Nockberge Ein sanfter Höhenzug voller Möglichkeiten

Was macht die Nockberge so besonders? Und wann sollten Sie die österreichische Gebirgsgruppe am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Nockberge

Charakteristisch für die Nockberge sind die sanft geschwungenen, grasbewachsenen Berggipfel und Grate

Wo liegen die Nockberge?

Die Nockberge vereinen eine ganze Gebirgsgruppe - und zwar die höchste der Gurktaler Alpen, die sich über das österreichische Dreiländereck zwischen Kärnten, Salzburg und der Steiermark erstrecken. Das Herzstück der Nockberge ist seit 2012 durch den gleichnamigen UNESCO-Biosphärenpark geschützt.

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Was macht die Gipfelgruppe in Österreich so besonders?

Die zahlreichen kuppenartigen und teilweise in Gänze grasbewachsenen Berggipfel prägen das Gesicht der Nockberge. Die sanften Höhenzüge liegen allesamt unterhalb von 2500 Metern. Das lässt ein entspanntes Wandererlebnis ohne Atemschwierigkeiten zu. Die Nockberge beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna. So sind die Kuppen der hiesigen Berge weltweit die einzigen, auf denen die Speik-Pflanze, eine alpine Baldrianart, mit intensivem Geruch, gedeiht. Bereits seit 1987 schützte der Nationalpark Nockberge das Gebiet, bis man sich darauf verständigte, den Nationalpark nicht nur zu vergrößern, sondern auch in einen Biosphärenpark nach Konzept der UNESCO umzuwandeln. Dieses Konzept stellt vor allem eine enge Vernetzung von Mensch und Natur sowie nachhaltige Entwicklung in den Fokus.

Ein kilometerlanges Wegenetz durchzieht die Region, allen voran der Nockberge-Trail. Lehrwege, Infotafeln sowie ein umfangreiches Führungsprogramm der Biosphärenpark-Verwaltung bieten viele Möglichkeiten, nicht nur die Aussicht zu genießen, sondern auch die vielen Facetten der Region intensiver kennenzulernen. Bis in die Herbstmonate hinein laden zudem die zahlreichen Seen nach einer ausgiebigen Wanderung zu einem beherzten Sprung ins kühle Nass ein, darunter Flatschacher und Maltschacher See. 

Autofahrer sollten sich unbedingt auf die panoramareiche Nockalmstraße begeben, die sich serpentinenreich von Innerkrems über die Eisentalhöhe bis nach Reichenau zieht.

Wann ist die beste Reisezeit für die Nockberge?

Da mit dem 2441 Meter hohen Eisenhut der höchste Gipfel der Nockberge deutlich unterhalb der 3000er-Grenze liegt, kann in Teilen der Region bereits im Frühling gewandert werden. Wer nicht unbedingt baden möchte, sollte die Monate April und Mai anvisieren, dann ist hier herrlich wenig los und man kann den Nockbergen bei Frühlingserwachen förmlich zusehen. Etwas mehr Programm sowie Badetemperaturen erwarten die Besucher dann ab Juli.

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