Der beliebteste: Stadtwaldhaus in Krefeld

Die Auszeichnung "beliebtester Biergarten Deutschlands" geht an das Stadtwaldhaus in Krefeld. Im Rahmen einer Umfrage des Gourmet-Magazins „Falstaff“ gaben mehr als 11.000 Menschen deutschlandweit ihre Stimme für den urigen Biergarten am Niederrhein ab. Grund für die Popularität des Stadtwaldhauses ist neben dem frisch gezapften Bier vermutlich auch die idyllische Lage des Biergartens. Mitten in einem Park gelegen, wird das Restaurant von einem Netz aus Spazierwegen, einer Weiheranlage, einem Spielplatz und einem See umgeben.

Der höchste: Gletschergarten auf der Zugspitze

Der höchste Biergarten Deutschlands liegt in unglaublichen 2.962 Höhenmetern auf dem Berggipfel der Zugspitze und überblickt 400 Bergflanken auf deutschem, österreichischem, schweizerischem und italienischem Staatsgebiet. Egal, ob Besucher Deutschlands höchsten Berg mit der Seilbahn oder über eine alpine Wanderung erreichen: Oben angekommen, heißen sie ein Gipfelkreuz, urige Holztische und eine Maß willkommen.

Der größte: Königlicher Hirschgarten in München

Er gilt als der größte traditionelle Biergarten Deutschlands: Der Königliche Hirschgarten liegt östlich des Schlosses Nymphenburg in München und bietet seit Jahrhunderten traditionelle Biere und bayrische Spezialitäten. Ganze 8000 Menschen finden hier ihren Platz unter Kastanienbäumen, umgeben von einem Wildgehege und einer großzügigen Parkanlage. Doch ein Biergarten von diesen gigantischen Ausmaßen will gut organisiert sein: Aus diesem Grund wurde der Hirschgarten in drei Bereiche unterteilt, in denen Besucher entweder bedient werden, sich an kleinen Hütten selbst bedienen können oder aber ihre eigenen Speisen mitbringen dürfen. Das Bier fließt hier traditionell aus dem „Hirschen“ – einem großen Holzfass, das bis zu 200 Liter fasst.

Der älteste: Schloßschänke in Pirna

Nach Auffassung der Kreisstadt Pirna liegt der wohl älteste Biergarten Deutschlands nicht etwa in Bayern, sondern in Sachsen – eingebettet zwischen dem Dresdner Elbtal und der Sächsischen Schweiz. Demnach reicht der Ursprung der Schloßschänke Pirna bis in das Jahr 1678 zurück. Um das überschüssige Bier, welches damals im Schloss Sonnenschein gebraut wurde, an die Stadtbewohner auszuschenken, ließ der Obrist Liebenau demnach ein Schankgebäude am Fuß der alten Kemnate errichten. Seither besuchen zahlreiche Menschen die Terrassengärten der Schlossanlage und genießen einmalige Ausblicke über die historische Altstadt.

Der skurrilste: Biergarten Odonien in Köln

Hier wird das mit der Biergarten-Tradition nicht so ernst genommen, im Gegenteil: Der Biergarten Odonien in Köln versucht, anders zu sein. Die rund 200 Gäste, die in dem Freiluftatelier ein kaltes Bier genießen können, finden sich zwischen Schrottskulpturen, Wasserspielen und Feuerinstallationen wieder. Erschaffen hat die Kunstwerke Odo Rumpf, ein Industriekünstler aus Leverkusen. Gleichzeitig dient das Freiluftareal im Kölner Szeneviertel Ehrenfeld auch als Veranstaltungsort für Live-Konzerte, Theateraufführungen oder Festivals.

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