Ngalawa Cup Hauptsache Abenteuer: Ohne Segelerfahrung zur schrägsten Regatta der Welt

Segeln können sie nicht – und starten trotzdem zur schrägsten Regatta der Welt: im Einbaum nach Sansibar. Die Geschichte von drei Franzosen und ihrem Ngalawa-Boot, einem fliegenden Farbeimer und der Frage: Ab welchem Chaos-Level fängt ein Abenteuer erst an, richtig Spaß zu machen?
Ngalawa

Im Einbaum nach Sansibar: Ab welchem Chaos-Level fängt ein Abenteuer erst an, richtig Spaß zu machen? 

Der Einbaum schießt in die Luft – für einen Moment ragt sein Bug in einem seltsamen 70-Grad-Winkel aus den Wellen. Die drei Männer an Bord fühlen sich schwerelos, bestaunen das aufgewühlte Meer unter sich: Dann rast ihr vom Sturm gebeuteltes Segelboot in die Tiefe, beschleunigt auf irrsinnige 21 Knoten, fast 40 Stundenkilometer.

Als Pierre brüllt „Merde! Wir sind am Arsch!“, ahnen sie, dass die Sache irgendwie aus dem Ruder läuft. Sie klammern sich fest, versuchen noch, die Balance zu halten, aber zu spät: Aus dem Stauraum fliegt ihnen ein Eimer mit weißer Farbe entgegen...

GEO Adventure Nr. 01
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Mein erstes Mal
Mein erstes Mal: Klettern über dem Meer. Im Kanu nach Sansibar. Allein über den Atlantik kiten.

Es gibt sehr verschiedene Arten, sich in der Welt zu bewegen. Während die meisten Menschen sich dabei möglichst wenig Pro­bleme wünschen, sehnen andere Gefahr und Schwierigkeiten geradezu herbei. An­tho­ny Jouannic, Pierre Ruaro und Laurent Feraudet zum Beispiel, drei Franzosen Mitte 20, achten bei ihren Reisen immer auf einen gewissen Chaos-Faktor, auf Heraus­forderungen an der Grenze zum Himmelfahrtskommando.

Anthony und Pierre sind Freunde seit Studienzeiten. Laurent haben sie später in Kuwait kennengelernt, wo er sich als Ingenieur das nötige Kleingeld für wilde Urlaube verdient. Pierre ist IT-Berater und laut Anthony ein „totaler Nerd, der nichts planen kann, weil er es in der nächsten Minute bereits vergessen hat“. Anthony, der einen Männerdutt trägt und aus unfassbar blauen Augen strahlt, wenn er lacht (und er lacht viel), ist als Logistiker für „Ärzte ohne Grenzen“ im Irak oder im Kongo unterwegs – und dadurch quasi Profi darin, die Dinge auf sich zukommen zu lassen.

Was die drei verbindet, ist ihre Liebe zum Sport (Anthony läuft Ultramarathons, Pierre spielt exzessiv Tennis, Laurent ist Schwimmer) und die Abneigung gegen jede Art von Komfortzone. Vom Hotelzimmer zum Pool schlurfen – nicht so ihr Ding. Sie brauchen mehr Jackass.

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Was genau ist der Ngalawa-Cup?

Genau dafür gibt es zum Glück Veranstalter wie „The Adventurists“ aus Groß­britannien, deren Anspruch es ist, „die Welt weniger langweilig zu machen“ – vielleicht sogar ein bisschen besser. Denn wer an den Reisen der Agentur teilnehmen will, muss zunächst eine Spendensumme für gemeinnützige Zwecke auftreiben. Dafür lockt „The Adventurists“ mit Touren, die abenteuerlich unberechenbar sind und bewusst großartige Momente der Verlorenheit schaffen sollen. Zum Beispiel ein Rennen mit völlig verkehrs­untauglichen russischen Motorrädern über den zugefrorenen Baikalsee. Oder eines in betagten Motorrikschas quer durch Indien.

