Åland Eine raue Schönheit zwischen Schweden und Finnland

Was macht Åland so besonders? Und wann sollten Sie die Insellandschaft zwischen Finnland und Schweden am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Aland, Finnland / Schweden

Rötlich schimmert der Granit, bunt die Hausfassaden und dunkelgrün der dichte Wald: Die Ålandinseln wissen mit einer breiten Farbpalette zu überzeugen

Wo liegt Åland?

Die Ålandinseln sind eine politisch autonome Region Finnlands, die am Eingang des Bottnischen Meerbusens zwischen Schweden und Finnland in der Ostsee liegt. Der Archipel besteht aus 6700 benannten Inseln sowie weiteren 20.000 kleinere Inseln und Schären ohne Namen.

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Was macht die Ålandinseln so besonders?

Umklammert von den großen Landmassen Schwedens und Finnlands heben sich die Ålandinseln vor allem durch ihr Aussehen ab. Rötlich schimmert der Granit, aus dem das Meer die Inseln gewaschen hat in der Sonne, bunt bemalte Häuser stehen teilweise einsam in der Brandung und auf den größeren Inseln locken tiefgrüne Wälder im Hinterland zu Entdeckungen. Auch wenn es nur wenige Kilometer bis zum Festland sind, so hat sich auf den Ålandinseln eine ganz eigene Kultur entwickelt, die bis heute von Generation zu Generation weitergeben wird. So findet beispielsweise einmal im Jahr eine altertümliche Bootsregatta statt, bei der es nicht nur um Schnelligkeit geht, sondern auch um authentische Kleidung aus dem Mittelalter. Wer mehr über die Geschichte der Inseln erfahren möchte, besucht die Festung von Bomarsund oder das Åland Schifffahrtsmuseum. 

Åland hat die meisten Sonnenstunden Skandinaviens vorzuweisen und diese mit Leben zu füllen ist auf dem Archipel kein Problem: Ob lange Tage am Strand, entspannte Rad- und Kajaktouren oder ausgedehnte Spaziergänge durch die artenreiche Flora und Fauna. Es lohnt sich, bei einem längeren Aufenthalt, die Inseln zu wechseln, denn jede hat ihren ganz eigenen Charme. Aufgrund vieler Brücken und Fährverbindungen ist das Inselhüpfen auf Åland mühelos möglich. 

Ausgangspunkt für die meisten Reisenden ist die einzige Stadt der Ålandinseln: Mariehamn mit knapp 12 000 Einwohnern. Hier legen die Fähren aus Stockholm und Helsinki an. Sie liegt malerisch auf einer schmalen Landzunge zwischen zwei Meeresbuchten. Wer sich also nach ein paar Tagen Natur und Einsamkeit nach etwas Trubel sehnt, der findet rund um das Rathaus nette Cafés, Restaurants und Geschäfte.

Wann ist die beste Reisezeit für Åland?

Das Wetter auf Åland kann sehr rau sein, im Winter kommen Dunkelheit und Kälte hinzu. Wer viel draußen sein möchte, sollte definitiv in den Sommermonaten zwischen Juni und August kommen. Allerdings sind dann auch die Schweden und Finnen selbst unterwegs und die Unterkünfte können rar werden. Wer mit etwas schlechtem Wetter für ein paar Tage klarkommt, wählt die Monate Mai und September.

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