Tübingen

Die Universitätsstadt Tübingen liegt im mittleren Neckartal zwischen Nordschwarzwald und Schwäbischer Alb. Malerisch schmiegen sich denkmalgeschützte Bürgerhäuser an die Neckarfront. Darunter auch der bekannte Hölderlinturm, in dem der Dichter Friedrich Hölderlin bis zu seinem Tod lebte. Am besten überblicken lässt sich dieses Zusammenspiel aus Stadtgeschichte und Fluss von der  Eberhardsbrücke aus. Wie sehr das Wasser die Stadt prägt, lässt sich zudem vom Schloss Hohentübingen überblicken oder bei einem Besuch auf der Neckarinsel erleben. Wer dem Element Wasser ganz nah sein möchte, lässt sich per Stocherkahn über den Neckar chauffieren.

Wismar

Wismar weiß nicht nur mit einem sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern zu punkten, sondern auch mit der Nähe zum Wasser. Die sechsgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns liegt an der Ostseeküste in der Wismarer Bucht. Einen besonders schönen Blick auf den historischen Kern der Hansestadt und das Wasser bietet sich am Alten Hafen. Hier herrscht buntes Treiben: Ausflugsbote legen am Pier an, Kutter brechen zum Fischfang auf und imposante Segelboote schaukeln sanft in den Wellen vor sich hin. Wismar hat zwar einen eigenen Badestrand, doch der bietet weder eine touristische Infrastruktur noch einen tollen Blick. Es lohnt sich also nach dem Stadtbesuch auf die vorgelagerte Insel Poel zu fahren und dort beispielsweise die Strände Am Schwarzen Busch oder Timmendorf zu besuchen, auch das Ostseebad Boltenhagen ist von Wismar schnell erreicht

Heidelberg

Fast ein wenig wie Prag kommt sie daher, die fünftgrößte Stadt Baden-Wüttembergs: Heidelberg. Bekannt für die schmalen Altstadt-Gassen, das Schloss und die renommierte Universität zählt sie wohl zu den schönsten Großstädten Deutschlands. Direkt an den historischen Kern schmiegt sich das Wasser des Neckars. Über ihn spannt sich seit 1786 die Alte Brücke und lädt zu einem Bummel auf die andere Uferseite ein. Wer das Panorama über Stadt und Fluss genießen möchte, biegt in den sogenannten Philosophenweg ein und erreicht nach zwei Kilometern das Plateau des Heiligenberg. An sonnigen Tagen verbringen viele Studenten und Einwohner der Stadt ihre freien Stunden auf der rund fünf Hektar großen Neckarwiese direkt am Ufer

Regensburg

Regensburg liegt malerisch an der Donau. Hier münden die Nebenarme Naab und Regen in den Mutterfluss, der das Stadtbild prägt. Mit der Oberen und Unteren Wöhrd befinden sich zwei Donau-Inseln im Stadtgebiet. Der schönste Weg in Regensburg die Uferseiten zu wechseln ist die Steinerne Brücke, die sich in Rundbögen über das Wasser zieht. Sie ist Deutschlands älteste erhaltene Brücke. Erholung in Wassernähe bieten Donaupark und Jahinsel. Wer mobil ist und genug von der Donau gesehen hat, kann auch zu einem der Seen in der Region aufbrechen, wie dem Roither See in der Gemeinde Mintraching. Wer es lieber sportlich mag, kann dem Fünf-Flüsse-Radweg entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanals folgen.

Hamburg

Wohl in kaum einer anderen deutschen Stadt harmonieren Hafenkräne und Stadtstrand so wie in Hamburg. Die Hansestadt ist geprägt von verschiedensten Gewässern: Elbe, Alster, Kanäle und kleinere Flüsse wie die Wanze sorgen dafür, dass die Hamburger und ihre Besucher selten ohne den Blick aufs Wasser auskommen müssen. Während die Elbe die großen Container- und Kreuzfahrtschiffe trägt, sind die kleinen Alsterkanäle die Lebensadern der Stadtteile, die östlich oder nördlich der Alster liegen. Wer das maritime Flair erleben möchte, verbringt einen Tag am Elbstrand oder erpaddelt sich die Stadt per Kanu über die Kanäle

Cochem

Die kleine Kreisstadt Cochem hätte an kaum einem schöneren Ort in Deutschland entstehen können. Direkt am Ufer des Moselbogens begeistert sie vor allem mit Fundstücken aus diversen Epochen. Das barocke Rathaus, die markante Reichsburg und die engen Altstadt-Gassen sorgen für eine Reise in die Vergangenheit. Danach lädt die Moselpromenade mit Blick auf den Fluss zum Spazieren und Verweilen ein. Eine Sesselbahn führt zudem hinauf zum "Pinner Kreuz", von dem aus man eine einzigartige Aussicht über die Stadt und das Moseltal genießen kann

Lindau

Lindau verfügt wohl über die schönste Hafeneinfahrt am Bodensee. Das Städtchen liegt unweit der Grenze zu Österreich am östlichen Ende des Sees. Wer durch die Gassen des gewachsenen Altstadtensembles auf der Lindauer Insel schlendert, kann die historischen Gebäude bei einem Stadtrundgang bewundern und immer wieder die Nähe zum Wasser suchen. Ob Segler oder Standup-Surfer: Lindau ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wassersportler am Fuße der Alpen. Badefreunde sollten das Jugendstilbad "Parkstrandbad Bad Schachen" nicht versäumen.

