Leuchtturm Gellen, Hiddensee

Auch bekannt als das Gellener Leuchtfeuer, strahlt dieser Leuchturm von der Westseite von Hiddensee sein Signal auf die Ostsee hinaus. Der nur zwölf Meter hohe Turm wurde 1905 auf einem Steinsockel errichtet und besteht aus rot und weiß lackierten Eisenteilen. Sein großer Bruder warnt die Schiffe im Norden der Insel. Das feststehende Licht blinkt gleichmäßig und leuchtet im Umfang von 360 Grad

Leuchtturm Lindau, Bodensee

Ja, sogar die Bayern haben einen Leuchtturm - und zwar den südlichsten Deutschlands. Der 33 Meter hohe Lindauer Leuchtturm erhebt sich auf der gleichnamigen Insel und grüßt zusammen mit dem Bayrischen Löwen an der Hafeneinfahrt die Schiffe. Alle drei Sekunden leuchtet sein Blitzfeuer auf. Ein seltenes Detail bei Leuchttürmen: Die Uhr, die an seiner Fassade eingelassen ist

Leuchtturm Obereversand, Dorum

Als wäre er bei Flut auf Stelzen geklettert, hockt der Leuchtturm Obereversand auf einer Gitterkonstruktion in Dorum zwischen Cuxhaven und Bremerhaven. Zwei Wärter schieben hier abwechselnd Dienst. Vom Deichvorland aus, das bei Ebbe den Unterbau freigibt, blickt man von ihm über das Wattenmeer. Der ursprüngliche Bau aus dem 19. Jahrhundert ist noch erstaunlich gut erhalten

Leuchtturm Kaiserschleuse (Pingelturm), Bremerhaven

Klingt doch gleich viel sympathischer: Die Kaiserschleuse Ostfeuer nennt der Volksmund schlicht "Pingelturm". Wird es an der Küste von Bremerhaven nebelig, schlägt seine Glocke regelmäßig viermal schnell hintereinander. Mit seinem roten Backstein passt der 15 Meter hohe und um 1900 erbaute Leuchtturm zur typisch norddeutschen Architektur der Gegend

Leuchtturm Sassnitz, Rügen

Bis zu zwölf Seemeilen weit erkennt man auf See noch sein Feuer. Der grün-weiß-lackierte Sassnitzer Leuchtturm ruht auf dem achteckigen Ende der 1,5 Kilometer langen Ostmole. Bei stürmischer See brechen sich die Wellen an seinem Fundament. Errichtet wurde der Leuchtturm 1904 für die Fähren aus dem 100 Kilometer entfernten Trelleborg

Leuchtturm Warnemünde, Rostock

Warnemünde wäre ohne seinen Leuchtturm nicht dasselbe: 1898 in Betrieb genommen, gilt das Bauwerk mit seinen Zierstreifen, Granitwendeltreppen und zwei Galerien als das Wahrzeichen des Seebads. Von ganz oben aus ergibt sich ein Blick über den gesamten Küstenort - und natürlich hinaus auf die Ostsee

Pilsumer Leuchtturm, Greetsiel

Vor allem durch die Filme des Komikers Otto Waalke und die Kinderbuchreihe "Lükko Leuchtturm" wurde der Pilsumer Leuchtturm bekannt und so zum Symbol für Ostfriesland schlechthin. Seit 1888 steht er in der Ferienregion Krummhörn-Greetsiel und ist besonders beliebt als Hochzeitsort: Rund 200 Paare heiraten jedes Jahr vor der Kulisse des rotgelben Zylinders

Leuchtturm Bremerhaven

In seiner verspielten Architektur erinnert er an prachtvolle Kirchtürme: Der Simon-Loschen-Leuchtturm (auch: Bremerhavener Oberfeuer) vereint norddeutsche Backsteingotik der Hansezeit mit den technischen Elementen eines Leuchtturms. Sein Architekt Simon Loschen schuf ebenfalls die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche, deren Ähnlichkeit unverkennbar ist. Unterhalb des Leuchtturms fahren Schiffe in den Neuen Hafen ein

Quermarkenfeuer Rotes Kliff, Sylt

Er warnte einst die Schiffe vor einer nahen Sandbank, heute übernimmt diese Aufgabe das größere Leuchtfeuer in Kampen. Geblieben ist das idyllisch abgelegene Türmchen als Sylter Kulturdenkmal, vor dem sich Dünen auftürmen und sich das Gras im Wind wiegt

Leuchtturm Westerheversand, Nordfriesland

Mit seinen roten und weißen Streifen verkörpert der Leuchtturm Westerheversand den Inbegriff der Signalgebäude. Begleitet von zwei baugleichen Häusern erhebt er sich auf einer Warft aus der umliegenden Salzwiesenlandschaft. Erstaunlich ist die Reichweite seiner Lichtbogenlampe, die in klaren Nächten an die 50 Kilometer beträgt. In den Häusern wohnen die Zivildienstleistenden der Schutzstation Wattenmeer. Der Turm selbst benötigt kein Personal mehr - das Lichtsignal gibt er von alleine ab

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