Torla, Spanien

Canyons tun sich auf, Gipfel stechen ins Blau und am Himmel kreisen Bartgeier: Die Bergwelt in Spaniens Nordosten macht Wanderer demütig. Das Ordesa Tal wurde bereits 1918 als Nationalpark deklariert und ist so das älteste Naturschutzgebiet in den Pyrenäen. Bohlenwege, die an Steilwänden entlangführen, Wanderpfade mit Blick auf Seen und Schneefelder: In den spanischen Pyrenäen zeigt die Bergwelt ihren ursprünglichen Charakter – und ihre Größe. Das Grenzgebiet der autonomen Provinzen Katalonien und Aragon ist eine lohnende Entdeckung.

Westlich von Aigüestortes, noch in Aragon, liegt der Ordesa y Monte Perdido mit seinen Schluchten, wo im Talgrund das Wasser von allen Seiten strömt, stürzt, rieselt. Die Kalksteinklippen, die sich entlang des Camino de Soaso auftürmen, lassen viele vom "Grand Canyon der Pyrenäen" schwärmen. Wie ein Gemälde erhebt sich das mittelalterliche Bergstädtchen Torla am Eingang des Nationalparks. Mit einem Shuttle-Bus geht es von dort aus innerhalb weniger Minuten in die traumhafte Landschaft. In dem mittelalterlichen Bergstädtchen am Eingang des Parks liegt das familiär charmante Hotel Bujaruelo. Außerdem gibt es direkt im Dorf den Campingsplatz Camping San Antón und noch idyllischer direkt am Ara-Fluss den Platz Camping Río Ara.

GEO Reise-Newsletter
Aktuelle GEO-Magazine
<< zurück >> vor
nach oben