Pirna

Pirna - die Sandsteinstadt ist eingebettet in die Landschaft des Dresdner Elbtals mit Weinbergen und Schlössern und den Elbsandsteinmassiven des Nationalparks Sächsische Schweiz. Gemächlich umrandet die breite Elbe die Silhouette der mittelalterlichen Stadt und prägt das Stadtbild. Einige Restaurants bieten gute lokale Küche direkt am Elbufer. Zudem gibt es ab Pirna viele Möglichkeiten die Elbe und die Ausläufer der Sächsischen Schweiz vom Wasser aus zu erkunden - zum Beispiel per Dampfschiff.

Monschau

Zwischen den Berghängen des Naturparks Hohes Venn-Eifel liegt das mittelalterliche Städtchen Monschau in der Rureifel. Der gleichnamige Fluss prägt die Stadtkulisse, bahnt sich seinen Weg entlang charmanter Altstadtgassen und bietet mit seinen treppenartigen Wasserläufen jede Menge Spaß für Wassersportler. Wer den malerischen Ort an der Rur besucht, kann zwischen alten Mauern, idyllischen Fachwerkhäusern und romantischen Gassen schlendern oder aber das Umland und seine atemberaubende Natur erkunden. Über 350 Kilometer weit ziehen sich die beschilderten Wanderwege durch den Naturpark und führen Wanderer entlang saftiger Wiesen und dichter Buchenwälder zu einigen imposanten Aussichtspunkten.

Hann. Münden

Am südlichsten Zipfel Niedersachsens, in der Mittelgebirgsregion des Weserlandes, liegt die Stadt Hann. Münden und lockt mit einer historischen Altstadt sowie einer waldreichen Umgebung. Das Stadtbild ist maßgeblich von Wasser geprägt – schließlich markiert die niedersächsische Stadt den Zusammenfluss der Werra und Fulda und kennzeichnet gleichzeitig den Ursprung der Weser. An heißen Sommertagen strömen sowohl Bewohner als auch Besucher an die Ufer der Drei-Flüsse-Stadt und machen Gebrauch von den vielseitigen Freizeitaktivitäten. Wer Erholung sucht, kann mit Ausflugsschiffen das Fachwerkjuwel vom Wasser aus betrachten. Kanutouren bieten Sportsbegeisterten eine kleine Abkühlung und Radfahrer können den gut ausgebauten Wegen durch das Weserbergland bis nach Bremen folgen.

Füssen

Dort wo die Deutsche Alpenstraße und die Romantische Straße aufeinandertreffen, liegt das historische Örtchen Füssen im Allgäu. Die Ursprünge der bayrischen Stadt reichen bis in die Römerzeit zurück – das spiegelt sich auch in dem romantischen Altstadtkern wieder. Fußgänger können hier durch enge Gassen, vorbei an gemütlichen Cafés und Gaststätten spazieren oder aber am Ufer des Lech, das türkisblaue Wasser des Wildflusses bewundern. Umrahmt wird das Naturschauspiel von majestätischen Berggipfeln. Besonders sehenswert ist die Wanderung auf dem Lechweg, der dramatische Abgründe passiert und spektakuläre Aussichten über die Stadt und Natur garantiert.

Bingen

Im Rheintal treffen imposante Landschaften auf die heldenhaften Geschichten des Mittelalters. Zwischen den weitläufigen Weinplantagen säumen sich prähistorische Burgen – eine schöner und imposanter als die Andere. Und mittendrin: Die kleine Stadt Bingen, die mit ihrer Fachwerkidylle ein einzigartiges Juwel am Rheinufer darstellt. Besonders lohnenswert sind die Rhein-Rundfahrten, bei der sich das von der UNESCO geschützte obere Mittelrheintal am besten bestaunen lässt. Wer lieber an Land bleiben möchte, sollte am Kulturufer der Stadt einen Stopp einlegen. Hier wurde 2008 das alte Rheinufer im Rahmen der Landesgartenschau vollständig erneuert und ist noch heute Schauplatz zahlreicher Festlichkeiten, Open-Air-Konzerte oder Kunstausstellungen.

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