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Schottland Neun Lieblingsorte in Edinburgh

Alte Gemäuer und hippe Cafés - Schottlands Hauptstadt ist zeitlos schön. Unsere Autorin fand neun Lieblingsorte aus allen Epochen
Edinburgh

Die Skyline von Edinburgh scheint sich in den letzten Jahrhunderten kaum verändert zu haben und das macht den Charme der schottischen Hauptstadt für Viele aus

Schottisches Parlament

Seit 2004 tagen die Abgeordneten auf einem Campus an der Canongate. Die Fensterläden aus Holz und Granit spiegeln Natur und Kultur des Landes, das Dach soll an umgedrehte Kähne erinnern. Für die Führungen sollte man sich vorab online anmelden.

Lowdown Coffee

Edinburghs New Town gilt als Meisterwerk georgianischer Stadtplanung. Man flaniert über breite Straßen, vorbei an Reihenhäusern mit symmetrischen Backsteinfassaden. Im Souterrain von einem dieser Häuser in der George Street liegt das »Lowdown Coffee«. Ein Café so simpel und geradlinig eingerichtet wie der Stadtteil selbst. Unbedingt bestellen: einen Flat White und das Kürbis-Sandwich.

Royal Yacht Britania

Diese Treppe schritt Queen Elizabeth II zahllose Male hinunter. Im Ballsaal und Salon der 1954 in Dienst gestellten königlichen Jacht empfing sie Staatsgäste, auf dem Sonnendeck nahm sie mit der Familie den Nachmittagstee ein. Seit 1997 ist der Dampfer ausrangiert und kann in Leith von jedermann besichtigt werden.

The Devil's Advocate

Eindeutig, dieser Pub ist Teil von Old Town – so dunkel, verwinkelt und voller Gegensätze, wie er sich gibt. Die Bar mit der Whisky- Sammlung ist in der haushohen Eingangshalle untergebracht, die Tische zum Essen im Mezzanin, wo die Decke so niedrig ist, dass man sich fast ducken mag. Auf der Karte steht etwa Schweinekotelett mit gewürztem Rotkohl und Topinambur-Püree.

National Museum of Scotland

National Museum of Scotland, Edinburgh

Lichtdurchflutet und voller schottischer Geschichten: das National Museum

Wussten Sie, dass die Schotten ein Volk der Erfinder sind? Ob Dampfmaschine oder Penicillin: Vieles, was unseren Alltag prägt, hat jemand von hier ertüftelt. Im National Museum mit seiner viktorianischen Kuppelhalle kann man das alles lernen – und manchmal auch anfassen. Das berühmte Klonschaf Dolly allerdings darf nicht gestreichelt werden. Es steht ausgestopft hinter Glas.

Summerhall

In der Bar »The Royal Dick« werden exzellente Drinks serviert – aus eigener Herstellung. Brauerei und Destille sind wie die Bar selbst in der Summerhall untergebracht, einem der größten privaten Kunstzentren Europas. In mehr als 600 Räumen gibt es Kunstausstellungen genauso wie Livekonzerte, nebenan logieren Mini-Museen, Werkstätten und Ateliers.

Custom Lane

Wer den Hipstern in Leith nahekommen will, kehrt in die Custom Lane ein. Das »Centre for Design and Making« liegt am Hafenbecken, bietet bei »Williams & Johnson« hervorragenden Kaffee und bei »Kestin Hare« moderne schottische Herrenmode.

Festivals in Edinburgh

Edinburgh, Fringe

Das Edinburgh Finge Festival ist das größte Kulturfestival weltweit und findet jährlich im August statt

Der August ist Kultur-Hochsaison in Edinburgh: 25 000 Künstler, mehr als 1 000 Shows pro Tag, fünf verschiedene Festivals. Beim »Fringe«, dem »Art Festival« und dem »Edinburgh International« gibt es Straßenkunst, Theater, Comedy, Oper, Musik und Tanz aus aller Welt. Das »Book Festival« feiert Literatur aus 55 verschiedenen Ländern. Und beim »Military Tattoo« paradieren Steelbands und Drillteams.

Porteous' Studio

Zur Teatime kann man ja ins »Balmoral«, das erste Haus am Platze in Edinburgh, einkehren. Doch wer keine Schnörkel mag, wird lieber in einen Hinterhof am Grassmarket in Old Town ziehen. Dort haben die Architekten Eilidh Izat und Jack Arundell eine Erdgeschosswohnung zu einem Loft umgestaltet – mit Steinboden und geradlinigen Holzelementen. Genau richtig, um nach dem Trubel zur Ruhe zu kommen.

GEO Special Nr. 04/2019 - Schottland
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