Prag – Türme, krumme Gassen und Karlsbrücke

Sie ist die "Goldene Stadt"

- warum, darüber scheiden sich die Geister. Die einen sagen, weil die Sandsteintürme der Stadt bei Sonnenlicht wie golden erscheinen. Andere, weil Kaiser Karl IV. die Türme der Prager Burg vergolden ließ. Wieder andere

behaupten, weil Rudolf II. mehrere Alchemisten bei der Suche nach Gold unterstütze. Wie dem auch sei - Fakt ist: unter Karl IV. wurde nicht nur die Karls-Universität gegründet, sondern auch der St. Veits-Dom und die berühmte Karlsbrücke über der Moldau erbaut. Wer durch das jüdische Viertel und den größten jüdischen Friedhof mit seinen krummen Gassen läuft, erinnert sich an Kafkas Romane. Jeden Tag zur vollen Stunden erscheinen an der astronomischen Uhr nicht nur die zwölf Apostel, sondern auch ein wackelndes Skelett, das den Tod symbolisieren soll. Und bevor die nächste Stunde schlägt, eilen die Touristen schnell weiter – denn es gibt noch so viel zu sehen.

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