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Mungo Nationalpark Wo sich uralte Geschichte mit verwunschener Natur verbindet

Mungo National Park, Australien
Die Dünenformation "Walls of China" ist das Herzstück des Mungo Nationalparks
© Leah-Anne Thompson / Fotolia
Was macht den Mungo Nationalpark so besonders? Und wann sollten Sie die prähistorische Landschaft im Süden Australiens am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"

Wo liegt Mungo Nationalpark?

Der Nationalpark mit seinen Mondlandschaften liegt im australischen Bundesstaat New South Wales, rund 740 Kilometer westlich von Sydney.

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Was macht die prähistorische Landschaft so besonders?

Stellen Sie sich kurz eine Mondlandschaft vor mit bizarren Felsen, ausgetrockneten Seen und viel Staub, addieren Sie hier und da knallrote Farbtupfer. Formt sich ein Bild? Herzlich willkommen im Mungo Nationalpark. Das Schutzgebiet erstreckt sich auf nahezu 280 Quadratkilometern Fläche und gehört zum Weltnaturerbe der Willandra Lakes, einer Reihe von ausgetrockneten Seen, die einst zwischen Willandra Creek und dem Lachlan River lagen. Geprägt ist die Landschaft vor allem von Dünen und gefestigten Sandformationen. Die bekannteste ist der Halbkreis "Walls of China", die lange Kette aus weißen Dünen zieht sich über 33 Kilometer entlang der Abbruchkante des ausgetrockneten Sees Lake Mungo. Wer die Formation im schönsten Licht bestaunen möchte, kommt zum Sonnenuntergang - dann sorgt das letzte Tageslicht dafür, dass sich die markante Dünenkette in gelb, orange und rot verfärbt.

Der Mungo Nationalpark ist vor allem von paläontologischem Interesse, da gleich mehrere archäologische Funde mit hoher Relevanz in diesem Gebiet geborgen wurden. Die bekanntesten sind die beiden Skelette der Mungo Lady und des Mungo Man, die hier entdeckt wurden und auf 40.000 Jahre geschätzt werden. Beide wurden rituell beerdigt und sind die ältesten bisher gefundenen menschlichen Überreste Australiens. Des Weiteren wurden menschliche Fußabdrücke im Lehmboden an einem der ausgetrockneten Seen gefunden. Sie sollen über 20.000 Jahre alt sein. Die Vegetation des Mungo Nationalpark ist relativ karg. Lediglich Salzbüsche gedeihen in den austrockneten Seeebenen, dafür ist die Fauna umso artenreicher: Kängurus, Warane, Ameisenigel sowie Sittiche und Adler leben in dem Gebiet.

Wann ist die beste Reisezeit für den Mungo Nationalpark?

Die beste Reisezeit für das Schutzgebiet im Südwesten von New South Wales liegt im Frühling und im Herbst.


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