Landung auf dem blauen Planeten

Vor Queensland verwässert der Pazifik das Himmelsblau, mischt Türkis dazu und rauscht mit weissen Spitzen an die Strände von 900 teils unbewohnten Inseln im Great Barrier Reef. Unsere Reporter fanden Orte, die reich an Arten sind - von der Alge bis zum Wal - und überreich an Schönheit
In diesem Artikel
Insel der Tiere - Magnetic Island
Insel des Widerstands - Great Keppel Island
Insel der Wissenschaft - Heron Island
Insel der Wenigen - Wilson Island

Insel der Tiere - Magnetic Island

Ob er wisse was das ist, frage ich den Piloten durch das Kopfhörermikrofon und zeige auf die bräunlichen Schwaden, die im Meer treiben. "Eine Orgie", sagt er trocken. Nach dem ersten Frühlingsvollmond im November, so der Pilot, schießen alle Korallen gleichzeitig wie auf ein fernes Kommando ihre Spermien und Eier ins Wasser. "Coral Spawning. Ihr könnt euch glücklich schätzen, das zu sehen – es passiert nur einmal im Jahr." Ein Abschiedsgeschenk.

Vor wenigen Augenblicken hat sich der kleine Helikopter in den Morgenhimmel über Heron Island geschraubt, um uns zurück zum Festland zu bringen. Für einen Moment stehen wir in der Luft, dann fliegen wir über das Hafenbecken mit dem Wrack der "Protector", die hier versenkt wurde. Über das Resort mit Bar, Pool und der Bank, von der man den besten Blick hat auf die Shark-Alley, einen Graben im Riff, durch den so viele Haie schwimmen. Über die Dächer der Bungalows, den dichten Pisonia- Wald. Und dann hinaus auf den Ozean. Er leuchtet türkisgrün, wie Adern zeichnen sich darin die Korallen ab, die heute jenen Braunschleier tragen.

Nie hätte ich gedacht, dass mich Korallensex so berühren würde. Aber wer zum Great Barrier Reef vor der Küste Australiens reist, der macht nicht einfach einen Badeurlaub. Hier kommt der Reisende nicht umhin, während er über die größte von Organismen geschaffene Struktur staunt, auch an deren mögliches Ende zu denken. Denn der Klimawandel setzt dem 2300 Kilometer langen Riff zu, steigende Wassertemperaturen stressen die Korallen, sie bleichen aus. Manche Experten prophezeien, in 40 Jahren werde das Riff einem Skeletthaufen gleichen. Andere behaupten, die Große Barriere kann sich anpassen, und die Korallen werden - zäh wie Kakerlaken - überleben. Wir nehmen die Korallen-Orgie als Hoffnungsschimmer mit. Denn so lustvoll der Schluss unserer Reise ist, so fruchtbar war jede ihrer Stationen.

Barney stinkt. Man kann es nicht anders sagen. Er stinkt so sehr, dass ich mein Gesicht abwende von dem graubraunen Kerl mit den Puschelohren. "Was ist mit ihm?", frage ich Natalie. Barney krallt seine Klauen in meinen Bauch, als würde er die Abneigung spüren. "Er ist auf Brautschau", sagt die Rangerin vom „Bungalow Bay Koala Village". „Dafür strömt er diesen Duftstoff aus. Bei Koala-Weibchen kommt er damit besser an als bei dir." Barney gehört zu denen, die hier aufgepäppelt werden, Schützlinge wie Serge, die Schlange, Barbie, das Krokodil, und Shadow, der schwarze Kakadu. Die Tiere müssen sich ihren Unterhalt mitverdienen. Für 25 Dollar können Besucher mit ihnen frühstücken, Natalie nennt es: "Brekkie with the Beasts". Unsere Reise über die Inseln vor Queensland beginnt auf Magnetic Island, einer von rund 900 im Great Barrier Reef. Zu ihrem Namen kam sie, weil hier der Kompass auf James Cooks Schiff "Endeavour" verrückt gespielt haben soll. Auch wenn sich das Phänomen nie wiederholen ließ, behielt sie diesen Namen. Die Aborigines nennen die Insel mit den Hügeln, dem dichten Wald und den rundköpfigen Felsen "Yunbenun".

