Winterwunderland So atemraubend sehen die Niagarafälle in Eis gehüllt aus

Eine Kältewelle hat große Teile der USA und Kanadas weiter fest im Griff. Vor allem am vielleicht schönsten Grenzübergang Nordamerikas sorgen die eisigen Temperaturen für ein Winterwunderland der besonderen Art

Noch immer stürzen enorme Mengen Wasser über die Abbruchkanten der Niagarafälle. Doch die gigantischen Klippen zeigen sich in einem ungewöhnlich winterlichen Gewand: Das Sturmtief "Harper" sorgt dafür, dass arktische Luft mit Schnee und Eis über den Nordosten der USA fegt und auch das Gebiet rund um die Niagarafälle in eine eisige Kältestarre verwandelt. Doch um die Abermillionen rasenden Liter Wasser pro Minute wirklich zum Erstarren zu bringen, braucht es mehr als nur ein paar (sehr) kalte Tage. 

1912 soll es tatsächlich so lange so kalt gewesen sein, dass eine sagenumwobene Eisbrücke einen frostigen Grenzübergang zwischen den USA und Kanada schuf, der bald unter den Füßen von drei Waghalsigen brechen sollte und ihnen das Leben nahm. Kein Wunder also, dass das Betreten des Eises selbst bei anhaltend kalten Temperaturen und immer dicker werdenden Schollen seither verboten ist.

Dass das Thermometer laut des National Weather Services Ende der Woche vor Ort sogar auf bis zu -14°C fallen soll, verspricht aber wenigstens ein bleibendes Winterwunderland in einer einzigartigen Atmosphäre.

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