Reiseexperten Zurück zum Faltplan

Jane Smillie ist Mitbegründerin des Londoner Verlags Herb Lester, der dem guten alten Faltplan zum Comeback verholfen hat: als individuellem Guide und Kunstwerk renommierter Illustratoren

Was darf man in London nicht verpassen?

Jane Smillie: Einen Spaziergang in den Royal Parks, einen Besuch im Victoria & Albert Museum, und man sollte wenigstens einen Blick auf die Themse werfen.

Ihre erste Reise ohne Eltern?

Eine Klassenfahrt nach Boppard in Deutschland. Ich war 14 und kann mich eigentlich nur an eine Bootsfahrt erinnern, auf der wir versucht haben, Zigaretten zu kaufen. Ich hatte wohl das falsche Alter für Fachwerkromantik.

Welcher Satz in einer Fremdsprache hat sich als besonders nützlich erwiesen?

„Excusez-moi!“

Welches ist Ihr Achtes Weltwunder?

Um den Titel konkurrieren die Stadtbrücken Golden Gate Bridge in San Francisco, die Brooklyn Bridge in New York und die Londoner Tower Bridge.

Zurück zum Faltplan

In London ist Jane Smillie, Mitbegründerin des Londoner Verlags Herb Lester, zuhause

Schlechtes Wetter in einer fremden Stadt. Was tun?

Das Gewächshaus eines Botanischen Gartens besuchen.

Ihr schönstes Souvenir?

Drei signierte Drucke des Illustrators Jim Datz aus New York, stilisierte Karten von Manhattan, Brooklyn und London.

Welcher Song porträtiert Ihre Stadt am besten?

„Big Black Smoke“, Londons Spitzname, von The Kinks. Wild, romantisch, traurig und voller Hoffnung.

Schlange, Spinne, Spinat – welche kulinarische Herausforderung war die größte?

Ein Meereswesen im „Jade Garden“ (londonjadegarden.com). Auf der Karte stand: „Es gibt keine englische Übersetzung“. Es schmeckte so, wie ich mir Qualle vorstelle.

Welche Stadt ist total unterschätzt?

Chicago hat alles, was man sich von einer Metropole erhofft, eine großartige Architektur und dazu Lake Michigan mit seinen Stränden und die Freundlichkeit der Menschen des Mittleren Westens.

Zurück zum Faltplan

Jane Smillie hat den Faltplan wieder salonfähig gemacht

Ein magischer Ort?

Der historische Vergnügungspark „Tivoli“ in Kopenhagen, am besten bei rieselndem Schnee, an einer Feuerstelle mit einem heißen Drink in der Hand.

Wo kann man für wenig Geld viel erleben?

In Madrid. Es gibt jede Menge tolle, billige Restaurants, Bars und Plätze und Parks zum Draußensitzen.

Wo würden Sie nie mehr hinfahren?

Womit, und zwar mit den meisten britischen Zügen.

Interview: SUS

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