Kappadokien, Türkei

Diese Landschaft ist einzigartig auf der Welt: Der Legende nach sollen in den pilzförmigen Felsenhäusern einst Feen gelebt haben – in Wahrheit haben hier vor vielen Jahren zwei Vulkane die Landschaft mit einer dichten Tuffasche bedeckt. Die Witterung konnte das weiche Gestein schließlich in bizarre aussehende Zipfelmützen und Feenkamine formen, bis sich schließlich die Menschen dazu entschlossen hier ihre Heimat aufzubauen. In der Bronzezeit wurden in Kappadokien zum Teil ganze Städte in den Fels geschlagen – 36 von den unterirdischen Siedlungen wurden bereits gefunden. Die größte von ihnen reicht bis zu 85 Meter tief in den Tuffstein und beherbergt eine elfstöckige Schule, eine Kirche und zahlreiche Wohnungen und Tierställe. Von einigen Bewohnern werden die Höhlen in Zuckertütenform noch immer genutzt.  

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