Painted Cliffs auf Maria Island

Tasmanien ist von zahlreichen Inseln und Halbinseln umgeben. Einzigartig ist Maria Island im Osten, eine ehemalige Sträflingsinsel, die mit einer geologischen Sensation lockt: Die bunten Meeresklippen "Painted Cliffs", zwei Kilometer südlich des Fähranlegers in Darlington, am Ende von Hopground Beach, bestehen aus unzähligen Gesteinsschichten, die bis auf das Erdmittelalter zurückgehen. Der Weg hin und zurück lohnt sich: Eisenhaltiges Wasser hat den einst weißen Kalkstein in Gelb-, Orange- und Rottöne getaucht. Das Farbspiel lässt natürliche Gemälde entstehen, die bei tief stehender Sonne und Ebbe am besten zur Geltung kommen. Auch Wildtiere begrüßen die beeindruckende Kulisse der Maria Island. In den ruhigen Nachmittagsstunden haben Besucher gute Chancen Wombats oder tasmanische Teufel in freier Wildbahn zu beobachten. Zurück in Darlington lohnt ein Abstecher zum Oast House, eine der ältesten Gefängnisruinen Australiens. In der Nordbucht liegen die Fossil Cliffs mit Versteinerungen von Tieren und Pflanzen. Die Insel ist nur mit der Fähre von Triabunna aus zu erreichen. Wer Maria Island etwas ausführlicher erkunden möchte, kann in Pensionen, Hütten und auf Campingplätzen übernachten. Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Seite der Nationalparkverwaltung.

Schwierigkeitsgrad: leicht

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