National Gallery

In den historischen Hüllen von Rathaus und Oberstem Gerichtshof hat der französische Architekt Jean François Milou ein Museum geschaffen: Die 2015 eröffnete National Gallery beherbergt die größte Kunstsammlung Südostasiens

National Gallery

Im Zentrum der Nationalgalerie befindet sich eine moderne Glashalle, die von baumartigen Strukturen gestützt wird. Sie dient als Verbindung der beiden Kolonialgebäude

Esplanade

Der Theaterkomplex Esplanade ist das wichtigste Veranstaltungszentrum des Stadtstaates. Weil die stachelige Kugelform der Zwillingsgebäude die Singapurer an ihre geliebten Stinkfrüchte erinnert, wird es von den Einheimischen auch liebevoll Durian genannt

Buddha Tooth Relic Temple

Die Architektur des Buddha Tooth Relic Temple greift die Struktur des buddhistischen Mandala sowie Elemente der Tang-Dynastie auf. Historisch ist der Bau allerdings nicht. Der Tempel für den Zahn Buddhas, wie er zu deutsch heißt, steht erst seit 2007 im Herzen Chinatowns und wurde zum großen Teil von Spenden von den Einwohnern Singapurs finanziert. Der Eintritt in den Tempel ist kostenfrei

Marina One

Das Marina One ist ein gigantischer Gebäudekomplex, gebaut von dem Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven. Auf 400.000 Quadratmetern bieten die beiden Hochhäuser Platz für etwa 3000 Bewohner. Im sogenannten „Green Heart“ im Zentrum der Gebäude wachsen mehr als 300 verschiedene Baum- und Pflanzenarten. Auch Tiere leben in dem 37.000 Quadratmeter großen „Grünen Herzen“

Clarke Quay

Seit einer umfassenden Restaurierung im Jahr 2006 überdachen riesige Regenschirme die historischen Gassen am Clarke Quay. Ziel der Architekten Will Alsop war es, ein angenehmes Mikroklima zu schaffen. Die Schirme halten Singapurs beliebtestes Ausgehviertel nicht nur trocken, sondern auch vergleichsweise kühl

Artscience Museum

Nicht nur wegen seiner exponierten Lage direkt in der Marina Bay gehört das Artscience Museum zu den meistfotografierten Gebäuden Singapurs. Nicht nur wegen seiner markanten Lotusform zieht das Gebäude Blicke auf sich. Der Entwurf stammt aus der Feder des israelischen Architekten Moshe Safdie und birgt einige Überraschungen: So wird zum Beispiel über die zehn Blüten des Gebäudes Regenwasser gesammelt, das in seiner Mitte zu einem imposanten Wasserfall anschwillt

Sri Veeramakaliamman Tempel

In Little India herrscht, ganz untypisch für den sonst so aufgeräumten Stadtstaat, eine sympathische Unordnung. Für einen angenehmen Kontrast zu den modernen Hochhausfassaden, die das Stadtbild prägen, sorgt auch das kulturelle Highlight des Viertels: der Sri Veeramakaliamman Tempel

Sri Veeramakaliamman Tempel

Der Sri Veeramakaliamman Tempel liegt direkt an der geschäftigen Serangoon Road – und ist aufgrund seiner farbenfrohen Figuren über dem Eingangstor kaum zu verfehlen. Übrigens: In den kleineren Straßen rund um den Hindu-Tempel bieten Händler eine hervorragende Auswahl an Gewürzen an

The Interlace

Einunddreißig Apartmentblocks, jeder sechsstöckig – aufgeschichtet zu einer mächtigen Anlage, die 1040 Wohnungen, einen Bambusgarten, einen als Spielplatz genutzten Hügel, einen Marktplatz, ein Theater, ein Schwimmbad und eine Joggingstrecke bietet. Das ist The Interlace. Die Idee sei gewesen, eine vertikale Dorfstruktur zu schaffen, sagte der deutsche Architekt Ole Scheeren über seinen Entwurf. 2014 wurde der Wohnkomplex als weltweit bestes Hochhausprojekt für städtischen Lebensraum ausgezeichnet

DUO

Zwischen Kolonial- und Arabischem Viertel trifft modernste Architektur auf historisch gewachsene Strukturen. Während Ole Scheeren das Interlace noch als Partner im Office for Metropolitan Architecture (OMA), dem Büro des Stararchitekten Rem Koolhaas, entworfen hatte, schuf er mit dem Duo sein erstes ureigenes Werk in Singapur

DUO

Dass die beiden Türme an den zackigen Tetris-Klotz erinnern, ist nicht dem Wunsch nach einem auffälligen Äußeren geschuldet, sondern hat vor allem funktionale Gründe. Die großen Terrassen bieten Platz für Grün- und Freizeitflächen

Shophouses

Die Küche der Peranakan – eine Mischkultur, die aus der Verbindung von malaiischen Frauen und chinesischen Männern entstanden ist – gilt als beste Singapurs. Das Viertel Katong prägen die Peranakan aber nicht nur kulinarisch, sondern auch architektonisch. Im Herzen des Viertels liegt die Nachbarschaft Joo Chiat. Hier erstrahlen sogenannte Shophouses in bunten Farben. Auch sie sind ein Mix – und zwar aus chinesischen, malaiischen und europäischen Elementen der Architektur. Shophouse-Quartiere finden Sie außerdem in Chinatown, Tanjong Pagar und Emerald Hill

Pinnacle@Duxton

Seit 2009 überragen sieben Wohntürme die engen Gassen von Chinatown. Schwindelfrei sollte vor allem sein, wer die Fußgängerbrücken im 50. Stockwerk überquert. Sie verbinden die Hochhäuser des Pinnacle@Duxton und sind gegen einen Eintritt von 5 SGD öffentlich zugänglich. Oben bietet sich nicht nur ein atemraubender Ausblick über die Löwenstadt. Auf jeder Skybridge ist ein auch 500 Meter langer „Himmelsgarten“ angelegt

Helix-Brücke

Filigran schwingt sich diese spiralförmige Konstruktion aus Stahl und Glas über den Singapur River. Noch in ihrem Eröffnungsjahr 2010 wurde die Helix-Brücke als „weltbestes Verkehrsgebäude“ ausgezeichnet. Touristen und Hobbyfotografen erfreuen sich vor allem bei Dunkelheit an der ungewöhnlichen Brücke, wenn diese in bunten Farben erstrahlt

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