Kaum irgendwo sonst im Great Barrier Reef kommen sich Mensch und Tier so nah wie auf "Maggie". Was daran liegen mag, dass hier seit etwa 120 Jahren Reisende landen. Ortsnamen wie Picnic Bay stehen für die Lieblingsbeschäftigung der Ausflügler, denen schon damals die bunten Sittiche aus der Hand gefressen haben. Heute gehört rund die Hälfte der Insel zum Magnetic- Island-Nationalpark. 2500 Koalas leben im Wald. Wir folgen einem der Wege, der durch dichten Busch mit braunem Laub führt. Plötzlich fliegen die vermeintlichen Blätter auf: Schmetterlinge schwirren durch das Sonnenlicht, umringen uns, setzen sich auf unsere Köpfe. Später stehen wir an der alten Mole und sehen zu, wie Maggies Einwohner hier Rock-Wallabies füttern. Einige dieser kleinwüchsigen Känguru-Verwandten hüpfen mit Nachwuchs im Beutel über den Fels.

Maggie hat vor ein paar Jahren Berühmtheit erlangt. Infolge des besonders heißen Sommers von 2002 erbleichte ein Korallenriff. Man hielt es für verloren. Doch zeigten sich bald Farbflecken, und tatsächlich siedelten sich wieder Korallen an. Das machte den Australiern Mut, in den Berichten ging es nicht mehr um das "always-dying Great Barrier Reef", sondern um dessen "schnelle Erholung". Ein neues Wort kam auf: "Resilienz". In der Meeresbiologie beschreibt es die Fähigkeit eines Ökosystems, sich wieder aufzurappeln. Doch im Jahr 2009 wurde das Riff erneut auf die Probe gestellt. Ein Tropensturm zertrümmerte die jungen Korallen.

Wir wollen schnorchelnd nach neuem Leben suchen. Doch die Experten der Marine Park Authority raten ab, die Korallen brauchen Zeit, um sich zu erholen. Wir respektieren das und besuchen eine von Palmen gesäumte Bucht, blankpolierte Felsen liegen in der Sonne wie Riesenschildkröten, das Meer funkelt in entrücktem Türkis. Ein Liebespaar hockt in der offenen Tür eines einsam stehenden VW-Busses, und im Wasser badet Michelle ihre neun Monate alte Tochter Immara. Sie leben hier – und man beneidet sie um jede Minute.

Insel des Widerstands - Great Keppel Island

Mit fast unvermindertem Tempo hält die Fähre auf den Sandstrand zu und fährt - rumms! - einfach auf die Insel. Auf Great Keppel braucht man für das Anlegemanöver keinen Landungssteg, man steht gleich mitten im Leben. Und so bekommen wir schon bei der Ankunft eine Ahnung vom etwas rustikalen Charme dieser Insel.

An einer Strandbar treffen wir Geoff Mercer, einen lebensfrohen Endfünfziger in Shorts und ausgeblichenem Karohemd. Ein Sombrero-großer Strohhut schützt das braune Gesicht mit dem grauen Schnurrbart. Geoff betreibt das "Great Keppel Island Holiday Village" (ein paar Hütten unter Palmen), die Marina (mit Kayak- und Schnorchelequipment-Verleih), und er ist eine Art Sprecher der zwölf Inselbewohner, eines renitenten Völkchens. Bis Oktober 2009 kämpften sie gegen ein überdimensioniertes Resortprojekt, ein Hotel mit 300 Zimmern sollte er‑ richtet werden, dazu 1700 Villen, ein Yachthafen, ein Golfplatz. Schließlich hat die Regierung von Queensland das Projekt vorerst gestoppt. Und im April 2010 entging die Insel nur knapp einer Umweltkatastrophe: Ein von Gladstone kommender Kohlefrachter lief unweit auf Grund. Ein Wunder, dass die "Shen Neng 1" nicht zerbrach. "950 Tonnen Diesel waren im Tank." Geoff flucht über die Behörden, die solche Irrfahrten durch das Riff zuließen. "Am liebsten würde ich alle Verantwortlichen zu uns einladen. Dann werden sie verstehen."

