Reisen Sardinien mit Kindern: Tipps für den perfekten Familienurlaub

Steilwandzelte mit Halbpension und Unterhaltungsprogramm; ein ganzes Team, das den Erwachsenen die Arbeit abnehmen will – klingt nach einem erholsamen Urlaub. Wohin ist das Kind schon wieder verschwunden? Im Familiencamp auf Sardinien sich selbst überlassen, rettete sich unser Autor an den Strand
Cala Goloritze, Sardinien

Cala Goloritze, Sardinien

In diesem Artikel
Tipps und Adressen auf Sardinien für Familien mit Kindern
Schlafen auf Sardinien
Essen gehen mit Kindern auf Sardinien
Was Sie mit Kindern auf Sardinien erleben können

Ankunft im Familiencamp "La Mandragola"

Morgens nach dem Frühstück verschwindet das Kind in großer Eile, knapp, dass man es mit Sonnenschutz eincremen und ihm eine Mütze aufsetzen kann. Abends, nach einem kurzen Gastspiel zum Mittagessen, taucht es wieder auf. Mit schwarzen Füßen, hochrotem Kopf, zerschrammten Knien, erschöpft und randvoll mit Erlebnissen steht es vor dem Zelt. Hat aber keine Zeit, viel zu erzählen, muss gleich wieder los. Eliot, Johan, Carla und Hanna und die anderen warten an der Slackline. Da soll »irgendwas abgehen«.

Auf den elterlichen Einwand, man würde sich ja überhaupt nicht mehr sehen, antwortet der Sohn: »Doch, nachts im Bett, da könnt ihr mich sehen.« Das Kind hat gut reden. Tom ist gerade neun Jahre alt geworden, hat 15 Kuscheltiere im Gepäck, und nun lässt er seine belämmerten Eltern allein am Campingtisch zurück. Muss denn die Abnabelung so früh eintreten? Eltern brauchen Grenzen, ja gut. Aber gleich so heftig?

Tom, meine Frau Manuela und ich sind mit unserem Bulli nach Sardinien gefahren. In ein Familiencamp. Dort stehen Steilwandzelte bereit, dazu gibt es Halbpension und Kinderbetreuung. Also Camping ohne Gaskocher und Materialgeschleppe, Unterhaltung für das Kind, Erholung für die Eltern – das klang nach Hängematte und Zufriedenheit.

GEO Saison Extra

GEO Saison Extra 2018

Dieser Beitrag stammt aus GEO Saison Extra - Reisen mit Kindern 2018

»Gibt es da auch WLAN?«, fragte Tom ahnungsvoll, als wir die Reise buchen wollten. »Sehr unwahrscheinlich«, frohlockte ich, worauf er sich mit Schmerz im Blick abwendete. Mal abgesehen von der leidigen WLAN-Frage und der Entfernung Hamburg – Sardinien – was konnte man auf einer sonnengetränkten Mittelmeerinsel im Sommer 2017 falsch machen? Zu Hause wurde der Herbst vorgezogen, die Urlauber an der Ostsee hockten mit Pullovern in den Strandkörben, und in Süddeutschland liefen die Keller voll. Auf Sardinien herrschten dagegen 35 Grad mit Tendenz nach oben.

Auf der Fähre von Genua nach Olbia war jede freie Ecke mit Schlafsäcken und Luftmatratzen verstellt, ein wildes Gewusel aus Hunden, Großeltern, tobenden Kindern, genervten Vätern und megacoolen Neo-Hippies. Nach einem Imbiss im Bordrestaurant und einem Slalom durch schlummernde Großfamilien, über schnarchende Möpse und tätowierte Beine schlummerten wir in unserer schlichten Vierbett-Doppelstock-Kabine wie in der Präsidentensuite.

Morgens in Olbia schlichen dann Hunderte Autos und Lkw von der Fähre und bewegten sich sechsspurig auf ein Vorurteile zu bestätigen, kämpften vor allem italienische Familienväter wie Sebastian Vettel um jeden Zentimeter im Autopulk. Drängeln, Hupen, Gestikulieren. Tom setzte sich die Kopfhörer auf und lauschte Justin Bieber und Ed Sheeran, nicht ohne vorher die Standardfrage gestellt zu haben: »Wann sind wir endlich da?« Nach einer Stunde spuckt uns das Nadelöhr aus – geschafft. Sardinien, hier sind wir.

