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Isle of Mull Unbekannte Inselschönheit im Atlantik

Was macht Isle of Mull so besonders? Und wann sollten Sie die Naturschönheit der Inneren Hebriden am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Duart Castle, Isle of Mull, Schottland

Das Duart Castle wacht über die Einfahrt in den Sound of Mull und war lange Sitz des Clans der MacLean

Wo liegt Isle of Mull?

Die Isle of Mull ist Teil der Inneren Hebriden und liegt vor der Nordwestküste Schottlands. Ab der kleinen Hafenstadt Oban setzen regelmäßig Fähren auf die Insel über. Zwischen Oban und Glasgow liegen rund 2 1/2 Stunden Autofahrt.

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Was macht die Naturschönheit der Inneren Hebriden so besonders?

Menschenleere, seichte Buchten umschmeicheln schroffe Klippen und tiefgrüne Weideflächen auf denen mächtige Highlandrinder zwischen Wildblumen grasen, dahinter erheben sich zerklüftete Berge: Die Isle of Mull beherbergt die Faszination Schottlands auf kleinstem Raum und ist vor allem für ihre Wildtiere bekannt. Rund 250 Vogelarten bewohnen die Insel, darunter Stein- und Seeadler sowie Bussarde. Vor der Küste tummeln sich Wale, Robben, Riesenhaie und Delfine, die sich aufgrund des Golfstroms auch hier oben wohlfühlen. Auf einer Fläche von 875 Quadratkilometern leben knapp 3000 Menschen, die meisten von ihnen im Hauptort Tobermory, der für seinen Whiskey über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Aber auch wer lieber Wasser statt Whiskey trinkt, sollte die Ortschaft besuchen, denn die Szenerie ist einfach hübsch. Die knallbunten Fassaden der kleinen Häuser von Tobermory spiegeln sich im ruhigen Wasser der geschützten Bucht. 

Mikrolithen belegen, dass die Isle of Mull bereits seit etwa 6000 v. Chr. besiedelt war. Steinkreise und Türme aus der Eisenzeit folgten und sind bis heute auf der Insel zu besichtigen. So zum Beispiel der Steinkreis von Loch Buie im Süden. Zeugen der jüngeren Geschichte sind die diversen Burgen und Schlösser. Einige sind heutzutage nur noch schlichte Ruinen, wie Moy Castle unweit von Loch Buie, andere zeugen noch immer von der Macht jener Familien, die einst über die Insel herrschten. Zu Letzteren zählt das Duart Castle, ehemaliger Sitz des Clans der MacLean (Bild). Es thront malerisch über der Einfahrt zum Sound of Mull und ist inzwischen ein Museum.

Wer kleine Abenteuer in der Abgeschiedenheit sucht, sollte mit dem Auto übersetzen und die Isle of Mull entlang der Küstenstraße erkunden. Besonders der Westen der Insel besticht mit tollen Stränden, wie dem Calgary Beach. Ebenfalls ein Muss ist eine Bootstour zu der Basalt-Insel Staffa. Wie die Orgelpfeifen trotzen hier die mächtigen Basaltsäulen dem stürmischen Atlantik.

Wann ist die beste Reisezeit für Isle of Mull?

Die beste Reisezeit liegt in den wärmeren Sommermonaten. Da die Isle of Mull noch nicht so bekannt und beliebt ist, wie die Isle of Skye wird es auch dann selten zu voll. In den rauen Wintermonaten kann die Überfahrt schon mal zum Abenteuer werden, dafür könnten Sie die einzigen Besucher sein.

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