Wir steigen auf die Ladefläche von Geoffs Daihatsu, einem ursprünglich roten Allradfahrzeug, dem die Sonne so zugesetzt hat, dass der Lack abblättert - ein Auto mit Sonnenbrand. Stollenreifen wühlen sich durch den Sand, wir biegen ab auf einen gepflasterten Weg unter Palmen, vorbei an einem "Supermarkt" mit Strandspielen und Postkarten, an einem Restaurant, das für seine Pizza wirbt, und an einem gigantischen Haifischmaul aus Plastik. Was das soll? "Ein Gag", sagt Geoff.

Dann fahren wir durch ein verbeultes Tor, passieren einen leeren Pool, in dem nur Laub knistert, einen Saal mit eingeschlagenen Scheiben und offenbar schon lange unbewohnte Häuser. Jedes hat eine Veranda, von der man einen fantastischen Blick auf das Meer hat. Eine Eidechse raschelt durchs Unterholz. Was ist hier passiert? Geoff zuckt die Schultern und sagt schlicht: "Das war ein Hotel, es wurde aufgegeben." Warum? "Es war ein Dinosaurier, viel zu groß für diesen Lebensraum." Und der einstige Betreiber darf es als Geisterhotel einfach so zerfallen lassen, er muss es nicht abreißen? Geoff zuckt erneut die Schultern. Wir haben das Gefühl, dass in Australien vieles XXL ist – nicht nur die Natur, sondern auch die Lässigkeit, mit der man ihr begegnet. Der Jeep kämpft sich über einen holprigen Weg unter Eukalyptusbäumen einen Hügel hoch. Wir halten auf einer Lichtung mit einer Hütte. Weit geht der Blick über Berge, Strände, das Meer, man kann sich nie daran sattsehen. "Das ist mein Lieblingsplatz", sagt Geoff. Die Hütte gehörte einst Schafhirten, Great Keppel hat auch eine Karriere als Weidegrund für Schafe hinter sich. Aber das ist jetzt vorbei. Und weil auch der zweiten Karriere als Resort-Insel kein Erfolg beschieden war, bleibt Keppel, was es ist: ein authentischer Ort. Dafür muss man Menschen wie Geoff danken. Ja, er betreibt ein Hotel und hegt eine nicht ganz uneigennützige Abneigung gegen einen großen Konkurrenten. Doch sein "Holiday Village" ist hier gewachsen und nicht als Reißbrett- Resort auf die Insel transplantiert worden.

Geoff kam vor 31 Jahren aus Tasmanien nach Great Keppel und sagt, er sei seither nie mehr wirklich auf dem Festland gewesen. "Und weißt du, warum? Die Weite macht mir Angst." Zurück im "Holiday Village", stellt uns Geoff seine Frau Dianna vor, eine schmale, vornehme Amerikanerin, die ein wenig an Diane Keaton erinnert. Auf einer Rundreise kam sie nach Keppel und wollte weiter, ins Outback. Doch Geoff hat sie überredet, zu bleiben. Das war vor 13 Jahren. Sie hat es nie bereut, sagt sie. Wir sitzen an einem der groben Tische und trinken Eistee. Die Sonne brennt, das Meer rauscht, die Luft riecht nach heißem Heu. Wer sind seine Gäste? "Backpacker und Familien", sagt Geoff und beschreibt, wie sie ankommen. "Anfangs sind sie hektisch und erkundigen sich, wo sie ihre Wertsachen deponieren können. Ich sage: Unterm Kopfkissen. Sie bleiben skeptisch. Wo sie denn ihre E-Mails checken können? Ich sage: Nirgends. Und wenn sie nach dem Nachtleben auf Great Keppel fragen, antworte ich: Du wirst die Sterne sehen."