Fünfzig Kilometer südlich von Olbia an der Ostküste biegen wir in einen Pinienwald ein, der ein schattiges Dach für den Campingplatz »La Mandragola« bildet. Zelte, Wohnwagen und Campingmobile stehen ohne ein erkennbares System unter den Bäumen, ein lebendiges, herzerfrischendes Durcheinander unter dem Motto: »Mach, was du willst, aber stör deinen Nachbarn nicht.«

Ganz am Ende, in einem stilleren und abgetrennten Winkel unser Camp; hier stehen 15 grün-orangefarbene Steilwandzelte, ein offenes Küchen- und Speisehaus und die sanitären Anlagen. Unser Zelt hat zwei Schlafkabinen mit je einem Doppelbett, im Vorraum ein Regal, vor der Tür einen Campingtisch und vier Stühle. Das ist alles, schlicht und praktisch und, wie die Liegeprobe der Betten ergibt: sehr komfortabel. Klimaanlage, Badezimmer und gemachte Betten sind weit weg, unter dem Piniendach ist alles bodenständig – und natürlich gibt es kein WLAN. Tom, das Einzelkind, bekommt für sich und seine Kuscheltiere ein eigenes Doppelbett. Wo ist er überhaupt? Er dreht seine erste Runde durch das Zeltdorf, »Freunde suchen«.

Wir gehen – kinderlos – die paar Schritte ans Meer. Während sich Sardinien-Fans in Internetforen seitenlange Debatten darüber liefern, wo denn der beste Strand der Insel sei, legen wir uns sofort fest: hier. Weißer Sand, türkis schimmerndes Wasser mit kleinkinderfreundlichem Tiefgang an einer mehrere Kilometer langen, sichelförmigen Bucht. Beim Blick nach Norden erkennt man die Ostspitze der Isola Tavolara, die König Carlo Alberto von Sardinien 1836 dem Oberhaupt der Familie Bertoleoni schenkte. Noch heute reklamieren die Bertoleonis für sich, ein eigenes Königreich zu besitzen.

Dunkelbraun gebrannte Greise mit weißem Brusthaar, Goldkettchen und knappen Badehöschen tigern auf und ab, als laufe hier ein Flavio-Briatore-Ähnlichkeitswettbewerb; Eisverkäufer klingeln sich durch das Meer von Sonnenschirmen und Großfamilienpicknicks; fliegende Händler patrouillieren mit bunten Tüchern, Strohhüten und Strandspielzeug. Wir gehen 200 Meter weiter nach links, da ist es fast menschenleer. Rein ins handwarme Wasser. Der Stress der Anfahrt ist nach ein paar Minuten abgespült.

Am frühen Abend werden wir Neuankömmlinge von den Betreuern des Reiseveranstalters Vamos mit Wein und Saft und ein paar Eckdaten willkommen geheißen. Das sechsköpfige Team, zwei Männer, vier Frauen, das uns Erwachsenen die Arbeit abnehmen will, stellt sich vor, keiner ist über 30, alle haben sofort Schlag bei den Kindern. Johan, der Camp-Chef, ist 24 und managt das Gewusel mit Übersicht. Die Eltern stehen mit Gläsern in den Händen noch etwas steif in der Runde und tasten sich mit Small Talk vor, während die Kinder sich untereinander schon verbandelt haben und rumalbern. Toms neuer Kumpel heißt ebenfalls Johan.

Morgens, so erfahren wir, gibt es ab acht Frühstück; an sechs Abenden bereitet der Camp-Koch Luigi italienisches Essen zu, dazu gibt es ein Salatbuffet. Die Camp-Küche ist, zur Freude der Kinder, nudelbetont und schmeckt allen.

Mittags könne man sich selbst verpflegen und dafür das Küchenzelt und die Kühlschränke nutzen. Ah ja, die Mülltrennung. Die werde rigoros gehandhabt. Und tatsächlich erleben wir in den nächsten Tagen, wie ein Dreiertrupp des »Mandragola«-Platzes das akribisch kontrolliert. Wer falsch trennt, kriegt Schimpfe.

Abends, kurz nach zehn, suche ich meinen Sohn. Als ich ihn in einem Stöcke sammelnden Kinderpulk antreffe und anmahne, dass es langsam Zeit sei, ins Bett zu gehen, gibt es einen strengen Verweis vom Junior: Wie peinlich das denn sei, wo Johan und alle anderen länger aufbleiben dürften. Eine Nachfrage bei anderen Eltern ergibt, dass alle Kinder einheitlich argumentieren: Wenn Johan nicht, dann ich auch nicht, wenn Tom darf, dann darf ich auch. Es wird sehr spät, bis in unserem Zelt das Licht ausgeht.