Die Krone der Unberechenbarkeit ge­bührt jedoch dem sogenannten Ngalawa-Cup: Bei dieser Segelregatta starten sechs Teams zu je drei Personen im tansanischen Hafenörtchen Kilwa Masoko, um knapp 250 Seemeilen zwischen der Küste und einsamen Inselchen bis nach Sansibar zu segeln. Das Charmante daran: Als Gefährt dient den Teams ein traditionelles ­„Ngalawa“: ein grob ausgehöhlter Mangostamm mit zwei Auslegern, die an einfachen Stangen festgezurrt sind. Das Segel ist ein grobes Stück Stoff, das nicht einmal als Bettlaken taugen würde. Natürlich gibt es weder Ka­jüte noch Schutz vor dem Wetter – man sitzt nahezu im Meer. Dieser wunderbare Einbaum wird von den Einheimischen seit Jahrhunderten als Fischerboot genutzt. Fragt man sie, ob er leicht zu segeln ist, sagen sie: „Ja, das ist er... wenn man damit groß geworden ist.“

Eine Segeltour durch türkisblaues Tro­pen­wasser, ohne zu wissen, was einen er­wartet – das klang für Anthony, Pierre und Laurent unwiderstehlich verlockend. Dem Reiseveranstalter gegenüber behaupten sie (weil das ebenfalls Grundbedingung für eine Anmeldung ist), sie seien erfahrene Segler – eine dreiste Lüge. Der Hinweis auf der ­„Adventurists“-Site, das Unterfangen könne auch tödlich enden, macht die Sache für sie nur noch attraktiver. „100 Prozent ­Sicherheit ist doch uninteressant“, findet Anthony. Und gibt es ein größeres Abenteuer als die Gefahr, es nicht zu überleben?

Weil es ein schmissiger Name ist und auch irgendwie programmatisch, haben sie ihr Team „Fiasco de Gama“ genannt – und werden zugelassen.

Renntag 1: Das wird sich schon ergeben

Ngalawa

Finde den Fehler: Statt Urlaubs- Equipment wie Taucher­flossen, Bücher und Harpune hätte die Fiasco- Crew lieber Regen­planen einpacken sollen – und mehr Proviant

Kilwa Masoko, im Juni 2017: Zur Vorbereitung des Rennens bekommt jedes Team ein wenig Training von einheimischen Fischern – wobei sofort auffliegt, dass den Fiasco-Jungs selbst einfachste Basismanöver wie Wenden und Halsen vollkommen fremd sind. Doch: „Auf dem offenen Meer wird es sich schon ergeben“, denken sie, laden die Ausrüstung ein, verteilen die Aufgaben. Und segeln los.

Weil Laurent, der Ingenieur, als Einziger von ihnen ein gewisses planerisches Talent besitzt, haben die Freunde ihn kurzerhand zum Captain ernannt. Später wird Anthony, der designierte Steuermann, sagen: „Seine Pläne führten zu den krassesten Fehlentscheidungen.“ Aber die Art, wie er es sagt, lässt durchblicken, dass dies durchaus als Kompliment gemeint ist. Pierre ist mit Abstand der Stärkste, sozusagen der Muskel des Trios, und somit ­unersetzlich, um als Maat das Segel hin- und herzuwuchten.

Leider wird er bereits nach einer Meile seekrank und fällt für die erste Etappe weitgehend aus. Entsprechend langsam kommen die Franzosen voran. Noch sind Stimmung und Wetter immerhin top, zumal der Wind sie zuverlässig in die richtige Richtung bläst. Nur das Wendemanöver zum ersten Regatta- Checkpoint missglückt kolossal, und so landet das Trio erst Stunden später, sonnen­verbrannt, auf der falschen Inselseite. Egal, denken sie. Läuft alles in allem ja besser als gedacht!

