Ostheim vor der Rhön Das Rothenburg an der Streu

Was macht Ostheim vor der Rhön so besonders? Und wann sollten Sie die hübsche Stadt am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Ostheim

Gebettet in die schöne Landschaft der Rhön liegt die kleine Stadt im äußersten Norden Bayerns

Wo liegt Ostheim vor der Rhön?

Die kleine Stadt liegt im äußersten Norden Bayerns, inmitten der Mittelgebirgslandschaft Rhön. Die nächste Großstadt ist das rund 50 Kilometer entfernte Fulda.

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Was macht die bayerische Stadt so besonders?

Ostheim vor der Rhön trägt viele Namen. "Perle der Streu" nennt sich der Luftkurort zum Beispiel, wegen seiner Lage am gleichnamigen Flüsschen, oder auch "Rothenburg an der Streu" wegen des wunderbar erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerns.

Doch nicht nur das Mittelalter, auch die Moderne hat die kleine Stadt geprägt, so ist eine faszinierende Mischung aus Neu und Alt entstanden. Einerseits schmücken Fachwerk, Adelssitze, Schlösser und zwei Burgen das Ortsbild. Andererseits stehen Firmen, die Produkte wie Bionade, Orgeln und Segelflugzeuge in alle Welt exportieren, für den Erfindergeist und die Geschäftstüchtigkeit seiner Einwohner.

Die geschäftige Marktstraße bildet das Herz des Luftkurorts. Sie gilt nicht nur als Einkaufs- und Genussmeile, sondern bietet auch eine wunderbare Kulisse für viele bunte Feste - zum Beispiel für das jährliche Ostheimer Stadtfest im Sommer oder für den Rhöner Wurstmarkt im Herbst.

Ebenfalls prägend für Ostheim vor der Rhön ist zweifellos die größte Kirchenburganlage Deutschlands. Mit fünf Türmen, sechs Bastionen, doppelter Wehrmauer und der mächtigen Renaissance-Kirche St. Michael herrscht sie über das Stadtbild. Zum Schutz für Ostheimer Bauern und Bürger im Mittelalter errichtet, bildet sie heute die kulturelle Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. Von der spannenden Geschichte weiß das Kirchenburgmuseum "Lebendige Kirchenburg" zu berichten.

Auch die Lichtenburg, die als Landmarke und Wahrzeichen Ostheims hoch über der Stadt thront, ist ein beliebtes Ziel bei Wanderern, Ausflüglern und Spaziergängern. Von oben bietet sich ein grandioser Ausblick über die Stadt und die Umgebung, am Fuße des Aussichtsturms lädt eine Gaststätte zum Einkehren ein.

Berühmt ist Ostheim vor der Rhön zudem für seine über 400-jährige Orgelbautradition. Die Ostheimer Orgelbauunternehmen sind Meister ihres Fachs und sogar die UNESCO hat den Orgelbau und die Orgelmusik zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt. Wer mehr über die Geschichte des Orgelbaus erfahren möchte, stattet am besten dem renommierten Orgelbaumuseum im Schloss Hanstein einen Besuch ab. Besucher können in der Ausstellung die Klänge verschiedener Epochen von Mittelalter bis Moderne auf sich wirken lassen.

Wer die kleine Stadt in Gänze erkundet hat, der bricht von hier aus am besten zu Wanderungen in die Umgebung auf. Die Ostheimer Wanderwege bilden einen abwechslungsreichen Mix unterschiedlicher Schwierigkeitsgraden, Längen und Höhenprofile. Besonders schön ist der malerische "Ostheimer", ein Wanderweg mit beeindruckender Panoramasicht auf das Streutal und die Hohe Rhön, der vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg zertifiziert wurde.

Wer lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, findet ebenfalls zahlreiche Radrouten rund um Ostheim vor der Rhön. Die Genussregion verfügt sogar über einen Bierradweg, der zehn Brauereien, zwei Landwirte und eine Mälzerei in der Rhön verbindet. Wer ambitioniert ist, fährt auf die Hochrhön und bezwingt den Kreuzberg oder die Wasserkuppe.

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Wann ist die beste Reisezeit für Ostheim vor der Rhön?

Am schönsten ist ein Besuch während der Frühjahr- oder Sommermonate. Dann ist das Wetter perfekt für einen Bummel in der Stadt und für Wanderungen durch das Umland.

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