Kinder, Sardinien

Sardinien eignet sich wunderbar für einen Familienurlaub (Symbolbild)

Orosei, das Monte-Albo-Massiv und Agriturismo

Am nächsten Morgen steht Tom dann schon vor dem Aufstehen draußen, Johan scharrt ungeduldig im Sand. Heute teilen die Betreuer zwei Gruppen ein: eine für die Drei- bis Elfjährigen, die andere für alle ab zwölf. Tom, gefühlter Jugendlicher, möchte unbedingt bei den »Großen« mit. Nach dem Frühstück verschwindet er, mittags taucht er mit bemaltem Gesicht wieder auf. Hat sich alles geregelt, er ist bei den »Kleinen«, weil Johan da mitmacht und nun auch Eliot, der zum Freundeskreis gestoßen ist. Nachmittags wollen die Kinder ein Floß bauen.

Auch an den nächsten Tagen, so Tom, habe man viel vor: eine Strandübernachtung, eine Rätselrallye auf den Spuren der »Drei ???«, Baden, eine Wanderung in die Umgebung. Und dann will man im Wald noch nach Zwergen suchen, die dort leben sollen.

Für Eltern, die nicht nur am Strand liegen, lesen oder in der Hängematte dösen wollen, gibt es einen allmorgendlichen Lauftreff, Volleyballspiele, einen Stadtausflug nach Orosei, eine Sonnenaufgangswanderung auf das bis zu 1127 Meter hohe Monte-Albo-Massiv und ein Spanferkelessen in einem abgelegenen Agriturismo.

Das Kind ist bestens betreut, wir machen einen Spaziergang ins 200-Seelen-Dorf Santa Lucia. Ein Kirchlein aus dem 19. Jahrhundert, das der Dorfpatronin Santa Lucia geweiht ist, ein Wachturm, den die damals über Sardinien herrschenden Spanier 1581 gegen Überfälle durch Seeräuber erbauten, ein paar Häuser, drei Restaurants, kein Hotel. Der Ort döst in der Sonne, im Winter schläft er.

In den kleinen Alimentari, wo wir Brot, Obst und Käse kaufen, passen gerade mal zwei Kunden, weshalb ständig eine Schlange vor der Tür steht. Und dann gibt es noch die sagenhafte Eisdiele von Giglio Marino, für deren Besuch die Kinder gern mal die Begleitung der Erwachsenen erdulden. Als wir abends unser Pinienkerneis löffeln, fällt uns auf, dass dem Vollmond unten ein großes Stück fehlt. Allgemeines Rätselraten, aber am Nebentisch googelt jemand die Lösung: partielle Mondfinsternis am 7. August.

Das Gigantengrab S’Ena e Thomes

Mittwochs ist Familientag, da gibt es keine Kinderbetreuung (»Oh, Mist!«) – und endlich Gelegenheit, dem Sohn ein Stück Sardinien zu zeigen. Wir fahren zum Gigantengrab S’Ena e Thomes. Auf der Fahrt durch karge Hügellandschaften, die sich mit üppigen, grünen Tälern und in der Hitze ausgestorben scheinenden Orten abwechseln, halten wir an, um wilde Feigen zu pflücken und gleich am Baum zu essen. Lecker, sagt Tom und reserviert einige Früchte für seine Freunde »zu Hause«.

Am Gigantengrab referieren wir unsere Reiseführerkenntnisse. Tom ist enttäuscht, denn hier wurden gar keine Giganten beerdigt, es handelt sich um riesige Kollektivgräber einer bronzezeitlichen Kultur, vor etwa 4000 Jahren erbaut. Durch ein fast vier Meter hohes, aus Granit gehauenes Portal führt ein kleiner Durchgang in eine elf Meter lange Grabkammer, die Tom dann doch schwer beeindruckt.

Italienreisende wissen, dass am 15. August das ganze Land dem totalen Wahnsinn anheimfällt – es ist Ferragosto, der Höhepunkt des Sommers. Der Kirchenkalender sieht eigentlich Mariä Himmelfahrt vor, aber es ist in Italien der höchste weltliche Feiertag, an dem noch im letzten Dorf ganz gewaltig die Löcher aus dem Pecorino fliegen. Das öffentliche Leben kommt zum Erliegen, jeder sieht zu, dass er Ferien macht und dann auf die Tonne hauen kann. Über den Campingplatz wummern bis acht Uhr morgens die Bässe.