Renntag 2: Manövrierunfähig aber motiviert

Ngalawa

Zwei Palmen und eine Hängematte mit Meerblick – wirkt sehr romantisch. Nur doof, wenn es nachts wie aus Kübeln schüttet  

Der nächste Morgen beginnt für die drei Seefahrer mit einer Überraschung: Der Einbaum steckt im Sand fest – Ebbe. Sechs Stunden lang müssen sie auf steigendes Wasser warten, bevor sie auslaufen können. Endlich unterwegs, verbringen sie die meiste Zeit damit, abwechselnd Wasser zu schöpfen, das ständig in den Mangostamm eindringt. Nachmittags braut sich der erste Sturm zusammen. Pierre und Anthony versuchen, das Ngalawa zu stabilisieren, und springen dafür auf die Ausleger. Leider geht dem Steuermann dabei das Steuerruder verloren. Manövrierunfähig driftet ihr Ngalawa ab, bis es vom Rettungsboot, das eigentlich außer Sichtweite hinter den Teams herfährt, zur nächsten Insel geschleppt wird. Aber aufgeben, am zweiten Tag nach dem Start? Jamais!

Einheimische Fischer helfen Anthony, Pierre und Laurent, mit ihren Taschenmessern am sicheren Ufer fünf Stunden lang aus einem kaputten Ruder vom Bootsfriedhof der Insel ein passendes, neues Ruder für ihr Ngalawa zu schnitzen. Danach müssen sie noch den Rumpf des Bootes flicken, so wie sie es beim Training gelernt haben – mit Wollknäueln, die sie in Öl tränken. Erschöpft legen sie sich nach dem Tagwerk in ihre Hängematten. Aber die Ruhe währt nicht lange: Mitten in der Nacht fängt es heftig an zu regnen, sie haben keine Planen dabei, und Anthony wird klar, dass es keine gute Idee war, nur im T-Shirt anzureisen.

Renntag 3: Das Problem mit dem Proviant

Ngalawa

Türkisblaues Tropen­wasser, strahlender Sonnenschein, ruhige See: So hatten die drei Franzosen sich ihren Trip vorgestellt. Aber wo geht’s jetzt lang?

Peter Handkes „Versuch über den geglückten Tag“ zufolge ist ein Tag nur dann gelungen, wenn dabei ein Mindestmaß an Schwierigkeiten überwunden werden muss. So gesehen sind die drei Franzosen auf einem guten Weg zu einer perfekten Woche. Beim ersten Sonnenstrahl sind sie wach, doch die Gezeiten vereiteln erneut ihre Pläne: Abends haben sie ihr Ngalawa im Flachwasser am Strand verankert. Über Nacht ist nun – Überraschung! – die Flut gekommen, und sie müssen samt Gepäck erst einmal eine halbe Stunde gegen die Strömung hin­ausschwimmen, um an Bord zu klettern.

Auch ihre Orientierung wird nicht besser. Weil sie Navigations-Apps viel zu technisch und deshalb albern finden, fahren Anthony, Pierre und Laurent meist nach Karte, Kompass – und nach Gefühl. Nur in größeren Abständen gestattet sich Anthony einen Blick auf seine GPS-Uhr. Und so landen sie erst nach achtstündiger Irrfahrt auf einer Insel – aber natürlich nicht auf der eigentlich vorgesehenen.

Der Wagnisforscher Siegbert A. ­Warwitz unterscheidet zwischen echten Aben­teuern und Pseudoabenteuern (wie Achterbahnfahren oder Bungee-Jumping). Echte Abenteuer sind demnach bloß solche, deren Ausgang völlig ungewiss ist und die einem zudem seelischen oder körperlichen Schaden zufügen können. Das Fiasco-de-Gama- Team sucht den Schmerz derartiger Abenteuer nicht. Doch es ist ziemlich gut darin, ihn zu finden.

Die Sache mit dem Essen zum Beispiel haben die Freunde komplett unterschätzt. Sie haben zwar Harpunen dabei, aber nicht die Zeit, um zu jagen. Auch an der Angelschnur, die sie hinter ihrem Ngalawa herziehen, beißt in der Woche kein einziger Fisch an. So rächt sich, dass sie beim Proviant gespart haben: Bloß acht Dosen Thunfisch haben sie eingepackt, dazu drei Kilogramm Datteln und zwei Kilogramm Reis – in einem Beutel mit Loch, durch das Wasser eindringt.

