Cairngorms National Park, Schottland Willkommen in den "Blauen Bergen" Schottlands

Was macht den Cairngorms National Park so besonders? Und wann sollten Sie den schottischen Nationalpark am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Cairngorms National Park, Scotland

Eine artenreiche Flora und Fauna beherbergt das größte Schutzgebiet Großbritanniens

Wo liegt der Cairngorms National Park?

Der Cairngorms National Park ist der jüngste und mit einer Fläche von gut 4000 Quadratkilometern auch der größte Nationalpark im Vereinten Königreich. Er liegt in den schottischen Highlands, etwa 50 Kilometer westlich von Aberdeen, und erstreckt sich auf einem Bergplateau in rund 1000 Metern Höhe. Der Name Cairngorms leitet sich aus der schottisch-gälischen Sprache ab - "Cairn na Gorms" bedeutet so viel wie "Blaue Hügel" und bezeichnet Großbritanniens ausgedehntestes Bergmassiv.

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Was macht den Cairngorms National Park so besonders?

Die wilde Landschaft des Nationalparks ist geprägt von den heidebewachsenen Bergen der Grampian Mountains und den tiefblauen Bergseen, mystischen Mooren und dichten Wäldern, die sich zu einer atemraubenden Naturkulisse verbinden. Auch vier der fünf höchsten Berge Großbritanniens befinden sich innerhalb der Parkgrenzen. Wer die Gipfel nicht zu Fuß erklimmen möchte, kann sich mit der Standseilbahn Cairngorm Mountain Railway auf die höchsten Berggipfel bringen lassen.

Weite Gebiete des überwiegend aus Bergland bestehenden Parks sind nicht durch Straßen erschlossen - viele Teile können daher nur zu Fuß erreicht werden und haben sich damit ihre Ursprünglichkeit bewahrt.

Wer den hektischen Alltag hinter sich lässt und durch die unendlich scheinende Wildnis des Cairngorms Nationalparks wandert, entdeckt dabei nicht nur ausgedehnte Wälder und donnernde Wasserfälle, sondern auch eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Mit etwas Glück begegnet man in den Wäldern und Heidelandschaften einigen der tausenden hier beheimateten Rothirsche, Schnee-Eulen oder der einzigen britischen Rentierherde, die seit 1952 den Park ihr Zuhause nennt.

Das Lagganlia Centre for Outdoor Learning bietet Expeditionen, Radtouren und Outdoor-Kurse für Gruppen und Familien in das Parkgebiet an. Besucher können hier außerdem Unterkünfte mieten, um mehrere Nächte im Nationalpark zu verbringen und von hier aus das weite Gelände erkunden.

Im Herzen des Parks, südöstlich bei Braemar, liegt außerdem die schottische Sommerresidenz der britischen Königsfamilie: Balmoral Castle ist ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen und kann, abhängig von der Anwesenheit der Queen, besichtigt werden.

Neben dem Wandern, Radfahren und Bergsteigen sind in Winter, Frühling und Herbst auch das Ski- und Snowboardfahren möglich. Das Cairngorms-Skigebiet ist das wohl bekannteste Wintersportresort Großbritanniens.

Wann ist die beste Reisezeit für Schottland?

Die beste Zeit für Bergwanderungen sind die Monate von Mai bis September. Dann bestehen die größten Chancen auf Sonnentage. Generell gilt in Schottland jedoch: Regen gehört dazu! Von Ende August bis Anfang September blüht die Heide außerdem purpurrot in den Bergen und verspricht ein besonders schönes Naturerlebnis!

In den oberen Höhenlagen der Cairngorms herrschen infolge extremer Witterungen teilweise Bedingungen wie in der subarktischen Tundra - hier bleibt der Schnee manchmal bis August liegen. Je nach Region und Route sollten sich Wanderer also vorher über die genauen Wetterbedingungen informieren.

Im Winter kommen besonders Wintersportler in Schottland auf ihre Kosten. Dann ist Skisaison und die mit Schnee bedeckten Berge der schottischen Highlands verbreiten eine ganz eigene Atmosphäre.

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