Unsere italienischen Nachbarn feiern, bis der Arzt kommt – wobei der Arzt natürlich auch mitfeiert. Nachts schlafen im Vamos-Camp nur die erschöpften Kinder, viele Eltern liegen wach und schütteln milde die Köpfe, richtig sauer ist keiner. Auch unter den Erwachsenen hat sich nun Entspannung breitgemacht. Es zeigen sich sogar erste Anzeichen von Verwohngemeinschaftung. Hannas Vater Ludger bringt von einem Ausflug selbst gepflückte Kaktusfrüchte für alle mit. Und es ist keine Frage, dass jemand auf die Kinder unserer Schweizer Zeltnachbarn aufpasst, wenn sie mal ungestört schwimmen gehen wollen.

Der Himmel meint es gut mit uns – nicht nur, dass er uns am Tag mit Sonne verwöhnt, auch nachts fährt er alles auf: Nach der Mondfinsternis erwartet uns fünf Tage später das zweite astronomische Ereignis. Wie jedes Jahr um diese Zeit tritt der Meteorstrom der Perseiden in die Erdatmosphäre ein und schickt einen Schwarm Sternschnuppen. Eltern und Kinder liegen nachts am Strand und warten gespannt. »Ich hab eine gesehen, da!« – »Ich auch, da und da.« – »Noch eine, da.« Jeder hat einen Wunsch parat und behält ihn natürlich für sich, sonst geht er ja nicht in Erfüllung.

Auf der Heimfahrt nach Deutschland hat Tom mir dann doch seinen »Hauptwunsch« verraten: Nächstes Jahr möchte er wieder hierherkommen. Am besten mit Johan, Eliot, Carla und Hanna. Und all den anderen.

Sardinien, Santa Lucia

Santa Lucia, ein Fischerdorf im Nordosten Sardiniens

Tipps und Adressen auf Sardinien für Familien mit Kindern

ANREISE...

Mit dem Auto setzt man von Genua oder Livorno mit der Fähre nach Olbia über (www.directferries.de). Direktflüge nach Olbia von mehreren deutschen Städten. Weiter im Leihwagenvon Olbia nach Santa Lucia (ca. 50 km). Einmal am Tag fährt vom Flughafen Olbia ein Bus nach Santa Lucia (4,30 €, www.arst.sardegna.it, nur ital.).

UNBEDINGT...

... Hängematte einpacken – nichts ist schöner, als zwischen zwei Pinien zu dösen. Man muss aber davon ausgehen, dass zu Zeiten ohne Kinderbetreuung der Nachwuchs die  Hängematten konsequent okkupiert.

LIEBER NICHT...

… zugreifen, wenn einem formaggio marcio, »verdorbener Käse«, angeboten wird. Während der Reifung verwandeln die Maden einer Käsefliege das Innere in eine cremige,  streng schmeckende Masse. Für Sarden eine Köstlichkeit, mitsamt den Maden, für Besucher eher befremdlich.

Schlafen auf Sardinien

VAMOS-FAMILIENCAMP

In dem beschriebenen Camp übernachten Familien am Rande eines Zeltplatzes auf einem Extraareal in Steilwandzelten mit je zwei Schlafkabinen. Für fünf oder mehr Personen wird ein kleines Zusatzzelt gestellt. Der Campingplatz »La Mandragola « verfügt über eine Bar, ein Restaurant und einen Kiosk für Getränke und Basislebensmittel. Zum kleinen Ort Santa Lucia geht man drei Minuten am Strand entlang. Dort gibt es einen Lebensmittelladen, Restaurants, einen Kiosk und eine rund um die Uhr besetzte Sanitätsstation (Platzwunde nähen: 17 €).

Der Aufenthalt im Camp wurde gebucht bei Vamos-Reisen, einem auf Familien spezialisierten Veranstalter.

Tel. 0511-400 79 90, 1 Woche in der Hochsaison 460 € pro Erw., Kinder je nach Alter 151 bis 414 €, inkl. 7 x Frühstück, 6 x Abendessen, Kinderbetreuung (28 Std./ Woche für 3- bis 11-Jährige, ab 12 J. 15 Std./Woche)
 

VILLAGIO CAMPING LA MANDRAGOLA

In einem fünf Hektar großen Pinienwald bietet der große, naturnahe Platz unkompliziertes Campingleben fast direkt am Strand. Für Zelte, Wohnmobile und Wohnwagen; zusätzlich wurden Mobilheime fest installiert.