Als sie abends an Land kommen, sind sie so hungrig, dass sie am Strand Krebse mit bloßen Händen jagen. Sie fangen acht Stück. Aber wie bereitet man sie zu? Versuchsweise schneiden Antony, Pierre und Laurent ihre Beute in der Mitte auf und kochen sie ausgiebig – was keine gute Idee ist: Denn dabei löst sich das Krebsfleisch auf. Übrig bleiben nur minimale Reste in Beinchen und Scheren sowie die Schalen, die das verzweifelte Seefahrer-Trio zerbeißt und in der vagen Hoffnung herunterwürgt, es könnte sich etwas Nahrhaftes darin ­befinden.

Renntag 4: Allein unter Fischern

Es Läuft gut! Zum Erstaunen aller Beteiligten macht das Fiasco-de-Gama-Team mehr Strecke als alle anderen und steuert bereits am Nachmittag auf eine Insel namens Rat Island zu. Vor dieser hatte die Rennleitung sie zwar gewarnt – rein aus Prinzip versuchen die Jungs aber Hinweise solcher Art zu ignorieren: „Das Abenteuer wird umso größer, wenn wir auf uns allein gestellt sind“, findet Captain Laurent.

Ganz allein stehen die Franzosen auf „Rat Island“ allerdings nun auch einer ­Gruppe grimmiger Fischer gegenüber, die interessiert ihr Gepäck beäugen. Als Abendessen nagen sie an aufgesammelten ­Kokosnüssen. Die ganze Nacht hindurch wachen sie schlaflos am Lagerfeuer über ihr Hab und Gut.

Renntag 5: Der schönste Moment der Reise

Ngalawa

Strecken­posten: Mit Feuerholz, Kokos­nüssen und gutem Rat für die Boots­reparaturen stehen die Fischer­familien der Inseln den Möchtegern- Matrosen zur Seite. Und amüsieren sich prächtig

Hungrig und übermüdet flüchten Captain Laurent und seine Männer im ­Morgengrauen von ihrem Landeplatz – und segeln mit ihrem Ngalawa einem kitschig-pink­­farbenen Sonnenaufgang entgegen. Eine Delfinschule begleitet sie. „Der schönste ­Moment der gesamten Reise“, werden sie später sagen.

Für kurze Zeit lässt die Euphorie sie vergessen, wie Hunger und Überforderung sie auch körperlich auszehren. Fest davon überzeugt, die Herausforderungen der Seefahrt nun perfekt zu beherrschen, fahren sie weiter – geradewegs in jenen Sturm hin­ein, der sie umwerfen wird. Brutal peitscht er auf ihr schlingerndes Boot ein. Während sie sonst fast immer quatschen, blödeln und singen, fällt jetzt an Bord kein einziges Wort mehr. Außer Pierres „Merde! Wir sind am Arsch“, als das Ngalawa in das Wellental hinabschießt. Und der besagte Farbeimer explodiert.

Die drei Franzosen hatten ihn eigentlich eingepackt, um an die schwarzgraue Bordwand ihren Team-Namen zu malen, dafür aber nie die Zeit gefunden. Nun trieft die schleimige weiße Farbe von ihren Proviantpaketen, Köpfen und Kleidern.

Im Mast des Ngalawa breiten sich derweil gefährliche Risse aus, das zerfetzte Segel schlägt hin und her. Die Verbindungsstangen der Ausleger sind geborsten. Pierre springt ins Wasser und schafft es notdürftig, alle Einzelteile wieder zu vertäuen. Eine Stunde lang treiben sie ab, wobei Anthony vor Schwindel ins Meer stürzt und dabei seine GoPro-Kamera verliert. Dies ist der Zeitpunkt, an dem Captain Laurent zum ersten Mal überlegt, aufzugeben. Wäre da nicht das Team-Motto, an das Pierre und Anthony ihn erinnern: „Ein Abenteuer ist nur dann eines, wenn es darin auch Elend gibt.“ Wenn die Situation also stärker ist als ihre Helden.

