Ausflugstipps Ausflüge im Dezember: Vier Ideen für drinnen und draußen

Wohin im Dezember? Jeden Monat stellt unsere Reise-Redaktion ausgewählte Ausflugsziele vor. Vier Reisetipps für drinnen und draußen
GaPa Funkelland

Fabelwesen aus Michael Endes Fantasiewelt bringen in der Adventszeit Magie nach Garmisch-Partenkirchen

In den Alpen leuchtet und funkelt der Winter

In der Adventszeit zieht die Magie des Lichts ein in den Michael-Ende-Kurpark in Garmisch-Partenkirchen, dann wird er zum „GaPa-Funkelland“. 200 Fabelwesen und Tiere aus einer anderen Welt - auch aus der Fantasie des Michael Ende – funkeln dann in den allen Farbtönen. Dafür braucht es mehr als 90.000 LEDs; die Veranstalter betonen, dass die verwendeten Leuchten bis zu 80 Prozent weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Leuchtmittel.

Die Welt der Fabelwesen öffnet täglich ab dem späten Nachmittag für Besucher. Wer die gesamte Kulisse Garmisch-Partenkirchens in sich aufsaugen will, der sollte früher anreisen: Sowohl ein Blick auf die massive Zugspitze als auch ein Spaziergang vorbei an den historischen Fassaden und liebevoll bemalten Häusern der Stadt lohnen sich.

Schrammsteine

Die Schrammsteine in der Sächsischen Schweiz - mit etwas Glück im Dezember verziert mit einer weißen Schneehaube

Winterwandern in der Sächsischen Schweiz

Während sich in den Sommermonaten die Wanderer mitunter im Weg stehen, geht es in der in der Sächsischen Schweiz im Winter weniger trubelig zu. Schneebestäubt ragen die Sandsteinfelsen aus der Landschaft. Eine Route führt von Bad Schandau vorbei an den markanten Schrammsteinen bis nach Schmilka – circa elf Kilometer und dreieinhalb Stunden sind Wanderer unterwegs. Rund eine Stunde länger dauert der berühmte Panoramaweg durch das Kirnitzschtal von Bad Schandau nach Sebnitz. Der Weg hat seinen Namen verdient – er bietet beste Sicht auf die Felskette der Schramm- und Affensteine.

Alle Informationen zu weiteren Wintertouren durch die Sächsische Schweiz finden Sie hier online.

Historisches Museum Berlin

Wer waren die Brüder Humboldt? Wie beeinflussten sie sich gegenseitig, wie wuchsen sie zusammen auf? Im Deutschen Historischen Museum in Berlin gibt es Antworten

Auf den Spuren der Brüder Humboldt

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die sich die Welt nicht angeschaut haben.“ Dieses Zitat wird Alexander von Humboldt in den Mund gelegt. Zu seinem 250-jährigen Geburtstag erfährt der Entdecker post mortem erneut große Aufmerksamkeit. Doch die Geschichte Alexanders ist eng mit der seines zwei Jahre älteren Bruders Wilhelm verbunden. Gemeinsam durchliefen sie eine strenge, preußische Erziehung, um dann völlig unterschiedliche Lebenswege einzuschlagen: Während Alexander sich aufmachte, um die Welt zu vermessen, wurde Wilhelm zum Schriftsteller und Gelehrten.

Man könne die Brüder Humboldt nur in ihrer Zeit verstehen, schreiben die Kuratoren der ersten großen Ausstellung, die sich im Deutschen Historischen Museum Berlin mit den beiden Brüdern auseinandersetzt: „Als Europäer, als Zeugen der Aneignung der Welt, als Akteure politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Reibungsprozesse, die neben Licht auch viel Schatten warfen.“ Auf 1.000 Quadratmetern werden 350 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Briefe oder Landkarten der Brüder gezeigt - darunter Leihgaben aus den Vatikanischen Sammlungen, dem Louvre, dem British Museum und Windsor Castle.

Grüffelo-Ausstellung

Wer mutig ist und dem Grüffelo ganz nah kommen möchte, sollte sich aufmachen ins Historische Museum Speyer

Der Grüffelo kocht Schlangenpüree in Speyer

Der Grüffelo ist ein schauriges Monster mit einer giftigen Warze auf der Nase und Stacheln am Rücken. Seine Geschichte und das Treffen mit der schlauen und mutigen Maus wird im Historischen Museum Speyer nacherzählt. Dabei sollen besonders die jungen Besucher aus der Rolle des Beobachters herausgeholt und selber aktiv werden: Sie spielen ein Schattentheaterspiel mit Tiermasken, inszenieren Buchszenen selbst oder kochen leckere Grüffelo-Gerichte wie Schlangenpüree oder Grüffelkotze.

Wer meint, dafür zu erwachsen zu sein, kann dem Zeichner des Grüffelos näher kommen: Biografische Informationen und Original-Grafiken von Axel Scheffler, der das vor 20 Jahren erschienene Kinderbuch von Julia Donaldson bebildert hat, beleuchten dessen Vielseitigkeit und die Entwicklung Schefflers zu einem der erfolgreichsten Bilderbuch-Illustratoren europaweit.

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