Am südwestlichen Hang des Kilimandscharo verläuft die Machame-Route. Sie zählt nicht zu den leichtesten der sieben Aufstiege, dafür zu den landschaftlich schönsten

Ohne Team darf kein Tourist auf den Berg. Koch Moses bereitet im Küchenzelt auf 3100 Metern die erste warme Mahlzeit zu

Die untere Etappe führt durch märchenhaften Bergregenwald. Noch sind Klima und Steigung moderat

Die erste Nacht im Zelt beschert eisigen Frost, dafür gibt der klare Himmel am Morgen den Blick frei aufs Ziel - den Gipfelpunkt Uhuru Peak.

Bergführer George Teete ist eigentlich Lehrer in seinem Heimatdorf Marangu. Doch wann immer er Zeit findet, führt er Touristen auf den Kilimandscharo. Mehr als 30 Mal hat den Gipfel inzwischen bestiegen

Aufstieg zum Shira-Camp: Weniger Erfahrenen machen schon Höhen ab 3000 Metern zu schaffen. Hier können erste Symptome von Höhenkrankheit auftreten - Kopfschmerzen, Erbrechen, Schwindelanfälle

Shira-Camp auf 3900 Meter: Die Touristen campieren in modernen, geräumigen Zelten

Die Träger haben es weniger bequem. In kleinen Zelten müssen sie nicht nur dicht gedrängt schlafen, sondern kochen auch für die Gäste

Blick auf den Nachbarn: Neben Kilimandscharo erhebt sich Mount Meru über die Wolken. Mit 4.565 m Metern Höhe zählt der schlafende Vulkan zum dritthöchsten Berg Tansanias

Einer trage des Anderen Last: Etwa 20 Kilo schleppt jeder Träger. Für ein paar Schilling am Tag wuchten sie Tische, Stühle, schwere Gaskocher und sogar chemische Toiletten bis in 4600 Meter Höhe

Große Expeditionsanbieter halten oft wenig von sozialen Standards für ihre Träger: Wer die Last nicht schafft, sich verletzt oder krank wird, ist gefeuert und muss sehen, wie er absteigt

Barranco-Camp auf 3900 m: Außerhalb der Saison ist es im Lager überschaubar. In Spitzenzeiten dagegen drängeln sich hunderte Zelte auf kleinem Raum

Das Ziel in Sichtweite: Doch wer bis zum Gipfel will, hat noch zwei Tagesmärsche und gut 2000 Höhenmeter vor sich

Schwerstarbeit am Berg: Selbst für "alte Hasen" wie Bergführer Modesty Teete ist jeder Aufstieg eine nervliche Herausforderung. Schließlich müssen die Kunden nicht nur gesund rauf, sondern auch wieder runterkommen

Letzte große Etappe durch alpine Wüste: Die Anstrengung der letzten Tage steht allen im Gesicht geschrieben

Der Weg windet sich hinauf zum letzten Camp vor dem Gipfel. Die Träger müssen dort sogar das Wasser hinaufschleppen, weil es in 4600 Metern keine Wasserquelle mehr gibt

Kurz vor dem Ziel: Nach einer durchwanderten, quälend langen, eiskalten Nacht am Berg geht bei 5600 Höhenmetern endlich die Sonne auf. Spätestens bei diesem Anblick wird einem klar, wofür sich die Quälerei lohnt

Zurück in tieferen Gefilden: Unser Team hat es wohlbehalten zurück ins untere Camp geschafft. Im Tal warten schon die Familien und ein kaltes Bier

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