Und tatsächlich: Gerade, als ihr Zustand nicht desolater mehr sein könnte, als ihr Boot aussieht, als hätten sie Schiffbruch in einem Zyklon erlitten und monatelang die See durchkreuzt, haben die Franzosen Glück: Sie landen am Strand einer Privat­insel. Ein paar Arbeiter wollen die Eindringlinge zunächst davonjagen, erbarmen sich angesichts ihres erschreckenden Zustand aber. Die Fiasco-Jungs dürfen über Nacht bleiben und bekommen das beste Abend­essen ihrer Reise: gegrillten Fisch und Reis.

Renntag 6: Ist das Abenteuer schon beendet?

Es soll der Letzte Tag der Regatta werden: Antony, Pierre und Laurent genießen das Frühstück (der erste Kaffee seit Tagen!) und kommen dadurch spät los: Auf See herrscht nun Flaute. Das Ziel ist wenige Seemeilen entfernt, aber sie kommen nicht von der Stelle, nicht mal durch Paddeln. Als doch noch Wind aufzieht, treibt er sie rückwärts, direkt in ein Fischernetz. In seichtem Wasser können sie ihr Boot befreien, treten dabei aber in Seeigel. Sehr schmerzhaft.

Die Aktion mit dem Fischernetz hat lange gedauert, und die Nacht ist bereits hereingebrochen. Laut Reglement wird disqualifiziert, wer im Dunkeln segelt. Und im Gegensatz zu den Franzosen halten die Veranstalter ihre Regeln strikt ein: Sie schicken das Rettungsboot, das die Fiasco-Crew aus dem Rennen nimmt.

Soll ihr Abenteuer tatsächlich so unrühmlich enden? Die drei Fran­zosen haben in sechs Tagen zehn Kilogramm verloren, zwei Stürme durchlitten und sich verzweifelt gewünscht, bessere Segler zu sein. Aber sie haben Kurs gehalten, mehr als 200 Seemeilen lang.

Natürlich hatten auch die anderen fünf Teams Probleme. Einem ist der Mast gebrochen, zwei sind mehrmals gekentert, obwohl erfahrene Segler am Steuer waren. Auf der Abschlussparty zeigen sie sich gegenseitig ihre Hände, die aussehen wie blutige Fetzen. Die Hände der Franzosen hingegen sind heil, als hätten sie nur am Schreibtisch gesessen. Da sie die nötigen Handgriffe für das Segeln nicht kannten, haben sie sich meist nur am Boot festgehalten.

Mit ihren bandagierten Füßen aufzutrumpfen, darauf haben die Franzosen keine Lust. Sie sind nicht in Feierlaune, ­haben das Gefühl, noch nicht fertig zu sein. Mit viel Palaver gelingt es Pierre – vielleicht auch dank seiner eindrucksvollen Statur – den Organi­sator zu überreden, ihnen noch eine letzte Chance zu geben: Am nächsten Morgen dürfen sie zu ihrem geschundenen Einbaum zurückkehren und das Rennen zu Ende ­segeln.

Renntag 7: Das abenteuerlichste Team der Regatta

Ngalawa

Am letzten Abend in Sansibar feiern die Teams ihre Qualen. Und die Fiasco-de-Gama-Jungs ihren Ehrenpreis: „aben­teuer­lichste“ Crew von allen

So gelangt die Fiasco-Crew doch noch aus eigener Kraft ins Ziel. Weit ver­spätet, fast umgekommen, doch glücklich: „Erst jetzt“, findet Anthony“, sei der Ehrenpreis als „abenteuerlichstes Team der Re­gatta“ auch wirklich verdient.

Zu Hause werden sie ihren Eltern ­gegen­über von einem „schönen Ausflug“ sprechen.

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