The Lost Gardens of Heligan, Cornwall

Diese verwunschene Gartenanlage zieht nicht nur Pflanzenfreunde in ihren Bann. Mit ihren Skulpturen, Schluchten und dem sogenannten Dschungel regt sie die Phantasie von Groß und Klein an. Hier schlafen überwucherte, steinerne Elfen auf dem Waldboden oder schauen Trolle mit Haar aus Farn neugierig aus der Erde. Heligan war mehr als 400 Jahre der Wohnsitz der Familie Tremayne. Auf dem 400 Hektar großen Landsitz arbeiteten über ein Dutzend Menschen daran, die Gartenanlage zu pflegen und einzigartig zu machen. Als der Erste Weltkrieg dafür sorgte, dass die Gärtner an die Front ziehen mussten, übernahmen Brombeergestrüpp und rankender Efeu die Anlage. Erst als ein Wirbelsturm sorgte 1990 dafür, dass Heligan wiederentdeckt wurde. Die Windkraft legte einige der ummauerten Gärten wieder frei sowie den Spruch „Komm nicht hierher zum Schlafen oder Schlummern“, den die einstigen Angestellten in die Kalkmauern geritzt hatten. Seitdem wird daran gearbeitet, die Lost Gardens wieder mit Leben zu beflügeln. Besonders schön anzusehen sind allerdings der Ziergarten mit Kristallgrotte, Wunschbrunnen, Pavillons und Teichen sowie der Dschungel, einem 300 Meter langen Tal, das von üppig wucherndem Bambus, Gunneras, Agaven, Baumfarn, Hanfpalmen und Rhododendron bewachsen ist. Mehr Informationen zu The Lost Gardens of Heligan.

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