Insel der Wissenschaft - Heron Island

Wenn die Noddies kommen, zählt Heron Island 70 000 bis 100 000 Einwohner mehr. Die kleinen schwarzweißen Vögel lassen sich von den Menschen nicht in der Aufzucht ihrer Brut stören. Die Resort-Gäste staksen über die Vögel, wenn sie ins Restaurant gehen, sitzen neben einem Vogel auf der Bank am Meer und sehen den Haien zu, wie sie durch das Korallenriff schnüren, aus dem sich die Insel erhebt. Meist sind es Zitronen-, Schwarzspitzen- und Weißspitzenriffhaie. Für Menschen interessieren die sich in der Regel nicht. Und tatsächlich rasen sie mit irrwitzigem Tempo davon, wenn man zu ihnen ins Wasser steigt.

Heron liegt weit draußen im Meer, in einem Passepartout aus prachtvollen Korallengärten. Es gibt ein Resort mit 250 Betten und eine Außenstelle der University of Queensland. Chloe arbeitet für das Institut und zeigt uns Experimente, mit denen sich die Wissenschaftler beschäftigen. In einem geht es um das Mysterium des coral spawning: Dafür werden Korallen in getrennten Wasserbassins gehalten, zwischen denen Alufolie aufgespannt wurde. So soll verhindert werden, dass die Korallen kommunizieren. Halt: Kommunizieren? Noch ist nicht geklärt, was dazu führt, dass die Korallen, obwohl tausende Kilometer voneinander entfernt, zur selben Zeit ihre Spermien und Eizellen ins Wasser schießen.

Wir treffen auf einige Studenten in Bikinis und Badehosen, die sich auf eine Exkursion vorbereiten, einen Schnorchelausflug zum Riff. Shaun leitet die wissenschaftliche Unterwasserreise. Der Meeresbiologe ist Brite, seit drei Jahren hier und macht sich einen Spaß daraus, uns seine Deutschkenntnisse vorzuführen. "Der Vogel fliegt um die Ecke", sagt er und lacht sich schlapp.

Auch Heron ist dicht bewaldet. Shaun erklärt den Studenten das Prinzip der Inseln: Obwohl mitten im Meer gelegen, speichern sie Regenwasser in Felsschichten unterhalb der Oberfläche, das reicht für die extrem genügsamen Pflanzen. "Für das Hotelresort gibt es eine Entsalzungsanlage. Die verwandelt den Pazifik in Duschwasser, mit dem sich die Gäste das Salz des Stillen Ozeans vom Körper waschen." Und wieder lacht der Wissenschaftler. Die Korallenriffe machen nur sechs Prozent des Great Barrier Reef Marine Park aus. Vor Heron Island erstreckt sich ein sogenanntes Plattformriff, es ist rund zehn Kilometer lang und bis zu fünf Kilometer breit. „Es profitiert von seiner Entfernung zum Festland. Hier draußen gibt es nur wenig Wasserverschmutzung, ihr werdet intakte Korallen erleben.“

Der erste Besuch im Korallenriff wirkt wie ein Rausch. Vor unseren Augen explodiert eine Welt der Farben und Formen. Blausilbrige, rotbraunweiße, mattschwarze, rosafarbene, leuchtendgelbe, blaugepunktete, schwarzgestreifte, durchscheinende Fische mit Hörnern, mit breit grinsendem oder mit schmal trompetendem Maul tanzen um Weichkorallen, die aussehen wie Fächer, Geweihe oder Hirne.

Immer wieder hält Shaun an und erklärt. Insgesamt besteht die Barriere aus 2900 Riffen, 1500 Fischarten und rund 400 Korallenspezies. Es ist eine paradoxe Welt, obwohl nur auf einem Bruchteil der Ozeanböden Korallenriffe wachsen, in einem extrem nährstoffarmen Meer - deshalb auch das klare Wasser - leben darin ein Drittel aller Fischarten. "Doch viele sind wie Menschen, sie machen hier nur Sex-Urlaub", sagt Shaun und lacht. "Die Rochen paaren sich vor Heron." Dann findet der Wissenschaftler eine Seegurke und sagt, dass in ihrem Hintern ein Fisch lebt, der nur nachts rauskommt. "Der kleine Arschkriecher hat Angst, dass ihm jemand seinen Platz streitig macht."

