Winterwunderland So atemraubend sehen die Niagarafälle in Eis gehüllt aus

Eine Kältewelle hat große Teile der USA und Kanadas weiter fest im Griff. Vor allem am vielleicht schönsten Grenzübergang Nordamerikas sorgen die eisigen Temperaturen für ein Winterwunderland der besonderen Art
Die Niagarafälle in Eis gehüllt

Die Niagarafälle in Eis gehüllt am Freitag, den 29. Dezember 2017.

Noch immer stürzen enorme Mengen Wasser über die Abbruchkanten der Niagarafälle. Doch die gigantischen Klippen zeigen sich in einem ungewöhnlich winterlichen Gewand: Eine Kombination aus -15°C Außentemperatur und enorm kaltem Wind sorgte dafür, dass sich die Horseshoe-Falls bereits zum Jahreswechsel teilweise vereisten. Doch um die Abermillionen rasenden Liter Wasser pro Minute wirklich zum Erstarren zu bringen, braucht es mehr als nur ein paar (sehr) kalte Tage. 

1912 soll es tatsächlich so lange so kalt gewesen sein, dass eine sagenumwobene Eisbrücke einen frostigen Grenzübergang zwischen den USA und Kanada schuf, der bald unter den Füßen von drei Waghalsigen brechen sollte und ihnen das Leben nahm. Kein Wunder also, dass das Betreten des Eises selbst bei anhaltend kalten Temperaturen und immer dicker werdenden Schollen seither verboten ist.

Dass das Thermometer laut des National Weather Services in der kommenden Woche vor Ort sogar auf bis zu -20°C fallen soll, verspricht aber wenigstens ein bleibendes Winterwunderland in einer einzigartigen Atmosphäre.

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