Perspektivwechsel: Oft reichen schon wenige Meter

Durch die Drohnenfotografie habe ich für mich völlig neue Perspektiven beim Fotografieren entdeckt. Diese waren früher nur mit konventioneller Luftbildfotografie zu verwirklichen – was jedoch sehr aufwendig und teuer war. Am Fotografieren mit einer Drohne reizt mich nicht so sehr das eigentliche Fliegen. Es sind mehr die ungewöhnlichen Blickwinkel, die ich zum Teil schon aus geringen Höhen erzeugen kann. Oft reichen schon einige Meter Höhe, um eine völlig neue Betrachtungsweise der Landschaft zu erzielen. Licht und Schatten entwickeln von oben ihre ganz speziellen Reize und wirken auf den Betrachter ungewohnt und zum Teil mystisch. Bei meinen ausgiebigen Exkursionen durch meine schwäbische Heimat entdecke ich immer wieder neue reizvolle Motive. So wie diesen kleinen, versteckten Waldsee im schwäbischen Stromberg. Von unten sieht der kleine See recht unspektakulär aus. Betrachtet man ihn aber aus der Vogelperspektive und bei richtigem Licht, in diesem Fall spät abends, gibt er seine ganz speziellen Reize preis. Die herbstliche Jahreszeit verlieh dem Motiv noch ein unglaubliches Farbenspiel, das man in unseren Regionen nicht vermutet.

Drohnen-Experte Hardy Richter erstellt mit seinem Unternehmen „team2fly“ weltweit professionelle Luftaufnahmen.

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