Fernhill Farm, 2006

Die Gesellschaft der New Gypsies versteht Bewegung und Wanderschaft als ein menschliches Grundbedürfnis

Airmen's Corner, 2001

Mit der Industrialisierung und Globalisierung der Gesellschaft wuchs das Misstrauen gegenüber ziehender Völker oder Reisenden ohne festen Wohnsitz

Corina und Anarchy Rose, 2003

Zeitgleich entwickelte sich aber auch eine Faszination gegenüber der im englischsprachigen Raum genannten Gypsies. Sie konnten Geschichten von unterwegs erzählen, waren meist künstlerisch begabt und verkörperten für Viele nach wie vor Freiheit

Glastonbury, 2008

Als in den 80er-Jahren immer mehr Menschen in England ihren Job verloren, schlossen sich einige davon den ziehenden Völkern an. In Gruppen und Caravans zogen sie durchs Land, sehr zum Missfallen von Margaret Thatcher, die hinter den Gypsies eine drohende Revolte vermutete

Caroline, Pete, Rachel und Pete The Hammer, 2001

Im Jahr 1994 wurde das nomadische Leben in England wieder als kriminell eingestuft. Die Gypsies durften weder in Gruppen reisen, noch gemeinsame Lager aufschlagen

The Delany Family: Peter, Rachel, Hazel, Bryony und Judah, 2001

Viele verließen daraufhin Großbritannien und führten ihr Gypsie-Leben in Portugal, Spanien oder Irland weiter. Andere wurden doch sesshaft und wieder Andere machten einfach weiter

Del, 2003

Innerhalb der Gypsie-Bewegung gibt es zudem verschiedene Auslegungen. Die meisten reisen inzwischen mit Pferdekraft, nur die wenigsten sind noch mit Motoren unterwegs. Zu teuer der Kraftstoff und zu schädigend für die Natur

Spencer, 2003

Die Natur ist ihr Lebensraum, der im immer globaleren England schwindet. Wasserstellen für die Pferde oder Plätze, an denen sie sich sicher ein paar Tage aufhalten können, ohne Probleme mit den Behörden zu bekommen, sind inzwischen ein rares Gut. Zurück in die Stadt wollen die New Gypsies dennoch nicht

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