2. Die Azoren gehören zu besten Revieren für Walbeobachtungen

Ein Tag ohne Wellen sei ein perfekter Tag für Wale, sagt Cidónio Gonçalves, einer der “vigia”, ein Wale Watcher, auf der Azoren-Insel São Miguel. An solchen Tagen ist der “Blas”, die weiße Wasserfontäne, die Wale beim Atmen ausstoßen, zu erkennen. So könne man die Wale einfach aufspüren. Walsafaris boomen auf den Azoren. Ausgezeichnet als eines der weltweit besten Reviere für die Beobachtung der Meeresriesen, befindet sich vier Flugstunden von Deutschland ein einmaliges Ökosystem für Wale und Delfine. Mehr als zwanzig Arten kämen jedes Jahr, um in dem warmen Wasser ihre Jungen aufzuziehen, sagt Gonçalves. Zwischen April und November beobachtet er regelmäßig Blauwale, Buckelwale oder Finnwale. Blauwale sind die größten Tiere der Welt - und besonders bedroht: Laut Greenpeace leben weniger als 2000 Tiere in unseren Ozeanen. Auf einer vierstündigen Bootstour teilt Gonçalves’ Kapitän Jose Costa sein Wissen über Wale und erzählt dazu spannende Azoren-Anekdoten. Eine Walsafari kostet 35 Euro. Werden keine Wale gesichtet, gibt es das Geld zurück.

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