In den Monaten Februar und März bedeckt eine bis zu zwei Meter dicke Eisfläche den Baikalsee und lädt zu Erkundungstouren ein

Tiefblau, mit vielen kristallblau oder weiß schillernden Luftblasen - das Baikal-Eis ist extrem klar und lässt entsprechend einen Blick auf die winterliche Unterwasserwelt zu

Bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad sollten Reisende, die sich das eisige Spektakel ansehen möchten, entsprechend gewappnet sein

Rund 1500 Tier- und 1000 Pflanzenarten haben sich den extremen Bedingungen des Baikalsees angepasst, der auch im Sommer nur eine maximale Wassertemperatur von acht Grad erreicht

Die vielen Luftblasen im Eis entstehen durch den Einschluss von Methangasen, die von Algen im See produziert werden

Auch wenn große Teile des Sees von einer dicken Eisschicht bedeckt sind, gibt es auch immer wieder Spalten, die bis zu 30 kilometer Länge erreichen können. Deswegen sollten Reisende immer den offiziellen Straßen folgen, die von der Gemeinde errichtet werden oder an einer geführten Tour teilnehmen

Die beste Möglichkeit den zugefrorenen Baikalsee zu erkunden, ist das Auto. So lassen sich auch die Eishöhlen und die bizarren Schneeverwehungen an den felsigen Inseln bestens beobachten

Besonders lohnenswerte Ausflugsziele auf dem See sind die Insel Olchon sowie das sogenannte Kleine Meer. Wintersportler und Outdoor-Fans besuchen hingegen den Ort Listwjanka, wo das Eis für Schlittschuhläufer und Eisangler in der gesamten Uferregion freigeräumt wird

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