Landung auf dem blauen Planeten

Sonnenuntergang auf Koh Mak

Insel der Wenigen - Wilson Island

Wie schnell die Dunkelheit kommt. Gerade noch streifte die Sonne das Meer, jetzt wölbt sich ein unfassbarer Sternenhimmel über der winzigen Koralleninsel Wilson Island, fahl leuchtet der Vollmond. Das Riff, das Wilson rahmt, ist das schönste, das ich je sah. Verästelte Korallenstöcke liegen am Strand, der so weiß strahlt, dass hier ständig Werbespots gedreht werden müssten. Zum Glück wird das nie passieren. Nur zwölf Menschen dürfen zur selben Zeit auf Wilson wohnen, in einem tented resort: Befestigte Zelte dienen als Zimmer, ein großes Zelt birgt das Restaurant, und das Bad steckt in einem Container. Hier ist die Natur zu wertvoll und selbst das Hotel nur Gast auf Zeit. Nicht aus Sand besteht Wilsons weißer Strand, sondern aus Korallenbruch. Das macht die Brandung zum Musikstück, wenn sich die Wellen zurückziehen, klimpern die hohlen Bruchstücke gegeneinander. Ein Sound, so fremd und bezaubernd, dass ich nicht schlafen kann. Überhaupt sind es die Geräusche, die die Nacht im Zelt zur Herausforderung machen. Das Jammern der in Erdlöchern nistenden Sturmtaucher klingt wie Kinderweinen, das Laub der Palmen knistert, und plötzlich ist da ein lautes Schnauben, begleitet von einem Geräusch, als schleifte jemand eine schwere Holzkiste durch den Sand.

Ich laufe hinaus. Im Mondlicht finde ich die Spur. Im Zickzack zieht sie über den fahlen Strand, als gehörte sie zu einem Spielzeugauto, das so lange geradeaus fährt, bis es gegen ein Hindernis prallt und dann eine andere Richtung einschlägt. Auf dem Weg aus dem Wasser an Land wird die Spur von - bums! - einem Felsblock umgeleitet. Von - bums! - einem Baumstumpf. Bums! - einer Sonnenliege. Manchmal kann man nur lächeln über die Unvollkommenheit allen Lebens. Und dann liegt da die Meeresschildkröte. Sie hat ihr Element verlassen, eine Welt, in der sie sich trotz ihres Gewichts leicht bewegen kann, und schaufelt jetzt mit den Flossen eine Kuhle in den Sand. Es muss anstrengend sein, das Tier atmet schnaubend.

Auch andere Gäste des Resorts sind aufmerksam geworden, in einigem Abstand wohnen wir der Ei-Ablage bei. Wilson ist beliebt bei Paaren und Honeymoonern, eine Insel für romantische Stunden. Und so stehe ich mit Elisabeth und Adrian, Kim und Ben, Virginia und Bob im Kreißsaal der Natur. Einige werden hier die Nacht verbringen. Andere berichten beim Frühstück von fünf weiteren Spuren. Susan, die mit Toby das Resort leitet, sagt, dass heute noch mehr Schildkröten kommen werden. Es sei ein besonderer Tag, der Tag nach dem ersten Vollmond im November. Und der Tag unserer Abreise. Frühmorgens kommt das Motorboot, um uns nach Heron Island zu bringen. Von der rund 30 Minuten entfernten Insel trägt uns dann der Helikopter zurück aufs Festland. Auch Virginia und Bob aus San Diego fliegen heute heim, nach zwei Wochen Honeymoon. Arm in Arm stehen sie am Heck und sehen zu, wie die Insel immer kleiner wird am blau-blauen Horizont.

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