Pilgerweg: Grenzüberschreitend - der Benediktweg reicht von Oberösterreich bis nach Slowenien

Kaiser Josef II. schloss das Benediktinerstift St. Paul im Kärntner Lavanttal 1789. Doch 1809 machte sich eine Gruppe Benediktinermönche aus Spital am Pyhrn in Oberösterreich auf den Weg nach St. Paul, um es wieder zu eröffnen. Daran erinnert der heutige Benediktweg.

Aus Anlass der 200-Jahrfeier der Wiederbesiedelung des Stiftes St. Paul im Lavanttal wurde 2009 dieser Pilgerpfad eröffnet. Der Name geht auf den Ordensgründer Benedikt von Nursia zurück. Gute 15 Tage muss der Pilger für diesen grenzüberschreitenden Pilgerpfad einplanen, der mittlerweile auf 315 Kilometer ausgebaut wurde. So führt er von Spital am Phyrn in Oberösterreich, über Seckau in die Steiermark zum Stift St. Paul in Kärnten und weiter bis nach Gornji Grad in Slowenien.

Zu den kulturellen Höhepunkten zählen unter anderem die barocke Stiftskirche in Spital am Pyhrn in Oberösterreich und das Benediktinerstift Admont in der Steiermark, mit dem größten klösterlichen Büchersaal der Welt. Auch das Franziskanerkloster Nazarje mit der Kapelle der Schwarzen Madonna ist sehenswert. Naturfreunde hingegen schätzen vor allem die Etappe durch den Nationalpark Gesäuse und den Abschnitt durch die Gebirgsgruppe der Niederen Tauern.

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