Santa Lucia di Siniscola, Viale dei Pini, Tel. 0039-0784-81 91 19, in der Hochsaison ab 11 €/Erw., 6 €/Kind, 4-Pers.-Zelt 8 €, Mobilheim für 3–4 Pers. ab 80 €
 

RESORT CALA DI FALCO

Für ein paar komfortable Extratage an Sardiniens spektakulärer Nordküste – oder als Alternative zum Campingurlaub – empfiehlt sich das kinderfreundliche Vier-Sterne-Resort, das nur ein paar Schritte vom hoteleigenen Strand entfernt steht. Neben einem Swimmingpool und einem Extrapool für Kleinkinder gibt es den Miniclub mit Kinderprogramm, die Babyküche ist 24 Stunden geöffnet. Guter Startpunkt für Bootstouren zum Archipel von Maddalena mit seinen unbewohnten Inseln.

Cannigione, Via Monti di Corru, Tel. 0039-0789-79 03 21, Juniorsuite/ HP ab 327 € für 2 Erw. und 2 Kinder. Unbedingt nach weiteren Familienangeboten fragen.

Essen gehen mit Kindern auf Sardinien

SA CORTE

Hier wird verlässlich gute sardische Küche mit Produkten aus der Region aufgetischt; Vegetarier und Veganer sind willkommen.

Santa Lucia, Piazza Jenne, Tel. (mobil) 0039-340-919 19 24
 

GELATERIA GIGLIO MARINO

Auf keinen Fall darf man sich die leckeren Eiskreationen von Giglio entgehen lassen. Ihm fallen immer neue Sorten ein, deshalb: jeden Tag hingehen.

Santa Lucia, Via Genova
 

AGRITURISMO ISTEDDUILE

Wer sardische Küche im Original probieren will, ist auf einem Grillabend in einem Agriturismo bestens aufgehoben, hier zum Beispiel. Am offenen Feuer werden Spanferkel gegrillt, dazu verspeist man in mehreren Gängen Pasta, Prosciutto, Salsicce, Käse und Ricotta; fast alles stammt aus eigener Produktion und eigenem Anbau.

Siniscola, Loc. Istedduile, Tel. (mobil) 0039-333-721 35 76, Menü 25 €, Kinder 15 €

Was Sie mit Kindern auf Sardinien erleben können

VAMOS-AUSFLÜGE
Touren ins Umland, an die spektakuläre Küste von Orosei, gemeinsames Jogging und Wanderungen werden vom Vamos-Camp (siehe »Schlafen«) für die Erwachsenen angeboten.
 

SURFEN, SEGELN

Der Strand von Santa Lucia ist 100 Meter vom Vamos-Camp entfernt, dort gibt es gegen Entgelt Liegen, Sonnenschirme und Wassersportmöglichkeiten. Direkt am Zeltplatz betreibt Thorsten Jansen eine kleine, auf Kinder ausgerichtete Windsurfschule und ein Stranddorf, in dem man entspannt und günstig zelten kann.

Santa Lucia, Viale dei Pini, Tel. (mobil) 0039-333-737 11 78 oder über das dt. Festnetz 05071- 78 21 40 00, Schnuppersurfen 15 €, Anfängerkurs ab ca. 30 kg, 4 Tage 115 €, Surfbrettverleih 15 €/Std., Familienzelt ab 15 €
 

SCHNORCHELN

Einen herrlichen Blick in die Unterwasserwelt hat man am östlichsten Punkt Sardiniens. Kurz hinter dem Leuchtturm beginnt eine unbefestigte Piste, nach etwa 200 Metern parken, dann über die Felsen ans Wasser. Zu empfehlen sind Wasserschuhe.

Capo Comino, etwa 8 km südlich von Santa Lucia
 

OASE

Am Hang des Supramonte- Gebirges liegt die Quelle Su Gologone in einem angenehm kühlen Eukalyptuswald. Hier entspringen aus einer Kalkschlucht pro Sekunde bis zu 300 Liter glasklares Wasser, der ideale Platz für ein Picknick.

Rund 60 km südlich von Santa Lucia
 

BOOTSTOUR

Ein Erlebnis sind die Bootsausflüge im Golf von Orosei an die Kalksteinküste, die von Grotten und Höhlen durchlöchert ist. Traumhafte Strände, die nur vom Wasser aus zu erreichen sind, unterbrechen die steil aufragenden Felswände.

Von La Caletta oder von Orosei staren Boote zur spektakulären Tour.
 

ORGOSOLO

Die Wandmalereien sind einen Besuch wert. Bunte, teils comicartige murales erzählen von der Geschichte des kleinen Ortes und ergreifen Partei in sozialen und politischen Fragen.

Im Hinterland der Bucht von Orosei

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