Kannesteinen, Norwegen

Dieser pilzförmige Stein wurde aber Tausende von Jahren vom Meer aus der Klippe geschliffen. Kannesteinen liegt im Dorf Oppedal an der Südwestküste Norwegens zwischen Bergen und Molde

Remarkable Rocks, Australien

Die rot schimmernden Felsen liegen wie drapiert auf einer Granitkuppel 25 Meter über dem Meer im Flinders-Chase-Nationalpark im Westen der australischen Insel Kangaroo Island. Ihre Form ermuntert zu Metaphern, die einen verglichen die Felsblöcke mit Walkiefern, andere mit schlafenden Dinosauriern. Die Remarkable Rocks zählen zu den Wahrzeichen Australiens, sind aber dank ihrer Insellage nicht so überlaufen

Weiße Wüste, Ägypten

Im Westen Ägyptens liegt die geheimnisvolle Weiße Wüste. Sandstürme und Wind haben über Jahrmillionen Kalkstein geformt, sodass die Wüste heute eher wie ein Skulpturenpark anmutet. Kalksteinformationen in den skurrilsten Formen verteilen sich hier in der Landschaft

Moeraki Boulders, Neuseeland

Wie Schildkrötenpanzer sehen sie aus, die Moeraki Boulders an der Koekohe Beach an der Küste von Otago auf der Südinsel Neuseelands. Die Boulders sind ungewöhnlich große kugelförmige Konkretionen und wurden durch Erosion freigelegt, auch heute noch geben die Wellen immer mal wieder neue Boulder frei

Externsteine, Deutschland

So manche Märchen werden den Externsteinen im Teutoburger Wald nachgesagt: Außergewöhnliche geomantische Eigenschaften sollen sie haben, behaupten etwa Esoteriker. Man könne hier Tod und Wiedergeburt erleben, berichtete die Hitler-Verehrerin und Neonazi-Ikone Savitri Devi. Die meisten Menschen finden sie aber zum Glück einfach nur märchenhaft anzuschauen. Wanderer erreichen die Externsteine von Norden kommend über den Hermannsweg und von Süden über den Eggeweg, der Teil des europäischen Fernwanderwegs E1 ist. Die bizarren Spitzen lassen sich - gegen Eintritt - über Treppen und Hängebrücken erschließen

Valle de la Luna, Bolivien

In den Ausläufern der bolivianischen Hauptstadt La Paz liegt das Valle de la luna - das Mondtal. Es besteht aus Abertausenden Felsen und kraterähnlichen Formationen. Ein schmaler Pfad führt mitten durch das Tal, sodass die Besucher schnell das Gefühl bekommen auf einem anderen Planeten zu wandeln. Entstanden sind die Felsen aufgrund von Erosionen und extremen Wetterbedingungen. Starke Regenfälle waschen die bizarren Formationen aus dem Lehmboden, die Andensonne macht sie fest

Devils Tower, USA

Und plötzlich steht er da, der Devils Tower mitten in der sonst recht flachen Prärie im Nordosten des US-Bundesstaates Wyoming. Der Härtling magmatischen Ursprungs erhebt sich etwa 265 Meter über sein Umland. Das Gebiet rund um den Devils Tower gilt bereits seit 1906 als National Monument

Katskhi-Felsen, Georgien

Fast 40 Meter ragt die Kalksteinsäule nahe des Dorfes Katskhi in Zentral-Georgien aus dem dichten Wald hervor. Auf dem schmalen Monolithen steht eine kleine Kirche, die nur über eine Leiter zu erreichen ist. Allerdings ist diese seit 1993 von einem orthodoxen Mönch bewohnt, der entscheidet, wer sein hoch gelegenes Domizil betreten darf. Dem Rest bleibt der staunende Blick von unten

Pigeon Rocks, Libanon

Im Beiruter Stadtviertel Raouché tummeln sich die Bewohner in Cafés und in den vielen Restaurants direkt an den steil abfallenden Klippen. Genau hier steht mit Pigeon Rocks eine der Attraktionen der libanesischen Hauptstadt. Die natürlich geformte Felsformation ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt

