Schnee: Je kürzer der Tag, desto besser das Licht

Ich liebe es, Winterlandschaften zu fotografieren, dann wirkt die Natur so unverfälscht und rein. Die kalte Jahreszeit hat etwas Magisches an sich, insbesondere, wenn alles unter einer dicken Schneeschicht begraben wird. Kaum spektakuläre Landstrichte verwandeln sich in eine unwirkliche Szenerie und werden zum Paradies für Fotografen – so auch der finnische Riisitunturi National Park, wo dieses Bild entstanden ist. Wer im nördlichen Polarkreis während der Wintermonate fotografieren will, sollte seinen Trip zwischen Anfang Dezember und Ende Februar einplanen, wenn die Sonne nur für wenige Stunden am Himmel steht. Denn erst wenn die Tage besonders kurz sind, zeigt sich das ständig wechselnde Licht des Norden in seinen außergewöhnlichsten Facetten. Außerdem liebe ich als Fotografin die kurzen Wintertage, weil man den Sonnenaufgang und -untergang binnen weniger Stunden einfangen kann. Und noch ein Tipp: Wer die Winterlandschaften in Finnland fotografieren will, sollte sich auf Temperaturen von -15 bis -35 Grad einstellen. Die Thermokleidung und ausreichend warme Getränke sind also eine Grundvoraussetzung.

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