreibern von Cygnet Bay Pearl Farm verknüpft ist. Auch dem Künstler Bruce Wiggan, der die Technik des Pearl Shell Carving beherrscht, dürfen Gäste auf dem Gelände der Farm über die Schulter schauen. Eine unvergessliche Übernachtung bietet das Wilderness Camp Kooljaman @Cape Leveque. Seit die Teerarbeiten an der Cape Leveque Road Ende 2020 abgeschlossen wurden, ist die Halbinsel ganzjährig auch für Autos mit Zweiradantrieb zugänglich.

Noch mehr Gründe für eine Reise nach Westaustralien gibt es hier: www.westernaustralia.com

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