Shilin, China

Vor rund 270 Millionen Jahren hob sich der Boden in der Gegend der Provinz Yunnan. Uralte Sedimentgesteine erhoben sich über den Meeresspiegel - und begannen zu erodieren. Heute bietet sich dem Betrachter eine bizarre Landschaft aus bis zu 30 Meter hohen Sandstein-Skulpturen. Seit 2007 gehört der "Steinwald" gemeinsam mit anderen südchinesischen Karstlandschaften zum Welterbe der UNESCO. Einige Abschnitte wurden mit Wanderwegen und Brücken ausgestattet, sodass Touristen zwischen den kuriosen Formationen wandeln können. Besonderes auf dem ersten Stück kann es sehr voll werden, da Shilin bei Chinesen und ausländischen Touristen gleichermaßen beliebt ist.

Tsingy Rouge, Madagaskar

Am Rande des Nationalparks Analamerana stehen sie auf einmal da, die roten Tsingys. Die Sandsteinnadeln liegen konzentriert nur in einer Schlucht und ihre rote Prägung stammt von der Lateriterde. In ihrer ganzen Pracht erstrahlen sie deswegen am schönsten, wenn die Sonne scheint

Parusfelsen, Russland

An ein Segel soll er die meisten Besucher erinnern, weswegen der Parusfelsen im Englischen schlicht Sail Rock genannt wird. Der Sandstein-Monolith liegt am Ufer des Schwarzen Meeres in Krasnodar Krai. Der Parusfelsen ist fast 30 Meter hoch, hat aber nur einen Durchmesser von einem Meter

Giant's Causeway, Nordirland

Der Giant’s Causeway befindet sich an der nördlichen Küste des Countys Antrim in Nordirland und ist wahrlich eine Erscheinung. Die senkrechten Basaltsäulen haben zwischen vier und acht Ecken und entstanden größtenteils vor 60 Millionen Jahren bei einem Vulkanausbruch. Seit 1986 ist der Giant's Causeway UNESCO-Welterbe

The Pinnacles, Australien

Unweit der westaustralischen Stadt Cervantes befindet sich der Nambung-Nationalpark. In der Wüstenlandschaft stehen verwitterte Kalksteinsäulen kreuz und quer herum, die sogenannten Pinnacles. Die Säulen können bis zu vier Meter hoch werden und sind die Hauptattraktion des Parks, auch wenn sie nur auf rund vier Quadratkilometern des Parks zu finden sind

Durdle Door, England

Die natürliche Felsbrücke aus Kalkstein ist Teil der Jurassic Coast an der südenglischen Kreisküste gelegen. Wer die Durdle Door selbst betrachten möchte, reist nach West Lulworth in Dorset und folgt dann der Beschilderung. Durch die exponierte Lage gleich an einer beliebten Badebucht, zählt die Felsformation über 200.000 Besucher pro Jahr

Bastei, Deutschland

Die berühmteste Felsformation der Sächsischen Schweiz ist die Bastei. Über die Felsen zieht sich eine 76,5 Meter lange Brücke. Von dort oben genießt man einen atemraubenden Ausblick. Wer nur einen kurzen Spaziergang einlegen will, parkt oben auf dem ausgeschriebenen Platz und wählt die kürzeste Route von knapp 500 Metern bis zur Aussichtsplattform. Noch schöner ist allerdings der längere Weg über den Kurort Rathen und die Schwedenlöcher (inklusive ca. 700 Stufen Outdoor-Training)

Kjeragbolten, Norwegen

Dieser eingeklemmte Fels ist Schauplatz vieler mutiger Urlaubsfotos. Der Kjeragbolten ist ein Monolith, der in einer Felsspalte 1000 Meter über dem Lysefjord zwischen den beiden Teilen des Felsplateaus Kjerag hängt. Wer das Spektakel selbst erleben möchte, muss erst eine Wanderung durch unwegsames Gelände hinter sich bringen

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