Ravensburg

Ravensburg gilt als die Stadt der Türme. Der wohl bekannteste dürfte der „Mehlsack“ sein – so nennt der Volksmund den weiß getünchten, 50 Meter hohen Sankt-Michaels-Turm, der sich an der höchsten Stelle der Innenstadt erhebt. Ravensburg ist nicht nur bekannt für die Gesellschaftsspiele, sondern auch für die günstige Lage in Oberschwaben, neben dem Allgäu, ganz in der Nähe des Bodensees. So lassen sich Besuche in den beliebten Urlaubsgegenden mit einem Abstecher in der Mittelalterstadt gut verbinden. Vom belebten Marienplatz schlendert man durch die herrlichen Altstadtgassen mit viel Fachwerk. Den besten Ausblick auf die Stadt und das Umland hat man von der Veitsburg aus.

Schwimmen in der Dreisam, Freiburg

Schon im Winter wagen sich Hartgesottene in den Fluss: Dann treffen sich vor allem Sportstudenten zum „Anbaden“ in der Dreisam, die friedlich durch Freiburg plätschert. Im Sommer ist die Abkühlung im Wasser bei vielen Einheimischen beliebt. Zu den schönsten Plätzen zählt der Ottilienstieg. An dieser Stelle wurde der Fluss renaturiert, auf den idyllischen Inseln kann man sich prima sonnen. Bei der Brauerei Ganter (Schwarzwaldstr. 43) befindet sich ebenfalls eine günstige Stelle, an der sich vor allem Touristen von einem hitzigen Stadtbummel abkühlen können. Die Dreisam ist übrigens für ihre Sauberkeit bekannt: 2016 konnten sogar 10.000 Junglachse ausgesetzt werden.

Botanischer Garten, Karlsruhe

Draußen Straßenlärm, drinnen Blumen, Schmetterlinge und Palmen: Direkt neben dem Bundesverfassungsgericht wachsen in den Schauhäusern des Botanischen Gartens Karlsruhe Orchideen, tropisches Grün, Kakteen und Sukkulenten. Die Anlage wurde einst von den Großherzögen von Baden in Auftrag gegeben. Schon Markgraf Karl Wilhelm von Baden Durlach, der 1715 Karlsruhe gründete, galt als Blumenliebhaber, er war berühmt für seine Tulpensammlung.

Randecker Maar, Schwäbische Alb

Ein grüner Trichter: Satte Wiesen, Buschgruppen und Wälder bilden das Sommerkleid einer Landschaft, in der einst ein Vulkan kochte. Das Randecker Maar auf der Schwäbischen Alb, rund 1,2 Kilometer im Durchmesser, war vor Millionen Jahren ein gigantischer Krater. Heute erkunden Ausflügler und Naturfreunde seine Senken und sanften Hügel. Ornithologen der dort ansässigen Forschungsstation beobachten das Zugverhalten der zahlreichen Vogelarten. Empfehlenswert ist der Rundwanderweg entlang des Maares über den Mörikefels, Breitenstein und das Schopflocher Moor.

Stäffele-Tour, Stuttgart

Treppensteigen empfinden wohl die meisten als lästig. Auf einer Stäffele-Tour durch Stuttgart wird die Mühsal hingegen zum Vergnügen. An den Hängen des Stuttgarter Kessels liegen über 400 Treppenanlagen, über die Arbeiter zu den Weinbergen gelangten. Heute verbinden sie Aussichtspunkte, Parks, Wohn- und Freizeitanlagen, Denkmäler – und das nahezu überall in der Stadt. Es lohnt sich, eine Führung mitzumachen, die das Treppengewirr thematisch anordnet: Durch die Natur im Westen etwa geht es über Stäffele an Hasenberg und Birkenkopf, im Zentrum besucht man das Carl-Zeiss-Planetarium oder das Loriot-Mops-Denkmal. Zu weiteren Infos und Buchung geht es etwa hier.

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