Krakower See

Krakow am See ist nicht nur ein Luftkurort, auch das Wasser überzeugt mit hervorragender Qualität. Der bizarr geformte Krakower See liegt zwischen zwei Naturparks und bietet viel abwechslungsreiche Natur mit verschwiegenen Buchten und kleinen Inseln. Vom Aussichtsturm auf dem Jörnberg aus ergibt sich ein beeindruckender Panoramablick. Die Badeanstalt wurde bereits um 1900 gegründet, verfügt über Sprungbretter, Liegewiesen, Wasserrutschen, Spielplätze und eine Rampe für Rollstuhlfahrer.

Güstrow

Fachwerk und Backsteingotik prägen die Altstadt von Güstrow, Bürgerhäuser und Renaissancebauten scharen sich um das klassizistische Rathaus. In den Gassen entdeckt man malerische Hinterhöfe, niedliche Cafés und Restaurants. Mit Schloss Güstrow beherbergt die Stadt eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Norddeutschlands, in dessen Architektur italienische, französische und norddeutsche Elemente zusammenkommen. Die zentrale Lage im Bundesland macht die Stadt zum idealen Zwischenstopp auf dem Weg zwischen der Ostsee und der Landeshauptstadt Schwerin.

Der Weststrand von Darß

Hier krümmen sich die Bäume an der stürmischen Küste: Wild und ungezähmt erstreckt sich der Weststrand der Ostseehalbinsel Darß über rund 13 Kilometer inmitten eines Naturschutzgebietes. Nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen, gibt es hier weder Kioske noch Strandkörbe. Dabei sind vor allem die entwurzelten Bäume, die den Strand säumen, charakteristisch für sein naturbelassenes Panorama.

Ivenacker Eichen

Nahe Stavenhagen lässt sich das erste Nationale Naturmonument Deutschlands bewundern: Die Ivenacker Eichen, deren Alter auf 600 bis 1200 Jahre geschätzt wird, gehören zu den ältesten Bäumen Deutschlands. Wer sich auf Augenhöhe mit den beeindruckenden Baumriesen begeben möchte, kann den im Sommer 2017 eröffneten Baumwipfelpfad entlang laufen, der sich durch die Baumkronen schlängelt. Den krönenden Abschluss des Pfades bildet der 35 Meter hohe Aussichtsturm, von dem aus sich Besuchern ein einmaliger Ausblick auf die Ivenacker Eichen bietet.

Naturschutzgebiet Binnendünen

Beim unscheinbaren Örtchen Klein Schmölen in der Nähe von Dönitz türmt sich ein echter Superlativ auf: Die größte Binnendüne Europas. Das Naturwunder gehört zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, einem Unesco-Weltnaturerbe. Bis zu 40 Meter Höhe erreicht das hügelige, sandige Gebiet, durch das ein Lehrpfad führt. Von einem Aussichtspunkt blickt man über das weite Elbetal, seltene Tiere und Pflanzen haben sich in der hauptsächlich von Sandrasen durchzogenen Region angesiedelt.

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