Estland, Narva

Hier endet die Europäische Union besonders spektakulär: Wie in einem Kräftemessen erheben sich an den Ufern der Narva mächtige Burgen, die estnische Hermannsfeste und das russische Iwangorod. Die östlichste Stadt Estlands ist nach dem Fluss benannt, der die Länder natürlich teilt. Die Bollwerke zeugen von der strategischen Bedeutung des Grenzorts, dessen Geschichte sich im Museum im Hauptturm der Hermannsfeste nachvollziehen lässt. Heute sind die Zwillingsstädte mit einer Brücke verbunden. In Narva wohnen überwiegend russischstämmige Esten. Klotzige Sowjet-Architektur und mittelalterliche Bauten wechseln sich im Stadtbild ab. Im nahen Kurort Narva-Jõesuu mündet der Fluss in die Ostsee, weite Sandstrände und unberührte Laubwälder gehen ineinander über. Hier verbrachte schon die russische Bohème des 19. Jahrhunderts ihre Sommerurlaube. Sankt Petersburg ist nur 100 Kilometer entfernt.

Die Anreise gelingt am einfachsten über die Hauptstadt Tallinn. Alle Infos rund um Narva und Estland gibt es unter: www.visitestonia.com.

GEO Reise-Newsletter
Aktuelle GEO-Magazine
<< zurück >> vor
nach oben